Brauchst Du ein Büro?

Vertragsbindung und Kosten: Brauchst Du wirklich ein Büro?

Müssen Unternehmer heute sich noch mit den Kosten und der Bindung an Geschäftsräume befassen?

Mit Lösungen wie lexoffice und mobilen Dienstleistern kann ein Home Office schon ausreichen – und manche benötigen nicht einmal das.

Remote arbeiten: Lernen vom Startup-Style

Von gut organisierten Startups kann man auch als Einzel- oder Kleinunternehmer lernen, ohne offizielle Geschäftsräume ein Business aufzubauen.

Viele Startups müssen in ihrer Anfangsphase mit wenigen Ressourcen klarkommen – und profitieren davon, dass es heute nur noch darum geht, wie jemand arbeitet. Nicht wo.

Besonders einfach zu organisieren ist ein „remote Business“ naturgemäß immer dann, wenn es keinerlei Güter und Waren gibt, die angeliefert oder gelagert werden müssen, sondern alle Produkte digital sind.

Wer noch nach der idealen Geschäftsidee sucht und gerne remote und mit anderen über das Web arbeiten würde, sollte das bei der Auswahl des Geschäftsmodells unbedingt bedenken.

Arbeiten, wo es am besten klappt

Remote Arbeiten an Projekten hat den Vorteil, dass man überall auf der Welt arbeiten kann. Vor allem aber dort, wo man besonders gerne lebt und daher auch besonders produktiv ist.

Für den einen ist das ein Coworking-Space mitten in der brummenden Großstadt, für den nächsten ein Café am Strand oder die heimische Couch.

Es geht schließlich nicht nur darum, von überall irgendwie seine Aufgaben erledigen zu können, wenn nötig.

Sondern vor allem darum, es in einer Umgebung zu tun, die den eigenen Arbeitsgewohnheiten und –vorlieben entgegenkommt und damit eine hohe Leistungsbereitschaft und Freude an der Arbeit fördert.

Das (fast) papierlose Büro

Je weniger Unterlagen dafür mitgeschleppt werden müssen, desto besser.

So wie man mit lexoffice von unterwegs die eigene Buchhaltung mobil im Griff hat, so lassen sich auch viele andere Aufgaben auf webbasierte Lösungen verlagern.

Ganz kommt man um Papier nicht herum und es gibt auch Ausnahme in manchen Branchen.

Aber die Zeiten aufwändiger Ablagen und Räume voller Aktenordner sind vorbei.

Wer eine Ablage hat, die er auf einem Datenträger mit sich führen kann, muss dafür keine Räume anmieten.

Skype und Co statt Meetingräumen

Viele Meetings sind zu lang, bringen nicht die gewünschten Ergebnisse oder sind sogar überflüssig. Sie dienen vor allem dem Gefühl, dass sich mal wieder „etwas tut“.

Das macht sie in vielen Fällen aber auch unnötig.

Wer ein Business ohne eigenes Büro aufbaut, kann zwar jederzeit auf Meeting- und Konferenzräume in Coworking-Spaces zurückgreifen.

Nützlicher aber wird es sein, langfristig auf eine „Meeting-Kultur“ zu verzichten, die eine tatsächliche Anwesenheit voraussetzt und mit Tools wie Join.me und Skype zu arbeiten, um sich zusammenzuraufen.

Telkos ergänzen die virtuellen Meetings sinnvoll und helfen ebenso wie reger Mailverkehr dabei, die anderen im Team einschätzen zu lernen.

Gleich und gleich arbeitet gut zusammen

Besonders gut funktioniert die Zusammenarbeit über das Internet mit Menschen, die ähnlich gestrickt und zum „remote freelancer“ geboren sind.

Unternehmer profitieren davon, gezielt Angestellte und Projektmitarbeiter auszuwählen, die bereits über Erfahrung in der Zusammenarbeit auf Entfernung verfügen.

Nicht jeder ist dafür gemacht, ohne die Halt gebenden Strukturen einer Umgebung mit Geschäftsräumen und Bürozeiten zu arbeiten.

Wer Erfahrung mit dem Home Office oder mit flexiblen Arbeitsplätzen hat und sich diesbezüglich gut organisiert, hat vermutlich auch die anstehenden Aufgaben gut im Griff – und umgekehrt.

Wichtig ist nämlich ein gewisses Umdenken: Nicht Anwesenheit zu bestimmten Zeiten zählt, sondern das Ergebnis zum gewünschten Zeitpunkt.

Es geht auch ohne Raummiete und Bindung an einen Ort

Ob als Mitarbeiter oder Chef: Man kann ein Business auch ohne Mieten von Geschäftsräumen und damit die Bindung an einen Ort aufbauen.

Nicht einmal ein fest installiertes Home Office ist mehr nötig, weil von Buchhaltungsanwendung bis Informationsverwaltung alles per App oder Webplattform gemanagt werden kann.

Diese Unabhängigkeit ist großartig, weil sie freie Arbeitsplatzwahl ermöglicht und man so viele Mitarbeiter beschäftigen kann, wie nötig sind – und nicht, wie Schreibtische vorhanden sind.

Wer sich an wechselnden Plätzen wohl fühlt und sich gar nicht auf ein Home Office oder gemietete Räume festlegen möchte, kommt heutzutage also auch jederzeit ohne Büro klar. Oder brauchst Du ein Büro?