Fünf fiese Finanzfallen für Start-ups und Existenzgründer

Fünf fiese Finanzfallen für Start-ups und Existenzgründer - aufgepasst!

Mit lexoffice habt Ihr immer den Überblick über Eure Finanzen, ein großer Vorteil für alle Start-ups und Gründer. Trotzdem warten immer noch reichlich fiese Finanzfallen auf Euch. Diese fünf typischen Fehler gilt es zu vermeiden:

1. Falle: Dein Zeitmanagement priorisiert administrative und organisatorische Aufgaben

Viel zu tun ist immer. Doch als Gründer solltest Du Deine Produkitivät vor allem aus einem Grund im Auge haben: Um sie so zu optimieren, dass Du Umsatz machst. Mit unserer lexoffice Buchhaltungslösung und dem Förderprogramm für Start-ups und Jungunternehmer sind alle administrativen Aufgaben rund um Rechnungserstellung und Buchhaltung keine Zeitfresser. Achte auch an den restlichen Arbeitstagen darauf, Dich vor allem auf jene Aufgaben zu konzentrieren, die Dein Business voranbringen. Der Rest ist entweder nicht so wichtig oder kann outgesourced werden.

2. Falle: Fristen und Pflichten dem Finanzamt gegenüber nicht im Auge behalten

Ämter verstehen keinen Spaß und haben keine Toleranzgrenze, wenn es um die Einhaltung von Pflichten und Zahlungspflichten geht. Erstens wirst Du ärgerliche Strafzinsen zahlen für jedes einzelne Mal, dass Du eine pünktliche Bezahlung versäumst. Zweitens, und das ist wichtiger, riskierst Du eine Betriebsprüfung und damit viel zusätzlichen Aufwand, wenn Du durch schlampige Zahlmentalität auffällst. Auch Verhandlungen um die Anpassungen von Vorauszahlungen und ähnliche organisatorische Geschichten werden viel schwieriger, wenn Du einen schlechten „Ruf“ erworben hast durch Pflichtversäumnisse. Mit lexoffice ist die Umsatzsteuervoranmeldung überhaupt kein Problem. Du kannst außerdem den Steuerberaterzugang nutzen, um Deinen Berater mit in die Buchhaltung sehen zu lassen und auch diese Aufgaben zu delegieren.

3. Falle: Persönliche und geschäftliche Konten und damit Ausgaben nicht getrennt halten

Als Unternehmer brauchst Du ein Geschäftskonto, ein weiteres Konto neben Deinem privaten Girokonto. Nur so hast Du mühelos jederzeit den Überblick über Deine finanzielle Situation und kannst langfristig sauber trennen, ob überhaupt genug Einnahmen hereinkommen. Es hat außerdem den Vorteil, dass Du Aufgaben rund um Buchhaltung outsourcen kannst, ohne dass die damit beauftragte Person einen Einblick in Dein komplettes Privatleben von Pizzataxi bis Urlaubsbuchung hat.

4. Falle: Keine Rücklagen haben und auch keinen Plan, wie sie aufgebaut werden können

Unerwartete Situationen und schwierige Phasen gehören zu jeder Unternehmensgründung. Vielleicht fühlt es sich unmöglich an, sofort in der Gründungsphase Rücklagen aufzubauen. Das ist es nicht. Es ist nur schwieriger als bei einem blühenden Business. Besorg Dir vom ersten Tag an ein Rücklagenkonto, Sparbuch oder eine andere Option, Geld separat wegzulegen. Richte einen Dauerauftrag ein, auch wenn er am Anfang naturgemäß nur niedrig sein kann. Sobald möglich, solltest Du die Summe erhöhen. Da Du sowieso Geld für Einkommenssteuervorauszahlungen und Steuern zurücklegen musst, könntest Du diese Summe von Anfang an höher ansetzen. Hauptsache, Du arbeitest an einem Krisenpuffer.

5. der fiesen Finanzfallen: Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen verschleppen

Der richtige Moment, Deinem Kunden eine Rechnung zu senden? Nach erfolgter Leistung. Nicht Wochen später, wenn Du Dich überwinden kannst, sondern sofort. Wenn es Dir schwerfällt, Rechnungen zu schreiben, solltest Du Dir einen Monatsabschluss einrichten, an dem Du Dich zuverlässig um diese Dinge kümmerst. Sonst kann es schnell passieren, dass Du nicht liquide bist. Aber auch Eingangsrechnungen bezahlst Du am besten grundsätzlich selbst sofort. So hast Du den totalen Überblick und läufst nie Gefahr, etwas zu vergessen und Strafzinsen zu zahlen.

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Rücklagen bilden, Fristen einhalten, Rechnungen prompt begleichen und eintreiben, Kosten sauber trennen zwischen geschäftlich und privat, Aufgaben delegieren und sich dabei aufs Wesentliche – Kunden und Umsatz – konzentrieren. Es klingt eigentlich so einfach, doch es gibt gute Gründe, warum dies die typischen fünf Finanzfallen sind.

Mit welchen Startschwierigkeiten hat Euer Start-up gekämpft? Welche Tipps habt Ihr für andere Gründer? Wir freuen uns auf Feedback.

29.05.2017 | 2
  1. F.r. | 29.05.2017 | 19:53

    Ein automatismus wäre prima. Von jedem eingehenden Betrag pauschal x Prozent auf ein anderes überweisen lassen. Das wäre schon mal das erste.

    Generell vielleicht auch mal eine Funktion, in der neben der UST auch die aktuell zu leistende Einkommensteuer aufgeführt wird. Wenn nicht sogar gleich die Gewerbesteuer. Denn dies erfuhr ich nun leider erst ketzt, rückwirkend für 2 Jahre und muss plötzlich 30.000€ nachzahlen.

    Anbieter wie Kontist bieten mittlerweile solch automatismen an.

    1. Carola Heine @lexoffice | 30.05.2017 | 10:56

      Hallo F.r., ein Steuerberater sollte eigentlich auch jederzeit rechtzeitig Bescheid geben können, was anliegt – aber die meisten Selbstständigen erleben irgendwann eine ähnliche „Überraschung“, das stimmt.

      Danke für das Feedback und die Anregung 🙂
      viele Grüße
      Carola @lexoffice Blog