Blog Checklist: Starten Schritt für Schritt

Blog Checklist: Starten Schritt für Schritt

Blogs sind wichtig für Marketing, Pressearbeit und SEO. Egal wonach man googelt, unter den ersten Ergebnissen stehen Blogartikel.

Blogs machen außerdem viel Spaß und gefühlt betreibt sowieso jeder eins oder gleich mehrere zu diversen Themen.

Doch wo fängst Du an, wenn Du noch nie gebloggt hast und nun gerne ein eigenes Corporate Blog oder Businessblog starten möchtest?

Die gute Nachricht lautet: Es ist nicht schwierig, so lange Du nur bereit bist, Dich zu informieren und auf die unzähligen Ressourcen online zurückzugreifen.

Denn die weltweite Community der Blogger beschäftigt sich seit über fünfzehn Jahren mit der Erstellung von Anleitungen, Plugins und Communities.

1. Webhosting und Domainname

Vielleicht willst Du Dein Blog in Deine vorhandene Website integrieren, dann ist die Adressfindung einfach:

www.name-deiner-eigenen-seite.de/blog

Oder Du hast gesehen, dass insbesondere Themen- und Nischenblogs malerische Eigennamen haben, die sich gut einprägen.

Wenn Dir das gefällt für Dein Projekt, musst Du zunächst einen guten Namen finden: Aber einen, zu dem sich die Domain noch registrieren lässt.

Als Blogger ohne technische Vorkenntnisse hast Du nun unter vielen auch zwei ganz einfache Möglichkeiten:

Du meldest auf WordPress.com ein Blog an und verknüpfst es dann mit Deiner Domain.

Oder Du gehst zu einem Webhosting-Provider, bei dem Du einen Tarif mit bereits integriertem WordPress buchen kannst, ohne Dich selbst um die Installation kümmern zu müssen.

Denn die Software WordPress (Download zur Selbstinstallaion auf WordPress.org) ist die beste Wahl für Blogger, die ganz frisch beginnen.

Es gibt auch fortgeschrittene modulare CMS- und Blog-Lösungen wie ExpressionEngine www.expressionengine.com oder Erweiterungen bekannter Redaktionssysteme um Blog-Funktionen.

Für einen absoluten Einsteiger ist aber WordPress mit seiner weltweit größten Community und der schier endlosen Auswahl an Plugins die beste Wahl.

Bei einem Konto auf wordpress.com wird Dir viel Verwaltungsarbeit abgenommen, bei Deinem eigenen WordPress auf dem Server eines Providers hast Du dafür mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

2. Templates und Design

Einer der größten Vorteile von WordPress ist die große Zahl an vorgefertigten Designs, die man kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr bekommen und nach den eigenen Wünschen anpassen kann.

Doch bedeutet das nicht automatisch, dass man per Knopfdruck auf ein anderes Design wechseln kann, denn Scripte, Slide-Shows, Plug-Ins und bisherige Erweiterungen müssen in der Regel manuell angepasst werden.

Der Umzug in eine andere Optik ist also nicht schwierig, aber eventuell trotzdem aufwändig.

Ein guter Grund, nicht einfach irgendwie loszulegen, sondern das erste Template mit Sorgfalt auszuwählen und darauf zu achten, ob es mit Mobilgeräten funktioniert und zum eigenen Konzept passt.

3. Konzept und die ersten Texte

Blogs leben von Vielfalt und neuen Inspirationen. Trotzdem ist von Anfang an ein roter Faden wichtig, der sich durch alle Inhalte zieht.

Definier Deine Zielgruppe, die Du konkret ansprechen wirst, um sie mit Informationen und Mehrwert zu versorgen oder die Du einfach gut unterhalten willst zu Deinem Thema.

Dann leg Dir eine Ideen-Sammlung an, zum Beispiel mit einem Tool für To-Do-Listen, denn aus Artikelideen werden irgendwann Exposees und am Ende Text.

Ein erfolgreicher Text wird meistens von einem Bild als Hingucker begleitet, auch hierzu lassen sich Ideen in der To-Do-Liste notieren.

Gute Blogtexte sind auch Übungssache. Oft braucht es viele Monate bis zum erfolgreichen Durchbruch und dann lohnt sich jeder hochwertige Text, den Du vorher verfasst hast.

Du kannst in Deinen Social-Media-Redaktionsplan auch Wiederholungen eintragen, wenn Dein Blog bekannter geworden ist.

Denn ohne Social Media geht es nicht: Wirklich gut und erfolgreich geht es langfristig nur mit.

4. Social Media und SEO fürs Blog

Ein Blog online stellen ist nur der erste Schritt, die Vermarktung per Mail, SEO und Social Media die nächsten.

Mit der richtigen Mischung aus Keyword-Recherche und Onpage-Optimierung kannst Du jeden einzelnen Deiner Posts für eine gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen aufbereiten.

In WordPress ist das SEO-Plugin von Yoast eine gute Hilfe dabei, alle Basics einzuhalten.

Fertig aufbereitete Einträge solltest Du dann konsequent und zeitnah in den Sozialen Netzwerken verteilen:

Twitter, Facebook und je nach Produkt auch Pinterest oder Instagram sind für die Verbreitung der Posts so wichtig wie LinkedIn und XING als Ergänzung.

Parallel empfehlen wir Dir, eine Möglichkeit anzubieten, Deinen eigenen Newsletter zu abonnieren und vom ersten Tag an damit anzufangen, Mail-Adressen zu sammeln.

5. Vermarktung – Anzeigen und Search Engine Marketing

In unserer Serie zum Thema Online-Marketing haben wir aufgezeigt, wie Du mit kleinem Budget genau auf Deine Zielgruppe ausgerichtete Anzeigen platzieren kannst.

Wir empfehlen, monatlich von Anfang an ein fixes Budget einzuplanen, um strategisch die Fans Deiner Facebook-Seite aufzubauen.

Blogs leben von Ideen, Durchhaltevermögen, Vernetzung und dann wieder Durchhaltevermögen. Wir drücken die Daumen und würden uns über Eure Erfahrungsberichte beim Aufbau eines Businessblogs freuen!

14.10.2015 | 1
  1. […] wenn Du das nächste Mal vor Deinem Social-Media-Redaktionsplan sitzt und überlegst, wie Du Dein Blog clever füllen […]