Content Marketing – was macht Deine Strategie?

Content Marketing – was macht Deine Strategie?

Content Marketing kann, wenn es richtig betrieben wird, die Sichtbarkeit Deines Unternehmens online steigern und auf diesem Weg die Kosten für erfolgreiche Kundenneugewinnung und Umsatzsteigerung drastisch senken.

Trotzdem betreiben erstaunlich viele Unternehmer zwar Blogs und Social-Media-Kanäle und organisieren sich mit Hilfe von Tools wie Dashboards und Redaktionsplänen – haben aber trotzdem keine nennenswerte Content-Marketing-Strategie, um ihre Ziele konsequent voranzubringen.

Der Lernprozess: Von traditioneller Werbung zur Content Marketing Strategie

Wer mit konventionellen Werbemethoden quasi groß geworden ist, greift immer noch automatisch eher zum Flyer als zur Social Media Aktion und tendiert meist auch dazu, werbliche Informationen bereitzustellen in der Annahme, dass Werbung auch im Internet nicht viel anders funktioniert als ohne.

Immer noch ist es für die meisten Kleinunternehmer und Freelancer ein Lernprozess, von traditioneller Werbung zu Storytelling, Content Marketing und Social Media zu wechseln.

Erst wenn die ersten Ergebnisse sich abzeichnen, wird das Interesse größer. Damit aber Erfolge eintreten, solltest Du strategisch vorgehen – sonst schließt sich der Kreis und Du gehörst zu denen, die wenig Ergebnisse erzielen und daher denken, dass es sich nicht lohnt, Aufwand zu investieren.

Wer aber keinen Aufwand betreibt, wird auch keinen Erfolg haben – eine Kettenreaktion, aus der Du jederzeit aussteigen kannst, indem Du Deiner Content Marketing Strategie ein Lifting verpasst oder Dir überhaupt erst eine zulegst.

Wir haben fünf Tipps für Dich, die Deine Strategie auf Vordermann bringen, damit Du sie anschließend verfeinern und weiter optimieren kannst.

5 Schritte für Deine Content-Marketing-Strategie

Eigentlich sind es sogar sechs Schritte: Am besten startest Du mit einer gründlichen Bestandaufnahme aller Inhalte, die Du Deinen Lesern anbieten könntest.

Das betrifft vorhandene Blogartikel und Pressemitteilungen, Fotos und Videos, Veranstaltungsinfos und Verweise, Angebote und Wissenswertes und sogar bevorzugte Informationsquellen aus Deiner Branche.

Sammele zunächst alles, was Du an möglichen Inhalten hast – auch die Themen, die Dir nicht relevant für die Umsatzsteigerung scheinen.

Denn die hohe Kunst des Content Marketings besteht darin, die eigene Botschaft so zu verpacken, dass sie auch für den Empfänger einen echten Nutzwert hat. Denn während Du Dich ins Web begibst, um Deine Ziele voranzubringen, wollen die anwesenden Menschen in erster Linie unterhalten und informiert werden.

Die Chance ist nicht sehr groß, dass sie Deine Werbung so informativ finden wie Du. Jedes Fitzelchen Content, das von Dir kommt, muss also Informationsgehalt, Nähr- und Mehrwert mitbringen oder zumindest glänzend unterhalten.

1. Themen identifizieren

Sortiere Deine Content-Sammlung nun danach, welche Themen Deine Zielgruppe beschäftigen.

Was Deine Zielgruppe durch Nutzen oder Entertainment irgendwie weiterbringt, verankert Deine Anwesenheit im Web in deren Gedächtnis, trägt zum Markenbewusstsein rund um Dein Unternehmen bei und bringt damit auch Dich voran.

2. Content-Planung

Zu welchen Themen willst Du sichtbar werden? Bei welchen bist Du es schon? Überleg Dir die passenden Inhalte, die Dich diesbezüglich voranbringen.

Achtung: Die Zeiten sind vorbei, in denen es ausreichte, einen Blogpost online zu stellen und quasi nebenbei auch noch bei Facebook und Twitter zu verteilen. Jede Kampagne setzt voraus, dass Du zumindest ein kleines Budget in die Hand nimmst, um Deine Inhalte an Deine Zielgruppe auszuliefern.

Mach einen Jahres- oder zumindest Halbjahresplan für Deine Themen, rund um Branchen-Events, Saison und anderen Highlights für Dein Business.

3. Erstellung passender Inhalte

Guter Content ist Gold wert und lässt sich nicht einfach mal so nebenbei erstellen. Wenn Du anhand Deiner Planung weißt, zu welchen Themen Du Texte und Fotos benötigst, solltest Du parallel eine strategische Methode entwickeln, wie diese zu Dir gelangen: Einen Mitarbeiter damit beauftragen oder die Erstellung als Auftrag vergeben.

Wichtig: Nur in Deinem Blog sind alle Inhalte jederzeit unter Deiner Kontrolle und außerdem auch noch nach längerer Zeit gut aufzufinden. Deine Content Marketing Strategie sollte also nicht darauf beruhen, hochwertig aufbereitete Texte und Bilder in den Timelines von Twitter und Facebook zu versenken – sondern darauf, dass Du Deine eigene Seite dort verlinkst.

4. Content Distribution

Der beste Content bringt Dir nichts, wenn er nicht von anderen gelesen wird. Bemüh Dich interaktiv darum, dass andere Deine Inhalte verteilen (und plan tatsächlich auch dafür Budget ein, dass Texte und Bilder auf Social Media Kanälen effektiv vermarktet werden, auch außerhalb von größeren Kampagnen.

5. Auswertungen

Welcher Content bekommt am meisten Likes, Shares und Kommentare? Genau da geht es lang, wenn Du nun wieder von vorne beginnst, und eine Bestandsaufnahme Deiner Möglichkeiten machst, um Deiner Zielgruppe den größten Mehrwert zu bringen.

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Jedes Business, egal welcher Größenordnung und ganz egal in welcher Branche, profitiert von strategischem Content Marketing – sowohl B2C als auch B2B.

Wenn Du also bisher eher mal hier und da ein bisschen umverteilt hast, was rumlag und deswegen nicht erlebt hast, wie eine Social-Media- und Content-Strategie durchstarten kann, solltest Du Dich im Umfeld Deines Wettbewerbs umsehen.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein Konkurrent diese Marketing-Nuss geknackt hat und sich einiges von ihm erlernen lässt.

Zum Beispiel, dass es keinen Erfolg bringt, die eigenen Informationen eifersüchtig zu hüten. Je großzügiger Du mit Wissen und Mehrwert bist, desto erfolgreicher wird Deine Content-Marketing-Strategie am Ende nämlich sein.

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Linktipp: Ein guter Artikel, der sich mit Wertschöpfung für das Publikum auseinandersetzt.

12.02.2016