Dr. Birgit Constant, Schriftstellerin

Dr. Birgit Constant: „Wirklich gute Finanz- und Buchhaltungsprogramme für Mac-Nutzer sind rar“

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Carola: Liebe Birgit, wir sind dir auf Twitter begegnet, als du dich positiv über lexoffice geäußert hast. Es freut uns natürlich sehr, dass du lexoffice nutzt! Du bist Autorin – magst du uns etwas über dich erzählen?

Birgit: Hallo. Ja, gerne. Ich habe Sprachen und Wirtschaftswissenschaften studiert und schließlich in mittelalterlicher Sprach- und Literaturwissenschaft promoviert. Danach ist mein Lebenslauf bunt: Ich habe als Korrekturleserin und Übersetzerin gearbeitet, im IT-Support und auch als PR-Texterin, bevor ich mich dann selbständig machte.

Carola: Seit wann bist du denn selbstständig und wie kam es dazu? Gab es einen Auslöser?

Birgit: In meiner Elternzeit habe ich ein Kinderbuch und einen Freche-Frauen-Roman – beide unveröffentlicht – geschrieben und überlegt, ob ich denn nicht Schreiben zum Beruf machen könnte, anstatt wieder in eine Angestelltenposition zurückzukehren. Seit 2014 bin ich nebenberuflich als Autorin und Texterin tätig.

Dr. Birgit Constant, Schriftstellerin

Dr. Birgit Constant

Autorin / Schriftstellerin
www.birgitconstant.de

Birgit Constant ist promovierte Mediävistin, liebt Sprachen, Sprache und das Schreiben und liest wahnsinnig gerne vor. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Landshut. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Kurzprosa für Kinder in Print und als Audiodateien sowie der Anthologiebeitrag „Der Werwolf von Machecoul“. Ihr Debütroman „Das bretonische Mädchen“ erschien 2019.

Carola: Dein aktuelles Buch heißt „Das bretonische Mädchen“. Worum geht es in deiner Geschichte?

Birgit: Der Roman spielt im 11. Jahrhundert, zwanzig Jahre nach der Eroberung Englands durch die Normannen. Der junge Roger will nichts mehr als die Anerkennung seines normannischen Vaters, aber dieser hält ihn für einen Versager. Als Roger das bretonische Mädchen Gwennaol kennenlernt, wittert er die Chance, endlich bei seinem Vater Erfolg zu haben. Stattdessen gerät er jedoch in einen tödlichen Kampf, in dem nicht nur sein Erbe und sein guter Ruf auf dem Spiel stehen, sondern auch das Leben von seiner Familie und der Frau, die er liebt.

Carola: Dein Buch ist im Fehnland-Verlag erschienen. Wieso hast du dich für diesen Verlag entschieden?

Birgit: An den Verlag bin ich durch Zufall gekommen: Ich war damals Abonnentin der Zeitschrift Die Federwelt. Im August 2018 gab es einen Artikel zum Thema (Gender-)Klischees, in dem der Besitzer des Fehnland-Verlags, Dr. Michael Kracht, zitiert wurde. Ich kenne das Fehnland gut. Also schrieb ich unter diesem Aufhänger an den Verleger und fragte ihn, ob ich nicht mein Manuskript bei ihm persönlich vorbeibringen könnte, da wir ohnehin in zwei Wochen dort oben Urlaub machen würden. Er fand das Exposé spannend und bat um das vollständige Manuskript. Im November hatte ich den Verlagsvertrag auf dem Tisch liegen.

Für diesen Roman wollte ich immer eine Verlagsveröffentlichung. Für Nischenprojekte, wie beispielsweise mein deutsch-französisches Kinderbuch, kommt aber wahrscheinlich nur Selfpublishing in Frage, da die Zielgruppe zu speziell für einen Verlag ist.

Carola: Du bist auf XING und Lovelybooks zu finden und wir haben dich auf Twitter kennen gelernt. Nutzt du die sozialen Netzwerke für dein Marketing oder eher privat?

Birgit: Soziale Netzwerke sind für mich eher ein Mittel, um geschäftlich zu netzwerken und sich gegenseitig beruflich voranzubringen. Privat halte ich eher per E-Mail und Telefon oder, ganz altmodisch, persönlich Kontakt.

Carola: Seit wann arbeitest du denn mit lexoffice? Was genau gefällt dir daran so gut, was hat noch Luft nach oben für deinen Bedarf? (Arbeitest du mit einem Steuerberater zusammen oder machst du alles alleine?)

Birgit: Seit Juni 2017 arbeite ich mit lexoffice. Wirklich gute Finanz- und Buchhaltungsprogramme für Mac-Nutzer sind rar, und so ist die Entscheidung für lexoffice schnell gefallen, nachdem ich mir die Alternativen angesehen habe. Angefangen habe ich mit dem kleinsten lexoffice-Produkt, „Rechnung & Finanzen“. Zum Februar 2018 bin ich dann auf das größte der Pakete, „Buchaltung & Berichte“, umgestiegen, um meine Buchhaltung (fast) komplett mit lexoffice zu erledigen. Die Software ist einfach zu nutzen und bietet alles, was ich als Selbständige brauche, inklusive Kundenverwaltung, Schreiben von Angeboten und Rechnungen, Abschreibung und Betriebsvermögen sowie auch EÜR- und GuV-Funktionen. Vor allem die EÜR-Funktion hilft mir, die Angaben in meiner Steuererklärung zu überprüfen, die ich nach wie vor selbst mache. Schön wäre, wenn wiederkehrende Buchungen automatisch verbucht würden, aber das ist ein kleiner Wermutstropfen, den ich gerne in Kauf nehme für eine ansonsten sehr runde und gute Software.

Carola: Welche anderen Apps, Programme und Tools erleichtern deinen Alltag? Was ist dein Lieblings-Werkzeug online? (muss nicht lexoffice sein *g ich habe gesehen, dass du Scrivener nutzt, was gefällt dir z.B. daran gut?)

Birgit: Für Verwaltung und Organisation benutze ich das Finanzprogramm Money Money bzw. den Aufgabenplaner Omnifocus. Fürs Schreiben schwöre ich seit Jahren auf die Autoren-Software Scrivener. Online erleichtern mir lexoffice sowie die Elster-Software für die Steuererklärung bei der Bewältigung des Autorenalltags.

Carola: Was uns natürlich auch noch interessieren würde: Hast du schon das nächste Buchprojekt in der Mache?

Birgit: Im Moment überarbeite ich das Manuskript zu einem Roman, der die Vorgeschichte einer der wichtigen Figuren aus „Das bretonische Mädchen“ erzählt. Außerdem schreibe ich an einem Sachbuch, das Jungautoren von der Idee zur Buchveröffentlichung begleiten soll.

Carola: Dafür wünschen wir dir ganz viel Erfolg. Vielen Dank für deine Zeit!

  • Foto: Dr. Birgit Constant
Über den Autor
Carola Heine
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