Blogparaden-Beitrag: Gegen die Schreibblockade

Update: Auch unser Beitrag wurde in das tolle E-Book aufgenommen.
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Wir freuen uns, mit dem lexoffice-Blog heute an der Blogparade “Gegen die Schreibblockade” von Dr. Kerstin Hoffmann teilzunehmen.

Eine gelungene Blogparade ist eine Sammlung von interessanten Artikeln zu einem bestimmten Thema, die in verschiedenen Blogs erschienen sind und nach Abschluss der virtuellen Aktion vom Veranstalter der Blogparade zusammengefasst bereitgestellt werden. (Mehr über Blogparaden: http://blog-parade.de/faq/)

Gegen die Schreibblockade

Carola Heine: Schreibblockaden sind wie Schnupfen: Sie treten immer dann auf, wenn man sie am wenigsten brauchen kann und verwandeln die Wahrnehmung der zu erledigenden Aufgaben in eine Mischung aus zähflüssigen Abläufen und wattigem Kopfgefühl.

Vor einem leeren Blatt Papier oder stumm flackerndem Bildschirmdokument hat vermutlich jeder schon einmal gesessen und nach dem richtigen Einstieg gesucht – gelegentlich auch vergeblich, denn manche Texte, Themen oder Wochentage sind einfach feindlich gesinnt und lassen sich nur unter größten Mühen umstimmen.

Manchmal hilft eine drohende Deadline, manchmal nicht.

Wenn ich vor einem störrischen Thema sitze, wiege ich es zunächst in Sicherheit und schreibe ordentlich die Rubrik oder Kategorie darüber, in der es erscheinen wird und tippe schnell mal den Titel ein. Damit ist der Bann der drohend leeren Seite erfolgreich gebrochen.

Dann schreibe ich mir ein stichpunktartiges Exposé über den geplanten Inhalt, ganz so, als müsste ich mir die Idee selbst noch einmal ganz neu verkaufen. Anschließend ergänze ich in dieser kleinen Zusammenfassung alle Details, die im Text vorkommen sollen und sortiere meine inzwischen nicht mehr ganz so kurzen Notizen noch in die Reihenfolge, in der ich sie später im Artikel dann gerne haben möchte.

Vor mir auf dem Schirm befindet sich zu diesem Zeitpunkt dann also ein grobes Strukturskelett, das ich nur noch mit Text weiter auffüllen muss (und schön formulieren, und auf Sinnhaftigkeit prüfen. Aber das ist ja bei jedem Text so).

Meistens ist die Blockade damit überwunden und ein wohltuender “Flow” setzt ein. In Notfällen schreibe ich zu jedem Punkt noch ungefähr auf, wie viele Zeichen ich etwa schreiben werde, um am Ende auf den beauftragten Umfang zu kommen und fange mit dem schlimmsten an.

So lange kein echter Schnupfen dazukommt, ist gelassene Hartnäckigkeit also das einzige Hilfsmittel, das ich brauche.

Aber ich freue mich trotzdem schon sehr darauf, die vielen interessanten Blogbeiträge zu Tipps und Strategien zur Vermeidung von Schreibblockaden zu lesen.
Link zur Blogparade.

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28.10.2013