lexoffice Community: User-Interview (14) Peter Rösch

lexoffice Community: User-Interview (14) – Peter Rösch

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Peter Rösch ist Bauingenieur und Unternehmensberater. Zu den Kunden seines Unternehmens zählen Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Bausoftwarehäuser in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien, die beraten und mit der passenden Software ausgestattet werden.

Für lexoffice befragten wir Peter nach seinem Werdegang und seiner beruflichen und privaten Internetnutzung.

Peter: Als Bauingenieur habe ich zunächst in Stuttgart bei Professor Drees studiert.

Auf eine Zeit als Bauleiter, Kalkulator und Arbeitsvorbereiter folgte schließlich eine Phase, in der ich Bausoftware einführte. Daraus gründete sich schließlich mein eigenes Unternehmen, in dem wir heute mit sieben Mitarbeitern für unsere Kunden arbeiten. Außerdem bin ich Referent in Seminaren der Bauverbände und an Hochschulen, denn ich gebe gerne mein baubetriebliches Wissen als Referent weiter.

lexoffice: Wie nutzt du das Internet?

Peter: Internet und Onlineplattformen nutze ich intensiv seit 20 Jahren. Was auch immer auf elektronischen Weg machbar ist, passiert nun mal heute online. Das begann für mich ganz klassisch mit Banking-Software, geht über alle Einkaufsplattformen und ganz selbstverständlich die sozialen Netzwerke XING, Twitter und Facebook. Seit den ersten Gehversuchen mit Google-Apps nutzen wir auch diese: Gemeinsam genutzte Kalender und Aufgabenlisten, seit drei Jahren auch Ablage.

Für uns war es also nur logisch, auch die Buchführung ins Internet zu verlegen. Nach vielen Versuchen sind wir dann 2013 auf lexoffice gestoßen. Was uns daran begeistert, ist die permanente Verbesserung.

Wir sind ohne Unterbrechungen online und nutzen alle gängigen Geräte dafür, sowohl beruflich als auch privat. Mit unseren Kunden teilen wir uns virtuelle Projekträume, so dass wir alle gemeinsam auf Informationen, Dateien, Tabellen und Datenbanken zugreifen können und über das Internet zusammenarbeiten können. Dabei werden keine Dateien mehr versandt, sondern es wird gemeinsam auf Dateien zugegriffen und diese bearbeitet. Das reduziert dramatisch den Aufwand von E-Mails und schafft immer einen gemeinsamen Blick in Echtzeit auf die Daten.

lexoffice: Ihr nutzt seit 2013 lexoffice. Was gefällt euch daran?

Peter: Mir gefällt besonders, dass es nahezu täglich verbessert wird und viele der Anregungen der User konkret umgesetzt werden. Webbasierte Buchhaltung macht es möglich, dass alle im Unternehmen gleichzeitig unterschiedliche Funktionen nutzen können.

Das kann das Kassenbuch sein, das Erstellen von Angeboten, noch schöner natürlich das Fertigstellen und Versenden von Rechnungen. Software ohne wirkliche Installation ist nicht mehr die Zukunft, sondern schon heute Realität. Es ist wirklich toll, dass lexoffice dies bietet.

lexoffice: Was würdest du dir noch für Ergänzungen wünschen?

Peter: Da fällt mir als aktivem Nutzer natürlich einiges ein:

  • Mehrwertsteuer und Vorsteuer für Geschäftsbeziehungen ins europäische Ausland für Eingangs- und Ausgangsbelege.
  • Umsatzsteuervoranmeldung mit EU-Aufsätzen und EU-Vorsteuer.
  • Aufruf der bebuchten Konten nicht nur als Excel, sondern direkt.
  • Mehr Einflussmöglichkeiten auf die Layouts bei Ausgangsbelegen.
  • Suchen und Lesen von gescannten Belegen.
  • Mini-Workflow für die Freigaben von Lieferscheine und Eingangsrechnungen.
  • Verwalten von Bankkonten ohne Onlinezugriff (Tagesgeld).
  • Ausgabe einer Einnahme-Überschuss-Rechnung EÜR.

lexoffice: Welche Rolle spielen Soziale Netze und Business Networking für dich?

Peter: Ich teile mein Wissen gerne. Dies ist schließlich auch eine Form von Währung, um an weiteres, neues Wissen anderer Menschen heranzukommen. Geben und Nehmen sollte dabei auf Dauer in einem vernünftigen Verhältnis stehen. In sozialen Netzwerken finde ich dies in geschlossenen Gruppen.
Geschäftliches Netzwerken findet im Dreiklang statt zwischen

  • Vorträgen und persönlichen Gesprächen
  • Fachartikeln in Presse und Medien
  • dem Austausch in sozialen Netzwerken

Die erfolgreiche Akquise liegt im Marketingmix. Wenn nur einer dieser Wege beschritten wird, ist dies im Geschäftskundenkontakt zu wenig.

lexoffice: Was würdest du KollegInnen empfehlen, die gerade erst in der Existenzgründungsphase sind?

Peter: Wer ein neues Geschäft gründet, sollte sich auf genau ein Leistungsangebot oder eine Warengruppe beschränken. Die ersten Schritte, um eine Marke erfolgreich aufzubauen, unter der eine Person oder eine Firma dann bekannt werden, ist das Herausstellen genau dieses einen Leistungsangebots oder exakt dieser Warengruppe.

Spezialisierung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ein Beispiel für eine solche Nische für Grafiker: Webgrafiker ist ein sehr allgemeingültiger Begriff, man wird nie an nur eine Person dabei denken. Wenn Sie sich aber als Webgrafiker für die Gestaltung von Webseiten „griechische Restaurants“ etablieren, werden Sie schneller bekannt und wenn die Leistungen perfekt sind, melden sich ganz schnell auch andere Restaurant-Inhaber der griechischen Küche bei Ihnen.

lexoffice: Was machst du nach diesem Interview als nächstes?

Peter: Ich schreibe einen Bericht für den Kunden, wie er seine Software verbessern kann, damit sie von den Anwendern leichter bedienbar ist.

lexoffice: Vielen Dank!

Peter Rösch
Organisation, Prozesse und IT für Bauunternehmen
www.roesch-unternehmensberatung.de

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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