Das lexoffice Start-up des Monats Februar 2017 ist BUAH aus Berlin mit einer cleveren Lösung für die tägliche Vitaminzufuhr.

Unser Start-up des Monats: BUAH

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Ausgewogene Ernährung für die ganze Familie trotz Alltagstrubel, Reisestress, Wettkampfvorbereitungen oder wählerischen Kindern – das ist eine ständige Herausforderung. Das Start-up BUAH aus Berlin hat die passende Lösung für alle, die lecker etwas für die Gesundheit tun wollen: Hochwertige gefriergetrocknete Fruchtmischungen für Smoothies, Snacks und gesunde Rezepte nämlich.

Wir wiederum freuen uns, dass BUAH unser Start-up des Monats Februar ist. Mitten in der Erkältungssaison sind leckere Vitamine eine feine Sache. Deswegen gibt es Buah jetzt auch in der lexoffice Kantine 🙂 Wir haben außerdem Daniel und Jessica von BUAH zu ihrer spannenden gesunden Geschäftsidee befragt.

BUAH aus Berlin – gesunde Früchte, praktisch gefriergetrocknet

Florian: Hi Daniel, stellt euch doch mal kurz vor.

Daniel: Wir sind Daniel und Jessica Krauter, die Gründergeschwister von BUAH. Buah bedeutet „Frucht“ auf malaysisch und genau das bieten wir auch: 100% gefriergetrocknete Frucht- und Gemüsestücke ohne jeglichen Zusätze oder anderen Kram. Weil unsere Früchte bis zur vollen Reife an Baum und Strauch hängen bleiben, haben sie eine natürliche Süße und einen maximalen Vitamingehalt. Die Vitamine bleiben dank der Gefriertrocknung auch bestmöglich erhalten.

Das ist dasselbe Prinzip wie bei tiefgekühlter Ware, außer dass unsere Produkte eben bei Raumtemperatur gelagert werden können, weil ihnen das Wasser entzogen wurde. Ach ja, und es bleibt dem Kunden überlassen, was er mit unseren gefriergetrockneten Fruchtmischungen anstellt: Gemixt mit Wasser oder Kokoswasser oder grünem Tee bekommt man einen frischen Smoothie. Man kann unsere Fruchtstücke aber auch super als gesunden Snack vernaschen oder sie in ein Müsli oder Joghurt einrühren.

Schon bald werden wir noch viele weitere BUAH-Rezeptideen auf unserer Website veröffentlichen. Wir haben bisher großartiges Kunden-Feedback bekommen, zum Beispiel die Aussage, dass man Buah gar nicht von frischem Obst unterscheiden kann geschmacklich. Unsere Kunden finden BUAH eine tolle Alternative zu frischem Obst, pürieren mit Kokosmilch oder Feldsalat oder anderen Superfoods wie Weizengraspulver oder Matcha und experimentieren auch gerne. Wir hören auch oft, dass es toll ist, jetzt dank BUAH immer Obst im Haus zu haben, auch wenn man unterwegs war und nicht einkaufen konnte.

Florian: Da ist ja auch eine super Idee! Wie kamt ihr darauf?

Daniel: Jessica und ich lieben es zu reisen. Vor guten 3 Jahren war ich in Costa Rica auf einer Bibelschule und Jessica war mit Freunden unterwegs in Thailand. Dort haben wir uns immer Smoothies an den Straßenständen gekauft: Mhm, waren die lecker!

Zurück in Deutschland habe ich dann große Augen bekommen, als mein Smoothie mit Zucker oder irgendwelchem Zuckerersatz gestreckt wurde. Leider bekommt man hier durch die den Import grüne Bananen, unreife Ananas und nichtschmeckende Mangos (außer man kauft Flugware). Das wollten wir ändern und haben es also getan: Hier sind mit den BUAH-Produkten unsere wohlschmeckenden Fruchtmischungen. Gerade die pure Ananas wird von unseren Kunden gefeiert 🙂

Florian: Ok, Ihr seid also die BUAH Co Founder – habt Ihr noch mehr Mitarbeiter?

