5 Zutaten für erfolgreiche Blog-Posts

Zutaten erfolgreicher Blog-Postings

Noch nie war es so einfach, ins Internet zu schreiben. So nett Google+, Twitter und Facebook aber auch sind, ein eigenes Blog hat unschlagbare Vorteile: Unabhängigkeit von der technischen Erreichbarkeit fremder Anbieter, ein gut durchsuchbares Archiv und besseres SEO für die Website.

Euer Blog ist noch ganz grün hinter den Ohren oder in der Planungsphase? Diese Hinweise könnt ihr natürlich auch als einfache Checkliste einsetzen, um den Zeitaufwand für das Verfassen erfolgreicher Veröffentlichungen im Blog überschaubar zu halten.

Denn schon ein paar wesentliche Zutaten sorgen dafür, dass die Posts in einem Corporate Blog erfolgreich bei Menschen und bei Suchmaschinen sind.

1. Bilder oder wenigstens ein Bild

Das Auge liest mit, daran ist nicht zu rütteln. Es hört sich aufwändig an, für jeden Posts mindestens eine Grafik zu besorgen, das ist es aber gar nicht. Umfangreiche Bilddatenbanken sorgen dafür, dass du nach Wörtern, aber auch Redewendungen suchen kannst.

Und was den Aufwand angeht: Ergänze das Finden einer passenden Bebilderung einfach im Social-Media-Redaktionsplan, denn man macht am besten einen festen Bestandteil der Arbeitsabläufe daraus.

Dann sucht man immer gleich mehrere Bilder, kauft alle auf einmal, beschriftet sie sofort und muss keinen weiteren Gedanken daran verwenden, sondern kann sie einfach einsetzen.

Wichtig ist hier, dass die Grafik jeweils auch für die Verteilung in den Sozialen Netzen verwendet werden darf. Zu welchen Konditionen das möglich ist, steht in den Lizenzbedingungen der Fotoplattformen.

Bilder sollten dann auch immer mit einem ALT-Tag versehen und ordentlich beschriftet werden. Dann sind sie wunderbare Hingucker, die vor allem auf Facebook und Google+ zu Klicks und Lesern führen können, die ohne Grafik einen Post gar nicht bemerkt hätten.

2. Struktur und Gliederung

Was immer in einem Text steht, es kann vom Leser (aber auch von Google und Co) besser aufgenommen werden, wenn es in einer logischen Reihenfolge steht, keinen überflüssigen Fülltext enthält und sauber mit Zwischenüberschriften unterteilt wird.

Dazu genügt es nicht, ein paar Zeilenschaltungen zu setzen und Überschriften zu fetten und auf „groß“ zu stellen, sondern es müssen die H-Tags des integrierten Editors verwendet werden.

Bei Zwischenüberschriften von H2 bis zum Beispiel H4 versteht nämlich auch Google, dass es sich um eine Überschrift handelt, in der ggf. ein interessantes Keyword steht.

Diese Aufteilung hat sich bewährt:

  • Intro mit oder ohne Teaser, als Einleitung
  • Thema aufgreifen und erläutern, jeweils mit Zwischenüberschrift
  • Nächstes Thema oder wichtigen Aspekt aufgreifen und erläutern
  • (für jeden Aspekt)
  • Aufzählungen und Listen wo sinnvoll
  • Fazit und Call-to-Action.

3. Einzigartigkeit des Inhalts

Mit einem einzigartigen Inhalt ist nicht nur die Vermeidung von Duplicate Content gemeint, weil Kopien von Texten oder Textbestandteilen sich negativ auf die Auffindbarkeit in Google auswirken können.

Mit Einzigartigkeit ist auch gemeint, dass man etwas zu sagen haben sollte, ein neues Thema aufgreift oder einen neuen Aspekt eines bekannten Themas behandelt oder, wie bei einer Checklist, etwas kompakt Nützliches anbietet.

„Würde ich das selbst gerne lesen? Erfährt meine Zielgruppe etwas Neues?“ sind Fragen, die man sich stellen kann, um die Sinnhaftigkeit eines Artikels zu prüfen.

Stellt man dabei fest, dass man dringend weitere interessante Themen braucht, empfiehlt sich ein Blick in die Website-Statistik.

Die Begriffe, die von den Usern gesucht werden, sind in der Regel auch die, zu denen interessante neue Blogbeiträge Sinn machen.

4. Interne Verlinkung und Verschlagwortung

Blog-Software bietet automatisierte Funktionen an, mit denen sich „thematisch verwandte“ Einträge anzeigen lassen.

Es ist aber für interessierte Leser (und Suchmaschinen) noch besser, wenn im Text selbst auch querverwiesen wird auf andere Artikel, die von Interesse sein könnten.

Außerdem lässt sich mit fast jeder Blog-Software Verschlagwortung, auch „Tagging“ genannt, nutzen. Viele Blogger nutzen Tags nach Lust und Laune und häufen buchstäblich Dutzende monatlich an.

Hierzu sollte man wissen, dass die Blog-Software pro Tag eine Archivseite erzeugt. Entweder erstellt man sich ein Tag-Konzept und verschlagwortet gezielt, sinnvoll und sorgfältig dosiert. Oder man nutzt ein SEO-Plugin, um die Tag-Seiten von der Indizierung auszuschließen, damit nicht so viele fast leere und unzusammenhängend befüllte Seiten in den Suchmaschinen auftauchen.

5. Fazit und Call-to-Action

Beim Punkt Gliederung haben wir es schon erwähnt: Ein guter Blogpost hat ein Fazit, statt einfach irgendwie zu enden entlässt er den Leser mit einem Call-to.-Action.

Das kann eine Bitte um Feedback in den Kommentaren sein oder eine Aufforderung, sich an einer Umfrage zu beteiligen oder einen Newsletter zu abonnieren oder andere Quellen zu nennen und so weiter.

Faustregel: Wer sich Feedback etc. wünscht, tut gut daran, dies auch ganz klar auszusprechen. Dann klappt das wesentlich besser.

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Es versteht sich von selbst, dass jeder Artikel in einem Blog über fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik verfügen sollte – und auch bei der besten Gliederung darf kein Text so lang sein, dass der Leser völlig erschlagen zurückbleibt.

Wer einen so langen Text und damit so viel zu sagen hat, macht am besten einen Mehrteiler oder eine Serie daraus. Dann hat man auch gleich den passenden Call-to-Action: „Abonniert meinen RSS-Feed oder Newsletter, um zu erfahren, wann der nächste Teil online geht“.

Abschließend wird jeder Post natürlich auch noch online dort verteilt, wo potenzielle neue Leser sich tummeln: In den sozialen Netzen. Zu Business-Themen bietet sich beispielsweise neben LinkedIn auch noch XING an, wo man ganz unkompliziert eine Statusmeldung einstellen kann.

Auch das Verteilen von Blog-Posts kann man optimieren – ein Redaktionsplan wird sinnvoll durch ein Social Media Dashboard ergänzt.

Die geheime Zutat …

Das Erfolgsgeheimnis benötigt aber noch neben regelmäßigen Veröffentlichungen eine weitere Zutat: Durchhaltevermögen.

Ein erfolgreiches Blog baut man nicht über Nacht auf. Die meisten Blogger benötigen ein bis drei Jahre, um sich zu etablieren.

13.02.2015 | 1
  1. […] Blogtexte sind auch Übungssache. Oft braucht es viele Monate bis zum erfolgreichen Durchbruch und dann lohnt […]