Nicht ohne Deinen Anwalt

Start-up oder Gründung: Nicht ohne Deinen Anwalt

Gründungsphasen fressen bekanntlich enorm viel Zeit, Kosten und andere Ressourcen. Oft ist Dein Improvisationstalent gefragt oder Du lässt Dich von anderen inspirieren, um das Rad nicht für jede Drehung neu erfinden zu müssen. Bei manchen Dingen allerdings solltest Du nicht kopieren und improvisieren, sondern Deinen Anwalt fragen.

Denn es gibt Angelegenheiten und Unterlagen, bei denen es Dir mögliche Schäden erspart und weit höhere Gewinne einbringt, wenn Du sie von Anfang an professionell regelst. Auch wenn es nicht nach einer bahnbrechenden Erkenntnis klingt, ist die Erinnerung doch wichtig, was es für einen Unterschied machen kann, einen auf ein Fachgebiet spezialisierten Anwalt zu beauftragen, um von Anfang an die “Basics” richtig zu haben.

Dein Anwalt – im Idealfall auf Gründungen spezialisiert

Deinen Anwalt suchst Du am besten so, wie Du auch einen Hausarzt suchen wolltest: Auf Empfehlung im richtigen Fachgebiet. Nur ein Anwalt, der auf Gründungen spezialisiert ist, wird an alle potenziellen Fallstricke denken und Deine Unterlagen so aufsetzen, dass sämtliche wichtigen Punkte bedacht wurden.

Außerdem kann es Dich viel Geld kosten, irgendeinen Anwalt zu nehmen, der Gründungsfragen dann erst intensiv recherchieren muss, denn es wird ja nach Stunden abgerechnet. Sich jemanden zu suchen, der bereits Experte ist, sollte also immer der erste Schritt sein: Fachwissen, zeitnahe Erledigung und fehlerfreie Abwicklung sprechen dafür, sofort zu einem auf Gründungen spezialisierten Anwalt zu gehen.

Bei diesen Aufgaben nicht ohne Anwalt: Verträge und AGB

Deine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) können für oder gegen Dich arbeiten. Sie regeln ja nicht nur die Konditionen, an denen Deine Kunden sich orientieren. AGB sind außerdem Entscheidungs- und Orientierungshilfen für Anwender, Geschäftspartner und Lieferanten, wenn sie denn gut aufgesetzt wurden.

Das sind gute Gründe, sie in jedem Fall von einem Profi verfassen zu lassen, der die AGB exakt auf Deinen Bedarf abstimmt.

Natürlich findest Du online viele kostenlose Vorlagen für AGB. Aber Du solltest Dich bei einer so wichtigen Angelegenheit nicht auf Copy & Paste und Dein Bauchgefühl verlassen. Am Ende kann es Dich weit mehr kosten als Anwaltsgebühren, wenn Du einen wichtigen Passus in den AGB vergisst oder falsch formulierst.

Abgesehen davon macht es auch keinen guten Eindruck, wenn man Deinen Geschäftsbedingungen anmerkt, dass sie zusammenkopiert oder auf Grundlage einer kostenlosen Vorlage für Allgemeine Geschäftsbedingungen erstellt wurden.

Auf keinen Fall geht es ohne Fachanwalt, wenn Du Handel treibst, insbesondere mit dem Ausland. Oder wenn Du eine Plattform betreibst, auf der Anwender interagieren, wie es bei einem Social Media Kanal bereits der Fall ist.

Selbst bei einer Website, die durch eine Statistik Userdaten erhebt, ist es bereits ratsam, sich beraten zu lassen, welche Nutzungsbedingungen anzugeben sind.

Mitarbeiter einstellen, Räume anmieten – Dein Anwalt hilft

Wenn Dein Start-up den Küchentisch verlässt und Dein Business zu stark anwächst, um es vom Coworking Space aus zu betreiben, ist es an der Zeit für Geschäftsräume. Offizielle Büros anzumieten ist aber nicht so trivial wie in eine Privatwohnung einzuziehen.

Du investierst in Ausstattung, Adressen auf Geschäftsunterlagen und technische Infrastrukturen. Die Entscheidung soll Dich langfristig tragen, mindestens aber durch die ersten Jahre nach der Gründung.

Damit Dein Mietvertrag für Geschäftsräume auch Deine Interessen schützt und nicht nur die des Vermieters, sollte Dein Anwalt sich vor Unterzeichnung den Vertrag durchsehen. Die Einzelheiten bei der Miete eines Gewerbeobjektes können sehr detailliert ausfallen. Nur ein Profi wird sofort sehen, wo sie sich für Dich ungünstig auswirken könnten – und Dir beim Nachverhandeln helfen.

Ebenso wichtig ist die Unterstützung durch einen auf Gründungsfragen spezialisierten Anwalt, wenn Du Mitarbeiter einstellst oder auf Freelance-Basis mit ihnen arbeitest. Fristen, Verantwortlichkeiten, Leistungsempfang, Entlohnung und Umgang mit Überstunden sind Angelegenheiten, die nicht zum Bumerang in der Zusammenarbeit werden können, wenn sie von Anfang an vernünftig geregelt sind.

Nicht zuletzt ist ein Anwalt, der mit Deiner Gründung vertraut ist, ein guter Ansprechpartner bei den vielen weiteren Fragen, die sich ergeben können.

Wir empfehlen Dir lexoffice für die Organisation und Administration im Arbeitsalltag und einen guten Steuerberater und einen Fachanwalt in der Gründungsphase – mit dieser Kombination dürfte an alles gedacht sein 🙂 nur Dein berufliches Netzwerk musst Du Dir dann noch aufbauen.

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