Bürokratie-Entlastungsgesetz 2020

Das Bürokratie-Entlastungsgesetz 2020: Marketing-Beschleuniger für innovative Kanzleien

Das Bürokratie-Entlastungsgesetz III ist beschlossene Sache. Nutzen Sie es aktiv, um neue und alte Mandanten von digitaler Vereinfachung zu überzeugen.

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Wie oft haben Sie schon an Aktionen getüftelt, um die eigenen Abläufe zu verschlanken und Mandanten von einem Angebot zu überzeugen?
Das Bundesministerium für Energie und Wirtschaft hilft Ihnen jetzt dabei, Ihre Kund*innen von digitaler Zusammenarbeit und allgemeiner organisatorischer Vereinfachung zu überzeugen.

Das dritte Bürokratie-Entlastungsgesetz oder auch BEG III ist beschlossene Sache und bringt einige Veränderungen für Selbständige und Kleinunternehmer*innen mit. Hängen Sie Ihre eigenen Vorschläge für verbesserte Abläufe doch einfach mit an, indem Sie Ihrer Mandantenschaft nicht nur die gesetzlichen Vereinfachungen kommunizieren, sondern dabei gleich auch noch an praktischen Beispielen und mit konkreten Software-Empfehlungen aufzeigen, wie alles noch viel besser läuft.

Bürokratieabbau ist und bleibt ein Schlüsselthema für die Bundesregierung. Überbordende Bürokratie belastet die Wirtschaft, hemmt Innovationen und schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, BEG III

Alle Jahre wieder ….

Liest Ihre Mandantschaft die Informationen, die Sie zum Jahresende oder bei Gesetzesänderungen versenden? Oder verlässt sich der Großteil der schwer beschäftigten Kundschaft darauf, dass ein grobes Überfliegen der angebotenen Infos genügt, denn im Zweifelsfall werden Sie ja Beratung anbieten?

In diesem Jahr bietet das aktuelle Bürokratie-Entlastungsgesetz eine Fülle an wissenswerten Änderungen für Gründer und Kleinunternehmer, Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte.

Vieles wird einfacher oder zumindest großzügiger als bisher geregelt:

  • vierteljährliche statt monatliche Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Existenzgründer, wenn die im konkreten Fall zu entrichtende Umsatzsteuer voraussichtlich 7.500 EUR nicht überschreitet
  • künftig soll es ausreichen, wenn der Steuerpflichtige 5 Jahre nach einem Systemwechsel oder einer Datenauslagerung einen Datenträger mit den gespeicherten Steuerunterlagen vorhält statt 10
  • Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze (Achtung: Trotz aktuellem Entwurf aber ab Januar 2020)
  • die Steuerbefreiung für betriebliche Gesundheitsförderung wird von 500 auf 600 Euro je Arbeitnehmer:in und Kalenderjahr angehoben

Quelle: haufe.de/steuern

BEG III 2020: Änderung der Zulassungsbedingungen für die Steuerberaterprüfung

Praktische Zeiten kommen auch für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung auf Interessierte zu: »Personen, die über eine bestandene Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf verfügen oder eine andere gleichwertige Vorbildung besitzen, sollen künftig nach 8 Jahren ihrer praktischen Tätigkeit nach Abschluss der Ausbildung als Bewerber zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden können. Bei geprüften Bilanzbuchhaltern und Steuerfachwirten, die ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben, soll der Zeitraum auf 6 Jahre verkürzt werden. Ein Beamter der Finanzverwaltung des gehobenen Dienstes oder ein vergleichbarer Angestellter ist künftig als Bewerber zur Steuerberaterprüfung zuzulassen, wenn dieser mindestens 6 Jahre statt bisher 7 Jahre als Sachbearbeiter oder in mindestens gleichwertiger Stellung praktisch tätig war. § 36 Absatz 2 StBerG soll daher entsprechend geändert werden.« (Quelle: haufe.de/steuern)

Die geänderte Zulassungsbedingung für Steuerberaterinnen und Steuerberater gilt für Prüfungen, die nach dem 31.12.2020 beginnen.

