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10 Facebook Power-Tipps für Dich oder Dein Online-Marketing

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Facebook mag man oder nicht, aber als Gründer kommst Du nicht ohne soziale Netzwerke aus – und das von Mark Zuckerberg hat nun mal die größte gut erreichbare Schwungmasse. Wir haben einige Facebook Power-Tipps zusammengestellt, die Du vielleicht noch nicht kennst. Zeit sparen und damit auch Nerven, immer den Durchblick haben, nichts verpassen und kompetent wirken – manchmal reicht schon ein Schließen kleiner Wissenslücken, um besser voranzukommen.

10 Facebook Power-Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene

Eines der Erfolgsgeheimnisse von Facebook ist die überaus komplexe und leistungsfähige Website, die dabei kinderleicht bedienbar ist. Weder in der mobilen Variante noch auf dem Desktop muss ein normaler Anwender irgend etwas können, um diese Plattform zu nutzen. Seitenbetreiber können ebenso unkompliziert loslegen. Danach aber hängt Dein Erfolg davon ab, wie sehr Du Dich in Deine Aufgabe vertiefst.

1. Bessere Facebook-Anzeigen mit dem Power Editor

Auch das Schalten von Anzeigen für Beiträge ist kinderleicht. Weil Du nämlich einfach auf den „Bewerben“-Button unter einem Posting klicken und eine Schnellauswahl treffen kannst. Doch Vorsicht: Viel effektiver und damit auch preiswerter sind Anzeigen, die Du im Facebook Power Editor anlegst. Tückischerweise bietet Facebook nämlich den schnellen Weg, den Einstieg über den Werbeanzeigenmanager, über ein Business-Konto und obendrein den Power Editor. Der wiederum funktioniert mit dem Browser Chrome.

Dafür kannst Du feiner filtern, besser verwalten und hast mehr Features. Auf solche Umwege kommst Du in der Regel nicht von selbst.

2. Geheimnachrichten oder die verstecke Message-Box

Der Facebook-Messenger zeigt Dir Nachrichten von Fremden nicht automatisch an. Auch nicht die von potenziellen Geschäftskontakten. Um sicher zu gehen, dass Du niemals eine Message verpasst, solltest Du regelmäßig die Nachrichtenanfragen prüfen und die gefilterten Anfragen anzeigen lassen.

Das geht im Desktop-Messenger-Menü unter „Nachrichtenanfragen“ und im geöffneten Messenger unter dem kleinen Zahnrad oben links im Dropdown-Menü, ebenfalls „Nachrichtenanfragen“.

3. Mit dem Facebook Messenger lassen sich auch Dateien senden

Während die meisten User damit vertraut sind, sich Emojis, Messages und Fotos hin und her zu senden, haben noch nicht alle die Funktion Dateiversand gefunden. In einer geöffneten Nachricht im Messenger hast Du ein Büroklammer-Icon, über das Du Dokumente und Dateien versenden kannst.

Ein Bonus: Während Bilder von Facebook geschrumpft werden, wenn Du sie einfach einfügst, geschieht das bei Versand als Datei nicht. Noch ein Bonus: Du kannst „Copy & Paste“ im Grafikprogramm machen bzw. einen Screenshot direkt wieder im Messenger ausgeben.

4. Facebook als Blog nutzen mit der Notes-Funktion

Facebook bietet nicht nur die normale Funktion für das Posten von Bildern, Links und Beiträgen an. Es gibt auch die ausgefeiltere Option, eine „Note“ zu schreiben. Sie ist für besondere Ankündigungen oder längere Texte bzw. für jede Art von Artikel, die durch ein großes Coverbild aufgewertet wird. Unter facebook.com/notes kannst Du Dir ansehen, welche Notes von Deinen Kontakten verfasst wurden.

Eine fertige Note teilst Du wie jeden anderen Beitrag auch auf Deiner Fanpage oder Timeline.

5. Relationship Management mal anders: Facebook ist ein oller Verräter

Wenn Du einen (romantischen) Beziehungsstatus bei Facebook eingetragen hast, kannst Du unter www.facebook.com/us nachschauen, welche Infos für Euch gemeinsam angezeigt werden. Das ist lustig. Aber wusstest Du, dass Du mit https://www.facebook.com/friendship/vorname.nachname1/vorname.nachname2/ auch nachsehen kannst, welcher von Deinen Kontakten sich mit jemand anderem welche Nachrichten auf die Timeline gesetzt hat?

