7 goldene Regeln für Einzelkämpfer*innen

7 goldene Regeln für Einzelkämpfer*innen

Der eigene Chef, die eigene Chefin sein - das ist eine großartige Sache. Jedenfalls dann, wenn alles läuft. Diese Tipps helfen, damit du deinen Herausforderungen gelassen begegnen kannst.

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Als moderne*r Freelancer bist du heute mobil, digital und ortsunabhängig aufgestellt. Unabhängig zu arbeiten ist großartig. Einige goldene Regeln für Freelancer sorgen dafür, dass du auch als Einzelkämpfer*in erfolgreich und top organisiert bist!

Wir machen es knackig, denn das ist gleich der erste Tipp, den ich dir für deinen Erfolg im laufenden Jahr und für die Zukunft mitgeben möchte:

1. Auf den Punkt kommen

Je vielschichtiger eine Information ist, desto schwerer fällt es uns, sie kompakt zu präsentieren. Leider gilt das auch für Website-Texte, Präsentationen, Flyer und Gespräche.

Die goldene Regel für deinen Kommunikationserfolg: Dreh die Information um und fang‘ direkt mit dem konkreten Nutzen für die Zielgruppe an. Nur wenn es nötig ist, erläuterst du anschließend den Weg dorthin.

2. An Orten arbeiten, die Kraft und Ruhe geben

Turbulente Coworking Spaces und offene Großraumbüros beim Kunden liegen im Trend, ebenso wie das mobile Arbeiten in Cafés und Restaurants von unterwegs.

Die goldene Regel für deinen Konzentrationserfolg: Auch wenn du den Trubel liebst, solltest du zusätzlich für eine ungestörte Arbeitsatmosphäre sorgen, Ohren und Hirn ausruhen und lieber mal einsam den Küchentisch strapazieren als dauerbeschallt zu werden.

3. Ziele kennen und haben, die sich lohnen

Als Freelancer arbeitest du für Geld und um deine Kosten zu decken. Dafür schluckst du so manche Kröte und nimmst immer wieder Überstunden in Kauf.

Die goldene Regel für deine Zielstrebigkeit: Egal um welchen Auftrag es geht, ergründe für dich den Sinn und Zweck für die Zielgruppe oder den Kunden, statt einfach umzusetzen, was andere sich ausdenken. »Sinnvoll« arbeiten fühlt sich viel besser an.

4. Netzwerke aufbauen und pflegen

Hartnäckig halten sich das Gerücht und die Verhaltensweise, dass man sich nur mit Menschen in den sozialen Medien »vernetzen« muss, schon kann man sie zur Akquise instrumentalisieren.

Die goldene Regel für deinen Networking-Erfolg: Erst kommt die Kontaktaufnahme, dann das Kennenlernen, dann der Austausch und die Feststellung, ob man kompatibel ist und ähnlich vorgeht, dann klappt das mit den Aufträgen durch Empfehlungen wie von selbst.

5. Routinen und Strukturen stützen

Das Rad immer wieder von vorn erfinden mag sich für Berufsanfänger wild und kreativ anfühlen, ist aber im Grunde nur schlechte Organisation im Arbeitsalltag.

Die goldene Regel für deinen Alltag: Sämtliche Workflows werden besser, schneller und weniger fehleranfällig, wenn du sie als Routinen etablierst und Strukturen festlegst, an denen du dich entlangarbeitest und lernst, Prioritäten zu setzen.

6. Gesund bleiben ist immens wichtig

Noch eine Nachtschicht und wieder arbeiten mit Schnupfen, jeden Urlaub für Projekte sausen lassen und fast niemals Zeit für Sport: So leben viele Freelancer.

Die goldene Regel für dein Überleben: Burnout, Depressionen und chronische Krankheiten sind kein Spaß, du solltest sie durch einen zu ausufernden Freelancer-Lifestyle nicht provozieren. Achte so auf dich selbst wie du auf deine Kunden achtest.

7. Professionell und digital organisieren

Spannende Apps und praktische Helferlein beschränken sich nicht auf die Freizeit und das Sammeln von Ideen. Die besten Produktivitäts-Apps sind nämlich jene Werkzeuge, die dein Leben drastisch vereinfachen.

Die goldene Regel für deine erhöhte Produktivität: Statt über Steuer-Rücklagen und deren Höhe zu grübeln, lieber gleich das mitdenkende Kontist-Geschäftskonto nutzen, das automatisch die nötigen Beträge weglegt. Statt Belege zum Steuerberater zu schleppen und Rechnungen mit Word zu schreiben, gleich lexoffice nehmen.

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Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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