Pay-Day im lexoffice-Blog: EC-Kartenlesegeräte

EC-Kartenlesegeräte

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Bar zahlt inzwischen kaum noch jemand, denn EC-Kartenlesegeräte haben sich längst als Standard für eine komfortable und schnelle Bezahlmöglichkeit ohne Bargeld etabliert.

Laut einer Auswertung des EHI Retal Instituts zur Zahlungsentwicklung im Handel nimmt der Anteil der Barbezahlungen kontinuierlich ab. Lag er noch 1994 bei 79%, wurden 2012 gerade noch etwas mehr als die Hälfte der Abrechnungen in bar getätigt.

Für Händler wird es also immer wichtiger, ein EC-Kartenlesegerät bereitzustellen. Aber nicht nur an Tankstellen, in Restaurants und Supermarktkassen, sondern auch vor Ort beim Kunden oder unterwegs.

Bargeldlos zahlen – verschiedene Optionen für unterwegs

Wie immer, wenn sich hoher Bedarf abzeichnet, wimmelt es auf dem Markt nur so von unterschiedlichen Angeboten. Es lohnt sich, die angebotenen Zahlungsarten, aber auch die Einsatzmöglichkeiten und natürlich die Vertragsart und Gebühren zu prüfen, um eine tragfähige Entscheidung zu treffen.

Zahlungsarten

Grundsätzlich lassen sich zwei Zahlungsarten unterscheiden: Das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) und die Authentifizierung mit Hilfe des Chip & Pin Verfahrens.

Beim elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) liest das EC-Kartenlesegerät. Bei Lexware pay wird hierfür ein Swiper eingesetzt.

Alternativ existiert auch noch das Chip & Pin Verfahren. Dabei liest das EC-Kartenlesegerät aus dem Chip die Kontonummer und Bankleitzahl und schickt nach der Autorisierung durch die PIN Eingabe den Rechnungsbetrag zur kartenausgebenden Bank. Dann werden Verfügungsrahmen, PIN und eine mögliche Sperrung geprüft und im Anschluss sofort unwiderruflich verbucht. Für den Händler besteht die höchstmögliche Sicherheit, was jedoch auch mit höheren Gebühren verbunden ist.

In Kürze wird es hierfür auch für Lexware pay ein passendes Angebot geben: Lexware pay Chip & Pin.

Kategorien

EC-Kartenlesegerät Hersteller unterscheiden die angebotenen Geräte meinst in die drei herkömmlichen Kategorien:

  • stationär
  • portabel
  • mobil

Ein stationäres EC-Kartenlesegerät benötigt über einen festen Stromanschluss sowie eine Verbindung zu einem Telefon- oder DSL-Anschluss. Es wird deshalb in der Regel direkt an der Kasse aufgebaut und ist gut geeignet für Supermärkte und Tankstellen sowie Händler, die nur an bestimmten Stellen im Ladengeschäft abkassieren, geeignet.

Ein portables EC-Kartenlesegerät sendet alle relevanten Dateninformationen per Funk an eine Basisstation. Diese muss wie ein stationäres EC-Kartenlesegerät über einen Telefon- oder DSL-Zugang verfügen und in der Reichweite des portablen EC-Kartenlesegeräts stehen. Gegenüber dem stationären EC-Kartenlesegerät hat das portable den Vorteil, dass Bezahlvorgänge überall in der Reichweite der Basisstation entgegengenommen werden können, weshalb diese oft in der Gastronomie zum Einsatz kommen.

Ein mobiles EC-Kartenlesegerät hingegen ist völlig ortsungebunden und benötigt weder einen stationären Stromanschluss noch eine Basisstation mit Telefon- oder DSL-Anschluss. Es verfügt über eine eigenständige Internetverbindung, die für die Transaktionen benötigt werden, sowie einen Akku.

Neu und innovativ sind EC-Kartenlesegeräte einer vierten Kategorie: Im Bereich Mobile Payment werden EC-Kartenlesegeräte in Kombination mit einem Smartphone eingesetzt.

Bargeldlos zahlen (lassen) mit dem Smartphone

Basis ist jeweils das Smartphone inklusive einer App für die Abwicklung des E-Payments. Im Bedarfsfall kann die Anwendung um ein EC-Kartenlesegerät erweitert werden.

Der große Vorteil besteht darin, dass die Geräte nicht nur sehr komfortabel zu bedienen, sondern auch extrem mobil sind und trotzdem einer weit geringeren Anfangsinvestition bedürfen.

Auch Lexware pay fällt in diese Kategorie und bietet mit dem Swiper eine sehr einfache und mobile Lösung für das das elektronische Lastschriftverfahren.

Vertragsarten

Klassische EC-Kartenlesegerät Hersteller und Händler sowie ausgebende Banken und Sparkassen bieten in der Regel für das EC-Kartenlesegerät sowohl Miet- als auch Kaufangebote an.

Die monatlichen Mietpreise für das Endgerät beginnen im kleineren zweistelligen Bereich, Hinzu kommen monatliche Servicepauschalen sowie Gebühren je Transaktion (in Abhängigkeit vom Volumen und ELV, Maestro oder Kreditkarte).

Die Kaufpreise für EC-Kartenlesegeräte können sehr stark variieren und beginnen für Einsteigermodelle im niedrigen dreistelligen Bereich. Beim Betrieb eines gekauften EC-Kartenlesegeräts fallen ebenfalls zusätzlich Transaktionsgebühren je Abrechnung an.

Mobil ohne monatliche Grundgebühren

Lexware pay hat keine monatlichen Grundgebühren. Es fallen lediglich Gebühren je Transaktion an (0,75% des Bruttoumsatzes + 0,15€ zzgl. MwSt.).

Der Swiper – das EC-Kartenlesegerät von Lexware pay – ist bereits für 19,95€ zzgl. MwSt. erhältlich, die benötigte Lexware pay App gibt es kostenlos im App Store.

Weitere Informationen zu Lexware pay findet du unter www.lexware-pay.de

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Über den Autor
Patrick Nassall
Beste Verbindung: Steuerberater und Unternehmer

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