Was macht die Selbständigkeit mit mir? Teil 6: Abenteuer

Abenteuer: Was macht die Selbständigkeit mit mir?

Das #lebensgefühl_selbständig sorgt für ganz neue Definitonen von Spannung und Erlebnis

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Mit angehaltenem Atem das erste Angebot wegschicken. Mit jubelndem Herzen Lob und Umsatz von fast völlig fremden Menschen ernten. Mit rasendem Puls auf Post von Behörden starren. Einen Unterschied machen für den Erfolg von anderen: Selbständigkeit ist vielleicht eins der letzten großen Abenteuer.

Als ich klein war und vielleicht auch noch, als ich zehn Jahre lang durch eine nicht stattfindende Konzernkarriere schluppte, war „unsichtbar sein“ in kritischen Situationen eine der größeren wünschenswerten Superheldenfähigkeiten. Jetzt mit dem #lebensgefühl_selbständig ist es genau andersherum:

Wie die meisten Selbständige:n starte ich jeden Tag ins Abenteuer, für die richtigen Entscheider:innen sichtbar zu sein.

Aber das ist natürlich erst der Anfang. Wenn man für jedes Ergebnis selbst verantwortlich ist, dann ist alles ein Abenteuer: Fristen einhalten, ein Netzwerk aufbauen, Angebote schreiben …. Lauter Dinge, die für Angestellte normalerweise in feste bestehende Strukturen eingebettet sind, gehören auf einmal zu dem Berg, den du bezwingen musst.

Ist Selbständigkeit ein Abenteuer?

Es sind nicht nur potenzielle digitale Nomaden oder „Sidepreneurs“ mit nebenberuflichen Gründungsplänen, die es aus guten Gründen spannend und abenteuerlich finden, sich selbständig zu machen.

Wenn man nicht auswandert, gehört Selbständigkeit auf jeden Fall zu den Abenteuern unserer Zeit:

Selbst entscheiden, wo und wann man lebt und arbeitet. Mit den eigenen Entscheidungen verantworten, wie das Leben sich entwickelt. Mitarbeiter:innen einstellen können oder es lassen. Auf digitale Geschäftsmodelle setzen, jederzeit. Selbst entscheiden, wie Familienzeit in der Umsetzung aussieht.

Jeder Schritt von Businessplan über Angebote bis Buchhaltung bietet Möglichkeiten der Optimierung. Wie spannend, dass du selbst entscheidest, worauf du am meisten Zeit verwendest!

Als Angestellte:r im Home Office erzeugst du einen Lacher, wenn dein Gegenüber dich beim Video-Call in der Pyjamahose erwischt nach dem Motto „oben hui und unten geht so“.

Als Selbständige:r bist du froh über dein Survival Kit mit Green Screen oder Hintergrundfilter – denn wer hat als Freelancer schon daheim einen rundum vorzeigbaren Raum? Bestimmt nicht alle, die durch Corona ihr Home-Office zwischen Küchentisch und Kinderecke einplanen mussten.

Die Pandemie hat alles für alle geändert. Aber auch vorher hat es schon immer Einschnitte gegeben, die ganze Branchen oder Geschäftsfelder fast über Nacht umgewälzt haben.

Angestellte können dann in der Regel nur atemlos sitzen und hoffen, dass die besten Entscheidungen getroffen werden und ihre Arbeitsplätze sicher sind.

Als Selbständige:r hast du die flachste Hierarchie der Welt, die größe Handlungsfreiheit und kannst jederzeit in andere „Abteilungen“ wechseln.

Dein Abenteuer beginnt bei dir selbst

Auch das ist dein Abenteuer: Alles unterbringen, was die Umstände dir zuwerfen. Ausschlafen – wenn du Lust hast, auch im Freibad. Verträge im Café abschließen, Aufträge online annehmen. Eine Pandemie, oder zahlungszögerliche Kundschaft, oder fünf spannende Anfragen auf einen Schlag, ein Baby oder ein Start-up und neue Partnerschaften, unerwartete Anfragen oder eine ganz andere Geschäftsidee:

#lebensgefühl_selbständig steht für Abenteuer und Aufbruch.

Alles geht.

Für mich wird es nie wieder einen anderen Weg geben. Wie sieht das Abenteuer Selbständigkeit für dich aus? Würdest du noch einmal gründen? Wir sind gespannt!

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  • Foto: Adobe Stock stnazkul
Über die Autorin
Carola Heine
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