3 typische Social-Media-Fehler, die Unternehmer vermeiden sollten

3 typische Social-Media-Fehler, die Unternehmer vermeiden sollten

Viele digitale Möglichkeiten verbinden sich zu dem, was wir unter dem Oberbegriff “Social Media” zusammenfassen.

Ob Twitter, Facebook, XING, Instagram oder Pinterest – bei einer Sache sind sich alle Experten einig, wer nicht in den sozialen Medien mitmischt, verschenkt als Unternehmer wichtige Chancen.

Oder riskiert es sogar, komplett auf dem Abstellgleis zu landen, weil der gesamte Wettbewerb sich weiterentwickelt und man selbst irgendwann die Sprache der Kunden nicht mehr versteht, wenn Kommunikation sich digital weiterentwickelt hat.

Denn Kommunikation geht Hand in Hand mit Umsatz und Potenzialen wie Feedback und Markenaufbau. Einfach nicht mitmachen ist also keine gute Idee.

Irgendwie mitmischen reicht aber nicht. Die folgenden drei Fehler sind Klassiker unter den Fehlentscheidungen im Bereich Social Media.

Man findet sie vom Einzelkämpfer bis zum Konzern immer wieder vor. Daher ist es auch keine Schande, wenn Du Dich und Deine eigene Strategie nun in der Beschreibung wiedererkennst.

Ganz im Gegenteil ist dieser Finger in der Wunde einfach nur eine Möglichkeit, es bei der zukünftigen Planung endlich ganz anders zu machen.

Klassiker 1: Chef im Alleingang

Einfach mal ein paar Überlegungen anstellen, eine Strategie aufsetzen und einen Redaktionsplan erstellen oder erstellen lassen und auf geht die Reise in die digitalvirtuellen Welten.

So werden sehr häufig Social-Media-Konzepte erstellt. Was wird vergessen?

Jeder einzelne interne und externe Mitarbeiter sollte die Chance haben, Ideen und Meinungen einzubringen und in alle Aktivitäten zumindest so weit einbezogen werden, dass er oder sie den Sinn dahinter versteht.

Tütenfertig präsentierte Konzepte sind selten völlig einleuchtend, auch die simplen nicht.

Vor allem aber sollten Deine Mitarbeiter sich auch in den sozialen Netzwerken mit Dir und Deiner Firma identifizieren.

Das klappt nur, wenn sie wissen, was Du überhaupt erreichen willst. Nur dann interagieren sie auf allen Kanälen sinnvoll und sind Deine Markenbotschafter, wenn es darauf ankommt.

Klassiker 2: Zielerreichung auf Knopfdruck anpeilen

Social Media bedeutet, Vertrauen und eine Community aufbauen.

Bei einem Umsatzeinbruch oder schlechten Besucherzahlen in hektische SM-Aktionen zu verfallen, wird nie eine gangbare Lösung sein.

Denn dafür sind Werbeanzeigen das richtige Werkzeug, nicht die Interaktion auf Deinen Kanälen, die den Umsatz eher perspektivisch steigern werden:

Durch steigenden Bekanntheitsgrad, bessere Beziehungen zu Kunden und Interessenten und strategische Arbeit an der Reichweite.

Wer Social Media für einen Zauberknopf hält und Social-Media-Fehler für kein nennenswertes Thema, der wird nicht nur enttäuscht werden. Sondern auch viel Geld verbrennen, das in Suchmaschinenmarketing oder Advertising zielführender eingesetzt wäre.

So lässt sich Erfolg also nicht messen und es ist ein typischer Fehler zu sagen “Diese Social Media Aktion hat nichts gebracht”, wenn die Voraussetzungen in sich nicht stimmig waren.

Klassiker 3: Erfolge werden nicht gemessen

Noch vertiefen lässt sich das Missverständnis mit der spontanen Umsatzsteigerung, wenn Du überhaupt nicht prüfst oder nachverfolgst, wie sich Deine Aktivitäten auswirken.

Steigen die Umsätze nach einer Content-Kampagne? Klicken Facebook-Fans und wenn ja, was tun sie dann auf Deiner Website, in Deinem Shop?

Nur wenn Du konkret und langfristig prüfst, inwieweit Social Media sich für Dich auswirkt, kannst Du die richtigen strategischen Entscheidungen treffen und Dich für die Konzepte und Inhalte entscheiden, die Dein Business voranbringen.

Einfach nur mitmischen ist nicht genug. Du musst auch wissen, was Du tust und warum.

14.12.2015