lexoffice Community User-Interview Nr. 28: Uwe Langohr von Heimprofis.de

lexoffice Community User-Interview Nr. 28: Uwe Langohr von Heimprofis.de

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Auf dem Pirate Summit trafen wir als einen von vielen spannenden Netzwerkkontakten Uwe Langohr, der prompt die Gelegenheit nutzte, sich uns als lexoffice Anwender vorzustellen. Wir freuen uns, dass Uwe inmitten des spannenden Events die Zeit fand, mit uns ein Interview zu vereinbaren.

Uwe Langohr, Gründer von heimprofis.de

lexoffice: Hallo Uwe, bitte stell Dich unseren Leserinnen und Lesern einmal kurz vor 🙂

Uwe: Mein Name ist Uwe Langohr und ich bin leidenschaftlicher Gründer und Unternehmer aus dem Raum Ludwigshafen/ Mannheim. Wir haben vor zwei Jahren unser erstes Unternehmen, die HeimProfis GmbH, gegründet. Durch die anfänglichen Erfahrungen, die wir in dieser Zeit mit der Online-Vermittlung von Handwerkern sammeln konnten, wagten wir uns dann tiefer in diese spannende Nische. Heraus kam unser erstes Produkt mit dem Namen SchlüsselProfis, welches sich um die einfache und vor allem sichere Vermittlung von seriösen Schlüsseldiensten kümmert.

Wir wollen damit das allseits bekannte Problem der Abzocke bekämpfen. Denn immer mehr Kunden suchen im Internet nach einem geeigneten Dienstleister, Handwerker oder Service wie einem Schlüsseldienst. Die Eintrittsbarrieren sind durch die Digitalisierung nicht geringer geworden, im Gegenteil wird es immer schwieriger, die richtige Frau oder den richtigen Mann für den jeweiligen „Job“ zu finden. Das Problem wollen wir mit unserem Angebot lösen.

lexoffice: Das hört sich so an, als würdest Du Dich online gut auskennen. Wie sieht Deine eigene Internetnutzung aus?

Uwe: Ich bin online und mobil zu fast jeder Tages- oder Nachtzeit erreichbar, nutze ein Smartphone sowie ein Notebook und sogar beim Kunden präsentiere ich mittlerweile auf einem Tablet.

Privat sowie beruflich bin ich sehr affin für alles, was mit Technologie zu tun hat. Ich probiere gerne neue Dinge aus und sammle meine eigenen Erfahrungen, denn nur so kann ich mir meine Meinung bilden und entscheiden, was für mich persönlich etwas taugt und was nicht. Soziale Netzwerke nutze ich hauptsächlich beruflich, angefangen bei Facebook, Instagram über LinkedIn bis hin zu XING. Privat pflege ich meine Freundschaften lieber real und muss auch gar nicht wissen, wer gerade was zum Abendessen hatte. Trotzdem sagt man mir nach, dass ich ein absoluter Networker bin. Also mache ich wohl etwas richtig mit meinem wohlbedachten Konsum neuer Medien und meiner Kommunikationsweise 😉

lexoffice: Wir haben Dich auf dem Pirate Summit kennengelernt, wo lexoffice als Sponsor tätig war. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Welche Rolle spielen Community, Soziale Netze und Business Networking für Dich? Wie sieht erfolgreiche Akquise Deiner Meinung nach aus?

Uwe Ich fand es toll, dass lexoffice als Sponsor beim Pirate Summit war, denn es zeigt, dass selbst eine trockene und langweilige Materie wie Buchhaltung nicht länger verstaubt sein muss! Dieser Bereich entwickelt sich gerade sehr schnell in Richtung innovativer und wirklich nützlicher Produkte, die uns bei unserer täglichen Arbeit unterstützen. Ich halte es für den richtigen Weg, mit und in der Community diese Entwicklungen zu beschleunigen und zu etablieren, außerdem nah dran zu sein an den Kunden und vor allem an den Entwicklern. Denn die Kunden entscheiden letztendlich, ob ein Produkt oder eine Marke eine Daseinsberechtigung hat in einer immer schneller und mobiler werdenden Welt voller Innovationen und neuer Möglichkeiten. So können wir alle von einem Austausch untereinander profitieren und lernen.

