Checklist für Newsletter-Newbies

E-Mail-Marketing Tipps: Checklist für Newsletter-Newbies

Wir schrieben schon vor dieser praktischen Checklist ausführlich darüber: E-Mail-Marketing ist ein wichtiges Instrument zur Kundengewinnung und -bindung, Umsatzsteigerung und Markenbildung.

Wenn Du Deinen ersten eigenen Newsletter planst, musst Du Dich um viele Dinge kümmern vom Verteiler über das Template bis hin zur Technik, mit der Du Dein E-Mailing versendest.

Damit Du den Überblick behältst, haben wir eine knackige Checklist mit den 10 wichtigsten Punkten für Dich zusammengestellt, an die Du auf jeden Fall denken solltest.

Checklist für Newsletter

1. Sinn und Zweck müssen stimmen

Bevor Du einen Newsletter konzipierst, musst Du exakt identifizieren, wen und was Du damit erreichen willst und Dein gesamtes Konzept daran ausrichten.

Schau Dir genau an, was Du versenden willst: Hat es einen Nutzen und Mehrwert für die Leser? Falls Nein, musst Du Dein Konzept noch einmal überarbeiten, denn einen reinen Werbebrief liest heutzutage niemand mehr.

2. Öffnungsimpulse bewusst setzen

Du hast genau eine Chance, das Interesse Deines potenziellen Lesers so weit zu wecken, dass er oder sie Deinen Newsletter auch tatsächlich öffnet.

Daher ist eine knackig verlockende Betreffzeile, die trotzdem inhaltlich korrekt ist und nicht zu reißerisch klingt, einer der wichtigsten Faktoren einer erfolgreichen Mail.

3. Betreffzeile auch technisch optimieren

Die perfekte Betreffzeile wird nicht einfacher durch die Tatsache, dass viele Mailprogramme alles einfach abschneiden, was über eine gewisse Zeichenzahl hinausgeht.

Diese kleinste anzunehmende Zeichenzahl liegt bei vielen Mail-Clients zwischen 65 und 75 Zeichen, was für Dich bedeutet: Wenn Dein Betreff ab Zeichen 65 nicht mehr angezeigt, sondern abgeschnitten wird, muss der erkennbare Text trotzdem noch Sinn machen und zum Klicken verleiten.

4. Versandzeitpunkt clever wählen

Sitzt Deine Zielgruppe im Büro, oder wendest Du Dich eher an andere Empfängergruppen? Den besten Versandzeitpunkt für Deinen Newsletter kannst Du nur herausfinden, wenn Du unterschiedliche ausprobierst.

Außerdem solltest Du Dir anschauen, wann andere in Deiner Branche ihre Mailings versenden und prüfen, ob Deine Tests Übereinstimmungen ergeben. Hast Du einen guten Termin gefunden, solltest Du ihn aber auch fix etablieren, damit Deine Leser sich daran gewöhnen und den Newsletter im Idealfall schon erwarten.

5. Anrede personalisieren

Wenn Deine Datenbasis es nicht hergibt, dass Du in Deinem Newsletter die Empfänger namentlich ansprichst, solltest Du sie dringend überarbeiten.

Je nach Ausrichtung wendet sich Dein Newsletter an den Vornamen oder verwendet die höfliche Anrede mit Nachnamen, um professionell personalisiert zu werden.

6. Knackig auf den Punkt kommen

Niemand liest gerne einen Meter Mail. Selbst wenn Du meinst, dass Du so viel zu sagen hast und es sehr dringend ist, passt diese Art von Text keinesfalls in einen Newsletter.

Fass Dich kurz, komm auf den Punkt. Und wenn Du wirklich viel mehr zu sagen hast, schreib es in Dein Blog und integriere im Newsletter den passenden Link mit Teaser.

7. Ruf die Leser zur Aktion

Ein Call-to-Action soll dafür sorgen, dass Deine Newsletter-Abonnenten wunschgemäß reagieren. Das tun sie natürlich nur, wenn der Anreiz auch entsprechend ist.

Du solltest also dafür sorgen, dass Deine Klickanreize eindeutig als solche formuliert werden, aber auch als gut klickbare Links in Deinem Newsletter erkennbar sind.

8. Abmeldelink ist Pflicht

Newsletter funktionieren nicht nach dem Prinzip „Mitgehangen mitgefangen“. Jeder Abonnent muss jederzeit über einen einzigen Klick die eigene Adresse wieder austragen können, ohne eine Begründung abgeben oder sich durch viele Menüs klicken zu müssen.

Stell Dir vor, jemand möchte nur seine Mailverwaltung umorganisieren und Deinen Newsletter von einer anderen Adresse aus abonnieren – das ist nur einer von vielen möglichen Gründen, warum eine Abmeldung jederzeit machbar sein muss.

9. Ein vollständiges Impressum gehört dazu

Neben dem Link, über den man sich nach Belieben wieder austragen kann, muss in jede Mail auch ein vollständiges Impressum, um allen rechtlichen Anforderungen zu genügen.

Es kann in kleinerer Schrift in den „Footer“ eingefügt werden und für AGB und Co auf die Website verweisen, muss aber vollständige Absenderangaben enthalten.

10. Ergebnisse auswerten

Kein Newsletter ohne Erfolgskontrolle: Ein gutes Newsletter-Tool verrät Dir, wie viele User die Mail geöffnet haben und auf welchen Link geklickt wurde.

Diese Daten solltest Du auswerten und nach dem Durchprobieren verschiedener Betreffzeilen, Call-to-Actions und Kampagneninhalte testen und vergleichen, um ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, wann Dein Newsletter erfolgreich sein wird.

Die Zustellraten und Klicks, die Anzahl geöffneter Newsletter und die Reaktionen auf Deine Klickanreize zeigen Dir dann früher oder später, was Du tun musst, um Umsatzsteigerung en zu erzielen – bis zum nächsten Thema und zum nächsten Test.

22.02.2016