Es ist ein bisschen übergriffig und wirklich private Details erfährst Du natürlich nicht. Aber manchmal erkennt man, wie vertraut Menschen miteinander sind und das kann nützlich sein.

6. Keine Zeit zum Lesen – das macht aber nichts

Deine Facebook-Timeline wird sich von anderen nicht unterscheiden: Zu viel Blödsinn, zu viele Katzenbilder und wenn ein interessanter Artikel kommt, hast Du keine Zeit zum Lesen. Ist Dir bekannt, dass Du das kleine Häkchen rechts über einem Video oder Posting anklicken kannst? Im Dropdown-Menü findest Du die Möglichkeit, Inhalte für später zu „speichern“.

Weil Facebook nicht wirklich ein Ersatz für Bookmarks sein kann oder will, erinnert es Dich dann auch ab und zu daran, dass Du da noch was gespeichert hast.

7. Newsfeed Einstellungen verfeinern

Weil trotz aller Möglichkeiten, sich Abonnements auszusuchen und Beiträge bei Bedarf zu verbergen, immer noch zu viel Chaos in Deiner Timeline herrscht, kannst Du weiter filtern. Links in der Seitenleiste mit Shortcuts und Optionen findest Du unter „News Feed“ nicht nur die Option, Dich zwischen aktuellsten oder „wichtigsten“ Neuigkeiten zu entscheiden. Du kannst auch tiefer klicken und im Submenü „Einstellungen“ eine Vielzahl von Präferenzen festlegen.

Diese regelmäßig auf Aktualität zu prüfen, lohnt ebenfalls.

8. Werbeanzeigen-Einstellungen überarbeiten

Welche Anzeigen Dir basierend auf Deinen Interessen angezeigt werden, kannst Du ebenfalls nachschleifen. Das ist immer dann sinnvoll, wenn Du Dir kontroverse Dinge angeschaut hast, um Dich zu informieren. Denn Infos anlesen bedeutet ja nicht, dass Du fortan zur Zielgruppe für Werbung gehörst, die auf diese Interessen ausgerichtet ist. Auch die Präferenzen für Werbeanzeigen lassen sich feinschleifen, indem Du über das Menü Einstellunge auf den Unterpunkt „Facebook-Werbeanzeigen“ gehst.

9. Ein Backup für Dein Facebook

Im ersten Moment hört sich ein Backup von Facebook ungefähr so sinnvoll an wie „das Internet ausdrucken“. Es ist auch nicht wirklich einfach, in der gespeicherten Datei Deiner Facebook-Daten auf Anhieb alles zu finden, was Du suchst. Aber immerhin ist es möglich, wenn Du in Deinen Allgemeine Konto-Einstellungen auf „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter.“ gehst.

Das kann ganz interessant sein, wenn es jemals um Haftungsfragen rund um Posts oder Comments geht.

10. Die Facebook-Anzeigensprache ändern

Es gerät so schnell in Vergessenheit, aber es ist keine unabänderliche Einstellung, in welcher Sprache du „facebookst“. Wenn Du viel mit internationalen Kontakten zu tun hast, kannst Du Dein Facebook auf UK oder US Englisch umstellen. Das geht unten in der Fußzeile, wo Dir einige Sprachen angeboten werden, Du aber auch noch mehr „ausklappen“ kannst. Mit der richtigen Sprache gehst Du sicher, immer den gleichen Wortlaut zu sehen, wenn jemand auf Postings reagiert – das gilt insbesondere für automatisiert beschriftete Emoticons, die Posts begleiten.

Wenn Du dann genug vom Optimieren und Denken ans Marketing hast, stellst Du Dein Facebook einfach mal für 10 Minuten auf „English (Pirates)“ um. Das fängt zwar schnell an zu nerven, ist aber immer für einen Lacher zwischendurch gut. Oder als Gesprächsanfang, wenn Du Dich über Facebook unterhältst.

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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