3 Boosts für Deinen Lernprozess!

Optimierter Lernprozess bzw. wie Du Informationen aufnimmst, um besser voranzukommen

Wenn Du auch zu denen gehörst, die sich bisher durchgemogelt oder durchgegoogelt haben, jetzt aber darauf angewiesen sind, auf eigene Faust Kenntnisse zu erwerben und zu vertiefen, haben wir drei knallharte Tipps, um Deinen Lernprozess zu boosten.

Denn wer aufhört zu lernen, kommt im Leben nicht mehr weit und im geschäftlichen Alltag sowieso nicht. Von der Schule bis zum Job gehört der Erwerb neuer Erkenntnisse und Fähigkeiten zu buchstäblich jedem Ablauf.

Viele Menschen scheitern trotzdem daran, wenn es darum geht, sich hinzusetzen und sich ein bestimmtes Fachgebiet oder Thema konsequent und strategisch zu erarbeiten. Diese drei Hinweise sollen Dir dabei helfen, die Informationsaufnahme zu verbessern.

1. Effektiver lernen durch intelligentere Zeitplanung

Kurz vor einer Prüfung lernen, in der Stunde vor einem Workshop noch Unterlagen ausarbeiten oder knapp vor einem Kundentermin noch die neuesten Technologien dessen Branche recherchieren?

Kannst Du machen, das ist aber nicht so effektiv ein vernünftiger Zeitplan, ausreichend Puffer und die Gelegenheit, das erworbene Wissen auch wirklich langfristig zu verankern für zukünftige Projekte.

Etwas mehrfach zu wiederholen, die vergessenen Einzelheiten bewusst wieder aufzufrischen und am Ende über umfassende Kenntnisse zu verfügen ist im Ergebnis etwas ganz anderes als ein Endspurt, in dem Du Dir kurzfristig alle Informationen einhämmerst.

Plane also mindestens drei Termine ein, um neues Wissen zu erwerben, zu wiederholen und zu vertiefen – wenn es Dir wichtig genug ist und Du das Gefühl hast, es später immer wieder anwenden zu können.

2. Lernprozess vertiefen durch das Herstellen von Verbindungen

Du kannst Dir alles besser merken, wenn Du es in einen Kontext setzt, den Du Dir dann ebenfalls merkst.

Ob Du Dir einen Namen merkst, weil die Frau Walzahn so ähnlich heißt wie Frau Mahlzahn aus einem beliebten Kinderbuch oder ob Du Dir eine Vorgehensweise besser einprägen kannst, wenn Du sie schrittweise mit einem bestimmten Kochrezept vergleichst:

Je mehr Verbindungen in Deinem Hirn zu einem Thema vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass die erlernten Informationen Dir erhalten bleiben und bei Bedarf abrufbar sind.

Je tiefer Du Dir einen Text eroberst und schrittweise quasi „visualisierst“, desto einfacher merkst Du Dir auch komplexe Sachverhalte und Hintergründe.

3. Komm raus aus Deiner Komfortzone

Ein Lernprozess kann vieles sein: Erhellend, aufregend, motivierend oder anstrengend. Was er nicht sein sollte: Einfach.

Wenn Dir nämlich jede Herausforderung nur so zufliegt und Du den Eindruck hast, dass Lernen Dir unglaublich leicht fällt, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du gerade nicht genug lernst.

Prüf dann unbedingt Deine Ziele und Quellen. Die Chancen stehen gut, dass der Lernprozess so reibungslos lief, weil Du die Anforderungen an Dich selbst nicht hoch genug gesetzt hast.

Wahrscheinlich kannst Du noch sehr viel mehr lernen und umsetzen, wenn Du die Komfortzone bewusst verlässt und Dir Dein Thema so vornimmst, dass echter Einsatz erforderlich ist.

Die Bereitschaft, sich auch unter zähen Umständen einzuarbeiten, macht den Unterschied zwischen erfolgreichen Schülern und künftigen Experten aus.

Booste also Deinen Lernprozess durch höhere Ansprüche an Dich selbst, konsequentes Erarbeiten von Gedankenverbindungen und wesentlich mehr Vorlauf, und Du wirst erstaunt sein, wie gut das klappt.