10 SEO-Fehler, die es in 2018 endlich zu vermeiden gilt

10 SEO-Fehler, die Du 2018 nicht mehr machen solltest

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Suchmaschinenoptimierung ist eine der Grundlagen Deines Online-Marketings: Content auf Deiner Website sollte immer optimiert werden, um alle Potenziale zu nutzen. Wir haben 10 SEO-Fehler für Dich aufgelistet, die Du wahrscheinlich bisher gemacht hast – in diesem Jahr aber bewusst vermeiden solltest.

1. SEO-Fehler: Nicht auf dem Laufenden bleiben

SEO ist ein durchlaufender Prozess. Suchmaschinen passen ununterbrochen Einzelheiten an ihren Algorithmen an, die zur Auffindbarkeit beitragen, wenn Du auf sie achtest. Mal kleine, mal große. Solltest Du bei der Umsetzung selbst nicht Schritt halten können, brauchst Du einen Profi, der Deinen Shop oder Deine Landingpages in Sachen Optimierung betreut.

2. SEO-Fehler: Alles aus der Hand geben

Sich blind auf eine Agentur zu verlassen, ist allerdings ein Fehler. Wie in jeder anderen Branche auch gibt es auch unter Optimierungsfirmen viele, die Dir heiße Luft in Tüten verkaufen, wenn Du selbst keine Ahnung hast und Maßnahmen nur wohlwollend abnicken kannst. Informiere Dich also, damit Du kompetent entscheiden und die Umsetzung delegieren kannst.

3. SEO-Fehler: Website nicht mobilfreundlich (genug)

Ein Großteil der Bevölkerung nutzt nur noch Smartphones, um online zu lesen. Ein Großteil aller Business-Websites wird trotzdem am Desktop-PC entworfen und nur grob fürs Mobile Web zurechtgeschrubbt. Das ist ein Fehler, der viele Umsatzchancen verschenkt. Responsive heißt nicht: Irgendwie die schmale Version der „großen“ Seite. Die Mobilversion sollte eine ebenso sorgfältig gestaltete eigene Variante der Website sein.

4. SEO-Fehler: Riesige Fotos, hohe Ladezeiten

Praktische Galerie- und Bildbearbeitungstools moderner CMS unterstützen Dich dabei, einen der in Zukunft noch viel wichtigeren Rankingfaktoren gründlich zu versauen: Wo Bilder einfach ins System geworfen werden, fallen Bildformate und Komprimierung oft der Bequemlichkeit zum Opfer. Das Ergebnis sind dann schlechte Ladezeiten, die Deine Rankings nachhaltig beeinträchtigen. Mit Page Speed Tools wie dem von Google kannst Du Deine Site überarbeiten – oder Du achtest von Anfang an auf mobiltauglichen ladezeitenfreundlichen Content.

5. SEO-Fehler: Schlechte URL-Strukturen

Verzeichnis-Verschachtelung auf mehr als drei Ebenen und Bandwurm-Blogpost-Einzelseitenadressen sind so schwer verdaulich für Suchmaschinen wie der Anfang dieses Satzes für menschliche Leser*innen. Suchmaschinen reagieren aber mit Ranking-Verlusten auf zu lange URLs und zu komplexe Strukturen. Einfach, prägnant und kurz mit Keywords, so sollten die Verzeichnisse und Posts adressiert werden.

6. SEO-Fehler: Keine Keyword-Strategie

Wenn Du bei der Erstellung von Content auf bestimmte Keywords setzt, solltest Du diese nicht auswählen nach dem Motto „danach suchen bestimmt viele“, sondern die Keywords im Zusammenhang mit Deiner gesamten Strategie sehen, mit einem Keyword-Tool auf Suchvolumen prüfen oder im Idealfall mit einer Keyword-Liste Deiner SEO-Agentur arbeiten.

7. SEO-Fehler: Keyword Stuffing

Ein- und dasselbe Keyword zu oft oder tonnenweise Wortzusammensetzungen zum gleichen Thema wirken sich nicht positiv, sondern negativ aus. Mit Optimierungstools wie dem YOAST Plugin für WordPress kannst Du prüfen, wann Du übertreibst.

8. SEO-Fehler: Meta-Angaben vergessen

Wenn Du den Meta-Title und die Meta-Description nicht ausformulierst, nimmt sich Google für die Anzeige Deiner Seite in den Suchmaschinenergebnissen beliebigen anderen Text aus Deinem Inhalt. Das alleine kann dazu führen, dass weniger Menschen klicken. Die Meta-Angaben sind wie die Open-Graph-Details für die sozialen Netzwerke ein wichtiger Teil der Optimierung.

9. SEO-Fehler: Wenige und schlechte Links setzen

Verlinkungen zu anderen Online-Quellen beleben Deine Texte und Dein Ranking. Aber hier zählt Qualität, nicht Quantität. Das gilt auch für die Beschriftung der Links: „Hier klicken“ oder zu oft derselbe Ausdruck für eine Aufforderung können ebenfalls negativ ins Gewicht fallen – bei menschlichen Leser*innen ebenso wie bei Suchmaschinen.

10 SEO-Fehler: Duplicate Content oder lahme Texte

Deine Texte sollten frisch und originell sein und nur bei Dir erscheinen. Content aus anderen Quellen wirkt auf Suchmaschinen wie SPAM, daran ändert auch maschinelles Umschreiben nichts, wie manche Tools es ermöglichen. Lieber weniger schreiben, dafür richtig. Lieber eine*n Profi beauftragen, etwas Neues für Dich zu schreiben, als fremde Ideen aufzuwärmen.

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Wenn Du diese 10 SEO-Fehler vermeidest, wird Deine Site in diesem Jahr besser auffindbar werden. Eine gute Anlaufstelle, um mit Deinen SEO-Kenntnissen grob auf dem Laufenden zu bleiben, ist das offizielle Blog von Google. Ein guter Startpunkt ist das Webmaster-Blog. Den Blick in Deine Webstatistik könntest Du in Deine Routinen zum Monatsabschluss aufnehmen, so bemerkst Du größere Schwankungen sofort.

  • Foto: © SFIO CRACHO – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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