Wie Sie das Bürokratie-Entlastungsgesetz 2020 (BEG III) für Ihr Innovations-Marketing einsetzen können

Verwandeln Sie Ihre Mandanteninformation in eine gute Nachricht. Statt »Es gibt zu beachtende Steuergesetzänderungen« empfehlen wir für Kanzleien eher diesen Ansatz:

»Das neue Jahr bringt organisatorische Vereinfachungen für Sie als Unternehmer*in mit – wir auch!«

Dann listen Sie übersichtlich und nicht allzu bürokratisch auf, was künftig anders und hoffentlich besser geregelt sein wird und ergänzen diese Liste um digitale Buchhaltung.

Beispiele:

  • Belege kosten- und zeitsparend selbst erfassen mit lexoffice (und Einstiegsrabatt)
  • Rechtssichere Rechnungen mobil schreiben, inklusive komfortablem Mahnwesen
  • Daten exportieren und bereitstellen statt Pendelordnertransport in die Kanzlei

Ein Tipp:

Erschlagen Sie Ihre Lesenden nicht mit großen Informationsblöcken, sondern picken Sie drei Highlights heraus, kompakt auf den Punkt gebracht.

Vielleicht möchten Sie diese dann noch um ein Rechenbeispiel ergänzen: Buchhaltung veraltet versus Buchhaltung digital mit Steuerberaterzugang aufs Jahr gerechnet – was kann ein Mandant sparen, der umsteigt? Wie viel Zeit spart eine Mandantin, die keine Belege mehr monatlich kopiert und durch die Gegend fährt?

Wandeln Sie Wissen in Zahlen um, damit der Vorteil auch für Digitalisierungs-Laien greifbarer wird.

Streichen Sie auch heraus, dass Sie Ihre Mandanten keinesfalls loswerden bzw. an die Digitalisierung »abgeben« wollen – ganz im Gegenteil:

Sie möchten die gute Zusammenarbeit auf die nächste Evolutionsstufe holen und eine zukunftsträchtige Vorgehensweise etablieren, die allen Beteiligten diverse Vorteile bringt.

Das erfolgreiche neue Jahr, das man sich zum Jahresschluss wünscht, Sie möchten es diesmal gemeinsam angehen – und das sollten Sie auch genau so sagen.

Steuerberaterinnen und Steuerberater nutzen lexoffice für die Zusammenarbeit

Ihr Mandant schreibt mit lexoffice rechtssichere Angebote und Rechnungen. Belege werden korrekt und vorkontiert erfasst. Statt Pendelordner hin- und herzuschicken und Belege einzutippen importieren Sie einfach alles per Mausklick in Ihre Kanzleisoftware. Ihre Prozesse werden deutlich effizienter und Sie haben dadurch mehr Zeit für das Wesentliche: die persönliche Beratung.

lexoffice kostet Ihre Mandanten kaum mehr als ein Lächeln: Denn lexoffice ist bereits ab 7,90 € pro Monat erhältlich. Und das Beste: Als Steuerberater nutzen Sie lexoffice gratis.

Über den Autor
Carola Heine
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  1. […] Bürokratie-Entlastungsgesetz 2020: Marketing-Beschleuniger für Kanzleien […]

  2. […] Bürokratie-Entlastungsgesetz 2020: Marketing-Beschleuniger für Kanzleien laut Meinung von Lexoffice […]

  3. Simon Beyme | 28.10.2019 | 06:40

    Nicht gut recherchiert: Im verabschiedeten Gesetz wurde Anhebung Kleinunternehmergrenze auf 1.1.2020 vorgezogen.

    1. Carola Heine | 08.11.2019 | 19:09

      Vielen Dank für den Hinweis, der Tippfehler wurde korrigiert
      beste Grüße
      Carola Heine