Pimp your Profile: Die eigene Facebook-Seite

Pimp your Profile: Die eigene Facebook-Seite

Direkter Kontakt zur Zielgruppe ist für Startups und Existenzgründer unverzichtbar – wenn er bezahlbar und gut zu organisieren ist, erst recht.

Niemand kann es sich heute mehr leisten, auf die Möglichkeit zu verzichten, das eigene Unternehmen in der Öffentlichkeit mit allen Facetten darzustellen. Ebenso wenig wie auf die Chance, direkten Kontakt zu Kunden und Interessenten herzustellen.

Präsenz im Social Media-Netzwerk Facebook

Um eine Präsenz in den Sozialen Netzwerken führt daher kurz- oder langfristig kein Weg herum. Ganz vorne liegt hier Facebook, das derzeit am weitesten verbreitet ist. Trotzdem haben viele Kleinunternehmer und Freiberufler immer noch keine eigene Facebook-Fanpage. Als Gründe für das Zögern werden häufig genannt:

  • “Mit Technik kenne ich mich nicht aus, ich bin nur Anwender.“
  • “Dafür habe ich kein Budget/keine Zeit.“
  • “Ich habe schon ausreichend Aufträge/genug zu tun.“
  • “Meine Zielgruppe ist ganz woanders.“

Um den letzten Punkt sofort zu entkräften: Facebook ist inzwischen so groß, so weit verbreitet und wird von zahlreichen Menschen auch mobil genutzt, dass es keine Zielgruppe mehr gibt, die man nicht auch über eine Facebook-Fanpage erreichen kann.

Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Spezielle Angebote haben vielleicht keine 20.000 Fans wie Lifestyle-Produkte oder sechsstellige Follower-Zahlen wie einige Konzerne.

Dafür hat man eine gute Chance darauf, mit einer Facebook-Fanpage genau die richtigen User anzusprechen: Regional oder nach Interessen gefiltert oder, im Idealfall, regional nach Interessen und noch weiter gefiltert.

Das Argument „Für Werbung habe ich keine Zeit“ zählt nie, denn als selbstständiger Unternehmer rechnet man den Aufwand für Marketing und Kundenkommunikation immer mit ein – wenn das Budget für externe Unterstützung fehlt, fließt die eigene Zeit mit in die Planung ein.

Und, ganz wichtig: Auch wer gut ausgelastet ist, sollte auf keinen Fall erst dann mit dem Online-Marketing beginnen, wenn die Ausgangslage kippt – denn dann ist es zu spät.

Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, um auf Facebook mit einer Seite vertreten zu sein. Das große Soziale Netzwerk selbst liefert eine stets aktuelle Anleitung Schritt für Schritt für das Anlegen einer Fanpage.

Wer die Zeit für Marketing-Aktivitäten auf Facebook erst später freischaufeln kann, sollte trotzdem auf jeden Fall schon jetzt den eigenen Namen reservieren, damit er nicht weggeschnappt werden kann. Offiziell veröffentlichen kann man die Fanpage auch später.

Fanpages sind keine Selbstläufer

So wichtig es für moderne Unternehmer auch ist: Unternehmens-Websites auf Facebook sind keine Selbstläufer.

Sobald deine Seiten angelegt und auf Facebook veröffentlicht wurden, solltest du geschäftliche und private Kontakte einladen, auf „Gefällt mir“ zu klicken.

Einige Male wöchentlich veröffentlichst du dann Branchen-News, Aktuelles aus dem eigenen Unternehmen und Unterhaltsames, das zu deinen Produkten oder Themen passt, und du wirst schrittweise eine erfolgreiche Facebook-Präsenz erarbeiten.

Bei der mühelosen Betreuung helfen Social Media Dashboards und ein Redaktionsplan zur Erleichterung der Planung.

Damit die Facebook-Fanpage auch wirklich und langfristig brummt, ist eine regelmäßige sorgfältige Betreuung der Facebook-Kontakte Voraussetzung.

Daher gilt trotz aller Notwendigkeit des Online-Marketings: Wer schon vorher weiß, dass er trotz guter Argumente für eine Präsenz auf Facebook keinerlei Ressourcen für die Pflege der Facebook-Seite aufbringen will, sollte sich besser keine Seite anlegen.

Denn nichts wirkt sich unter Netzwerknutzern nachteiliger aus als eine verwaiste Social-Media-Präsenz, deren Betreuer auf Fragen nicht reagieren und aktuelle Informationen ignorieren.