Unser Start-up des Monats: baristina

mit der Idee hinter baristina seid Ihr immer nur 90 Sekunden von einem köstlichen Espresso entfernt

Unser Start-up des Monats Dezember baristina ist auf einer Mission: Den Genuss von hervorragendem Espresso überall und jederzeit möglich zu machen nämlich. Denn wer kennt nicht das Problem, unterwegs plötzlich Appetit auf einen richtig guten Kaffee zu bekommen – doch weit und breit ist keiner in Sicht? Das ist jetzt vorbei, denn mit der Idee hinter baristina seid Ihr immer nur 90 Sekunden von einem köstlichen Espresso entfernt.

Interview mit Julius von baristina

Florian: Servus Julius, stellt Euch und Euer Start-up doch bitte mal kurz vor, damit unsere Leser sich ein Bild machen können.

Julius: Wir sind baristina und entwickeln eine Getränkedose, die frischen Kaffee brüht. Bisher hatten Freunde des guten Kaffees, so wie wir, in vielen Lebenssituationen nämlich ein Problem.

Immer dann, wenn gerade keine ordentliche Kaffeemaschine in der Nähe ist, bleibt nur der Verzicht. Dass wollen wir ändern. Die Dose von baristina ist klein und handlich, so dass sie in jede Jackentasche passt. Und weil wir in unserer Dose dieselbe Temperatur und denselben Druck wie in einer Siebträgermaschine herstellen können, werden wir auch dieselbe Qualität erreichen.

In Zukunft trennen den Kaffeetrinker dann in allen Lebenslagen nur noch ein Knopfdruck und 90 Sekunden Brühzeit von einem hervorragenden Espresso.

Florian: Das hört sich nach einer sehr spannenden Geschäftsidee an. Wie seid Ihr darauf gekommen?

Julius: Zwei von uns, Moritz und ich, hanen uns auf einer Start-up Veranstaltung kennengelernt. Moritz wollte auf jeden Fall ein Kaffee-Start-up gründen und nach einigen Brainstorming-Runden entstand die Idee von baristina. Etwas später sind dann noch Johannes und Martin zu uns gestoßen. Zunächst waren wir zwar nicht sicher, ob so ein Produkt technisch möglich ist. Aber nach einigen Monaten hatten wir dann die entscheidenden Ideen.

Florian: Ihr seid also die baristina Co-Founder. Gibt es noch weitere Mitarbeiter?

Julius: Bislang noch nicht. Sobald wir jedoch eine passende Finanzierung gefunden haben, werden wir auf jeden Fall ein paar motivierte und kluge Leute brauchen, um die Dose so schnell wie möglich ins Supermarktregal zu bekommen.

Florian: Das ist ein extrem spannender Markt, in dem Ihr Euch bewegt. Kannst Du uns ein paar Insights aus der Sicht eines Start-up Gründers geben?

Julius: Der Kaffeemarkt ist natürlich gewaltig, wenn man ihn als Ganzes betrachtet. Aber aktuell ist er trotzdem 100m hinter dem Kiosk zu Ende, der Dir einen Coffee-to-Go verkauft. Thermoskannen waren noch nie eine Lösung für jemanden, der einen wirklich guten Kaffee zu schätzen weiß. Und es gibt zwar Lösungen, mit denen man sich unterwegs einen frischen Kaffee machen kann, wenn man heißes Wasser dabei hat. Aber wer hat das schon?

Wenn man dieses Problem durchdenkt, kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass eine Lösung nur in einem Produkt liegen kann, das alle Zutaten für einen frischen Kaffee integriert schon mitbringt und diesen dann ganz frisch aufbrüht.

Damit eröffnen wir mit baristina einen neuen Markt für alle Situationen, in denen es bis jetzt noch keine Lösung gibt. Beispiele sind das Picknick im Park, ein Aufenthalt im Hotelzimmer, oder eine lange Autofahrt.

Florian: Wie lange wird es Deiner Schätzung nach noch dauern, bis Ihr den Kaffeedosenmarkt erobert?

Julius: Nach einer erfolgreichen Finanzierung benötigen wir noch etwa 18 Monate bis zur Markteinführung. Diese Zeit benötigen wir, um den aktuellen Prototyp zu einem Serienprodukt weiterzuentwickeln. Das Feedback, das wir bislang zu unserem Produkt bekommen, ist extrem positiv. Wir sind überzeugt, dass der Markt unsere Kaffeedose begeistert annimmt.

Florian: Wie steht es denn um den Wettbewerb – habt Ihr Konkurrenz?

Julius: Nein. Wenn man sich Patentanmeldungen zu dem Thema anschaut, wird deutlich, dass bisher noch niemand vor uns eine technische Lösung gefunden hat, mit der man solch ein Produkt realisieren kann. Durch unseren Entwicklungsvorsprung und natürlich durch eigene Patente denken wir, dass wir auf absehbare Zeit den Markt für uns alleine haben werden.

Florian: Das klingt alles sehr cool. Wie organisiert Ihr Euch, wie sieht Eure Buchhaltung aus?

Julius: Aktuell haben wir ja noch keine nennenswerten Umsätze. Wir freuen uns aber schon auf lexoffice, sobald es richtig losgeht und wir hier aufrüsten müssen.
Florian: Wie geht’s jetzt gerade konkret weiter bei euch?

Julius: Wir sind gerade aktiv auf Investorensuche. Sobald die Finanzierung steht, geht es direkt in die Vorbereitung der Serienfertigung. Und wenn alles gut läuft, können Kaffeeliebhaber bald orts- und zeitunabhängig einen hervorragenden frischen Kaffee genießen.

Damit Ihr Euch ein besseres Bild machen könnt, habe ich auch noch einen Link zu einem Video über unseren Prototyp mitgemacht: Video des baristina Prototyps: Abonniert am besten unsere Facebook-Seite, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Florian: Vielen Dank – und viel Erfolg!

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07.12.2016