Networking ist auch ein großer und erfolgreicher Teil meiner täglichen Arbeit – nur so konnte ich dieses Team aus jungen, sehr gut ausgebildeten Leuten zusammenstellen und kann nun mit Stolz behaupten, dass wir ein geiles Team sind, welches gerne miteinander arbeitet und tagtäglich sein Bestes gibt! So erwecken wir auch die Aufmerksamkeit von weiteren guten Leuten, die mich immer öfter ansprechen und gerne mit uns zusammenarbeiten möchten. Besser geht’s doch nicht in Zeiten des angeblichen Fachkräftemangels, oder?! 😉

Ich werde immer gefragt, wie ich das denn gemacht habe, gleich mehrere so herausragende Entwickler gefunden zu haben und ich gebe darauf immer die gleiche Antwort: Gut drauf sein, mit den Leuten sprechen und sich einfach dafür interessieren, was die Menschen treibt und für was sie brennen.

lexoffice: Welche Dienste und Anwendungen setzt Du für Eure Firma ein?

Uwe: Als Technologieunternehmen in der heutigen Zeit war es uns wichtig, effektiv und smart mit unseren Tools zu arbeiten, angefangen zum Beispiel bei Asana, einer wirklich tollen Projektmanagementsoftware, welche uns ermöglicht, gemeinsam an verschiedenen Projekten zu arbeiten, Dateien auszutauschen und live verschiedene Tasks gleichzeitig zu erledigen – dabei haben wir stets die für uns wichtigen Dinge im Blick.

Wir benutzen außerdem diverse Cloud-Lösungen, die unsere tägliche Arbeit erleichtern. Die Online-Buchhaltung von lexoffice natürlich auch, weil sie unserer Meinung nach aktuell die einfachste Lösung am Markt ist. Unter anderem durch die zahlreichen Tools, die man einfach hinzufügen kann, bringt lexoffice uns wirklichen Mehrwert.

lexoffice: Seit wann nutzt Ihr lexoffice? Was gefällt Euch besonders, wo ist noch Luft nach oben?

Uwe: Wir nutzen lexoffice seit dem ersten Tag unserer Gründung, das war für uns alternativlos gegenüber der Old-School Variante von Buchhaltung mit T-Konten, Kassenbüchern, etc.

Wir wollten jederzeit unsere Buchhaltung im Auge haben, indem wir alle Zahlungswege und Transaktionen zentral in einer Anwendung speichern, sodass jeder im Team auch jederzeit selbst seine Belege einpflegen kann und wir uns nur einmal im Monat wirklich darum kümmern müssen! Dies erleichtert uns natürlich maßgeblich die tägliche Arbeit, vor allem auch in Zusammenarbeit mit unserem Steuerberater.

Eine API für Salesforce wäre jetzt noch ’ne tolle Sache, ansonsten bin ich fast wunschlos glücklich 🙂

lexoffice: Was würdest Du Kollegen und Kolleginnen empfehlen, die gerade erst in der Existenzgründungsphase angekommen sind?

Uwe: Jungen Gründern empfehle ich, mit Bedacht und großer Achtsamkeit Mitgründer oder Angestellte zu suchen, die Dein Team wirklich um diejenigen Skills oder Eigenschaften ergänzen, die Du selbst nicht mitbringst und die Dir noch fehlen. Such Dir auch von Anfang an einen guten Steuerberater und einen guten Anwalt, dann bist Du zumindest einigermaßen auf der sicheren Seite, wenn es doch mal brenzlig wird.

Sehr viele Gründer sind von ihren eigenen Ideen begeistert – meistens nur aus einer Sichtweise heraus. Daher tue Dir etwas Gutes und tausch Dich mit so vielen Leuten wie möglich aus, probiere viel aus und sei offen für andere oder gar kritische Meinung! Denn nur so kannst Du Dich Stück für Stück weiter entwickeln und Deine Erfahrungen sammeln, den Kunden verstehen und eventuelle Probleme erkennen – was letztendlich für Dich und Dein Produkt immer von Vorteil sein wird.

Und last, but not least: Lasst Dir dabei Zeit. Es braucht viel mehr, um aus einer Idee ein Produkt oder gar eine Marke zu machen, als nur das typische Bullshit Bingo um „I´m the next awesome thing“ oder „I´m the Google or Uber for something“ abzuspulen.

lexoffice: Danke für die ehrlichen, aber inspirierenden Worte. Was machst Du jetzt/nach diesem Interview als nächstes? 🙂

Uwe: Da es jetzt mittlerweile 22:05 Uhr ist, werde ich gleich die aufgenommene Folge der Höhle der Löwen schauen und den Feierabend einläuten 🙂

*
Vielen Dank, Uwe!

Uwe Langohr
HeimProfis GmbH, Ludwigshafen
www.heimprofis.de
www.schluesselprofis.de

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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