Daniel: Ja, denn alleine schafft man das ja nicht alles. Wir haben Unterstützung im Bereich von Social Media bzw. Marketing und im Vertrieb. Sehr oft konnten wir auch schon auf unsere Freunde zählen, die einen Großteil von dem Erfolg von BUAH ausmachen.

Florian: Spannender Markt, in dem ihr euch bewegt – gib uns doch mal paar Insights.

Daniel: Die Lebensmittelbranche ist keine einfache. Alleine schon alle Regulationen die es zu erfüllen gibt: Angefangen von einen lebensmittelzertifizierten Küche bis zur Bio-Abfüllung und mikrobiologischen Untersuchungen. Man muss auf vieles achten. Hat man das dann aber alles hinter sich, macht es wirklich Spaß in dem Markt unterwegs zu sein. Denn man muss die Leute nicht mit Argumenten überzeugen sondern gibt Ihnen einfach nur etwas zu probieren: Und siehe da, wieder ein paar BUAH Tubes verkauft 🙂

Super gesund, total lecker und immer unkompliziert verfügbar. BUAH eben.

Florian: Wo geht die Reise hin?

Daniel: Unsere Vision ist es, mit den Bauern aus den Herkunftsländern direkt zusammen zu arbeiten. Wir möchten gerne z.B. in Costa Rica eine Gefriertrocknungsanlage bauen und heimische Früchte gefriertrocknen. Es gibt so viele wohlschmeckende und gesunde Früchte, von denen hier in Europa noch kaum einer gehört hat.

Florian: Was unterscheidet euch von der Konkurrenz? Gibt es überhaupt welche?

Daniel: Es gibt ein paar Pulverhersteller, die ähnliche Konzepte haben. Oft werden aber die Pulver nur als Zusätze für Smoothies verwendet. Man braucht also immer noch viel Obst und Gemüse zuhause, das man schleppen, waschen, schälen und schnippeln muss.

Wir haben ein ganzheitliches Konzept: Tube öffnen, Wasser dazu, im Mixer mixen und fertig ist der Smoothie.
Zudem kann man unsere Früchte snacken, weil wir ganze Fruchtstücke verkaufen und eben kein Pulver.

Florian: Wie organisiert ihr eure Buchhaltung? 😉

Daniel: Tataa, hier ist die Frage, auf die alle gewartet haben 🙂 Nein ernsthaft: Die Buchhaltung war für anfangs uns eine große Hürde. Wir hatten einen Steuerberater, der uns in manchen Monaten 1000€ für die Buchhaltung in Rechnung gestellt hat. Das hätte uns fast das Business gekostet. Dank Steuerberaten.de sind wir dann auf Lexoffice aufmerksam geworden. Es wurde uns als Mac-Usern empfohlen, weil wir hier nicht mühsam Windows starten müssen, um Belege auf Unternehmen Online von DATEV zu laden. Lexoffice überträgt die Buchungssätze inklusive dem Beleg via der DATEVconnect online Schnittstelle direkt zum Steuerberater – einfach genial! Ich wünschte mir, wir hätten das schon früher gewusst. Aber besser jetzt als später.

Florian: Ihr seid jetzt mit BUAH als erstes Startup in der lexoffice Kantine vertreten – wie fühlt sich das an?

Daniel: Was für ein Privileg! Wir freuen uns natürlich riesig 🙂 Das wir gleich einen Testmarkt von 900 Mitarbeitern haben, das hätten wir uns nicht erträumen lassen.
Wir sind uns sicher, dass die lexoffice Kantine unser Sprungbrett sein wird, um auch in anderen Firmen Smoothie- und Snackbars zu errichten.

Florian: Wir freuen uns auch! Vielen Dank für das vitaminreiche Interview.

Allen anderen Start-ups legen wir unsere Informationen für Gründer, unser Förderpaket und eine Bewerbung als Start-up des Monats ans Herz. Alle Infos findet Ihr unter https://gruender.lexoffice.de/!

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