lexoffice Community Interview: Maximilian Hundhammer von doghammer.de

lexoffice Community Interview Nr. 29: Maximilian Hundhammer von Doghammer

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Die nachhaltige Produktion in Deutschland ist das Ziel der Gründer von Doghammer. Die Gründer der Firma Doghammer Zehentrenner, wie sie selbst ihre FlipFlop-Schuhe nennen, möchten so wertschätzend und transparent wie möglich herstellen. Aus diesem Grund werden die Schuhe in einer Förderwerkstätte in Rosenheim gefertigt, um einerseits die Region, andererseits Menschen mit Behinderung durch faire und regionale Produktion zu unterstützen.

Schon während des Studiums verbrachten die beiden Gründer jede freie Minute in den Bergen. Beim Biken, Klettern oder Gehen steckten ihre Füße dabei stets in engen Schuhen. Das Freiheitsgefühl, das sich beim Bergsteigen einstellt, fehlte dem Schuhwerk völlig und so entwickelten sie den Doghammer Zehentrenner-FlipFlop, der auch im Gelände einen guten Halt auf dem Untergrund und vor allem im Schuh bietet.

Wir freuen uns, dass Maximilian Hundhammer sich die Zeit für ein Interview mit lexoffice genommen hat.

Fair, nachhaltig und regional: Zehentrenner von Doghammer

lexoffice: Hallo Maximilian, stell‘ doch bitte Euch und Eure Geschäftsidee kurz vor.

Maximilian: Zusammen mit Matthias habe ich das Startup Unternehmen Doghammer gegründet. Weil wir selber viel in den Bergen unterwegs sind, haben wir einen outdoor-tauglichen Zehentrenner (alias Flip Flop) entwickelt, der nicht nur am Strand oder in der Stadt einen guten Halt bietet. Die Besonderheiten der Doghammer Zehentrenner: Einerseits werden zwar bekannte Sohlen aus dem Bergbau-Bereich verarbeitet, andererseits aber auch Yogamatten, Kuhfell und andere ausgefallene und nachhaltige Materialien. Nach erfolgter Bestellung wird der Schuh dann unter fairen Bedingungen in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Rosenheim gefertigt.

lexoffice: Nachhaltige Herstellung, das klingt sehr gut. Was ist das Besondere am Doghammer Zehentrenner, was unterscheidet eine Bestellung bei Euch von einer anderswo?

Maximilian: Die Zehentrenner kann man sich ganz individuell zusammenstellen – auf unserer Internetseite unter www.doghammer.de finden unseren Kunden einen Konfigurator. Hier können sie sich ihren Schuh konfigurieren und sehen auch sofort, wie ihr zukünftiger Zehentrenner aussehen wird. Das Internet spielt also eine wichtige Rolle für unser Business, da wir zum einen nicht nur lokal gebunden sind und zum anderen, weil unseren Kunden sich auf unserer Webseite „austoben“ können, was Design, Farbe und Materialien angeht.

In unserem Testcenter in der Werkstatt haben wir dann auch noch ein Tablet installiert, so können unsere Kunden die Materialien bei uns anfassen und zugleich ihren Schuh in unserem Konfigurator zusammenstellen. Die Lieferzeit beträgt für vorkonfigurierte Modelle etwa 6-9 Werktage, für individuelle Modelle etwa 9-11 Werktage.

lexoffice: Seit wann nutzt Ihr lexoffice und wieso habt Ihr Euch dafür entschieden?

Maximilian: Wir nutzen lexoffice seit gut zwei Jahren. Da wir mit unserem Business bis auf die Werkstatt nicht lokal gebunden sind, können wir mit dieser Buchhaltungslösung von überall unsere Buchhaltung erledigen. Auch die Anbindung an unseren Webshop über shopqueue ist für uns sehr nützlich.

lexoffice: Was gefällt Euch besonders? Wo seht Ihr Verbesserungsbedarf?

Maximilian: Wie gesagt, zunächst mal ist die Erweiterung der Schnittstelle zwischen lexoffice und shopware praktisch, weil Zahlungseingänge automatisch abgeglichen werden. Dann die Anbindung an das E-Mailprogramm, so dass dem Kundenkonto gleich die eingegangen E-Mails zugeordnet werden können.

Was uns auch gut gefällt: Der Buchungsablauf ist simple und übersichtlich aufgebaut, das ist sehr vorteilhaft. Allerdings können manche unserer Buchungen nicht über lexoffice vorgenommen werden, diese muss unser Steuerberater dann nachbuchen.

lexoffice: Wie sieht Eure Nutzung der sozialen Netzwerke aus?

Maximilian: Im Zeitalter von Social-Media-Netzen ist es für den B2C Markt praktisch undenkbar, die Kunden nicht über Netzwerke wie Facebook, Twitter, etc. auf dem Laufenden zu halten oder ohne sie neue Kunden zu akquirieren. Es gibt auch nicht mehr die eine Aktion oder die eine Marketingmaßnahme, die dich und dein Business bekannt macht – sondern es sind die vielen Kleinigkeiten.

lexoffice: Hast Du einen Tipp für andere Gründer?

Maximilian: Immer groß denken, kleiner werden kann deine Idee, dein Business oder Projekt immer noch!

lexoffice: Danke für diesen Praxistipp und weiterhin ganz viel Erfolg 🙂

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Maximilian Hundhammer
www.doghammer.de

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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