Unser Start-up des Monats: Foodguide

lexoffice stellt das Start-up des Monats vor: Foodguide

Auch im November stellen wir Euch wieder unser Start-up des Monats vor – diesmal Foodguide aus Berlin. Malte von “Foodguide – Deine App, wenn Du hungrig bist” war im Sommer bereits unser Gast auf dem lexoffice Beachcamp #lexonthebeach 2016 mit einem spannenden Vortrag über die Herausforderungen einer Startup-App.

Denkt dran: Auch Euer Start-up könnte unser Start-up des Monats werden!

Bewerbt Euch auf der startups.lexoffice.de. Heute freuen wir uns, dass Malte sich die Zeit für ein Interview mit Florian von lexoffice genommen hat. Florian aus dem lexoffice Team betreut unsere Start-ups des Monats und alle anderen Aktionen rund um die spannende Startup-Szene.

Start-up des Monats: Foodguide im Interview mit Gründer und Team-Mitglied Malte

Florian: Moin Malte, stell dich und Foodguide doch mal kurz vor!

Malte: Ich bin Malte, 23 Jahre alt und habe Digital Media Management in Hamburg studiert. Schon immer begeistere ich mich für die Essenskultur, digitale Communities und deren Wert. Mein Co-Founder Finn hat ebenfalls in Hamburg Media Systems studiert und bereits mit 14 seine ersten Applikationen gecodet. Seit einigen Jahren arbeiten wir gemeinsam an Projekten.

Foodguide ist ein soziales Netzwerk für Essen basierend auf 100% nutzergenerierten Inhalten. Uns gibt es als App für iOS und Android und für die social Nerds auf Instagram. Mit Foodguide entdecken Nutzer neue Gerichte in ihrer Umgebung, verwenden Such-und Filterfunktionen, bestellen Gerichte über die App, reservieren online und werden selber zum Foodguide, indem sie eigene Bilder hochladen und mit über 300.000 anderen Foodies teilen.

Florian: Sehr cool. Woher kam die Idee?

Malte: Angefangen hat alles während meines Auslandssemesters in Thailand. Ich habe mich praktisch verliebt, in das Essen – und wie die Menschen es zelebrieren. Schnell stand fest: Auch in Deutschland soll es einen Ort geben, wo Essen gefeiert wird. Einen Platz, wo sich alles um den Genuss dreht – und Foodies Gerichte miteinander teilen und entdecken können. Zurück daheim war die Mission klar: mit herkömmlichen Bewertungsplattformen kommen wir nicht weit. Also selber ans Werk!

Florian: Stark! Wie sieht euer Team aus?

Malte: Wir sind mittlerweile ein festes Team von acht Leuten, die sich täglich um Marketing, User Acquisition, Entwicklung und Customer Management kümmern.

Sky is the Limit: Wir wollen das größte eigenständige soziale Netzwerk für Essen werden. Nutzer sollen uns vertrauen können, ihre Geheimtipps mit Freunden teilen und wie ein local in fremden Städten speisen können. Über unsere ausgefeilte Technik wollen wir die Präferenzen der Nutzer erkennen und so schneller zum perfekten Food Match verhelfen.

Florian: Was unterscheidet euch vom Rest?

Malte: Konkurrenz oder überlappende Businessmodelle gibt es immer! Yelp und auch TripAdvisor sind demnach unsere größten Konkurrenten. Wir legen allerdings einen klaren Fokus auf die Bilder der Gerichte und die social Features. Unsere Konkurrenzen bieten zwar ebenfalls eine Plattform aber meist textlastig und mit niedrigem Fokus auf den Social Network Charakter.

Florian: Wie steht ihr zu dem „Tinder for everything“ Hype?

Malte: Erwischt. Zu unserer Verteidigung: wir haben bereits Ende 2014 mit der Entwicklung begonnen als es den “Tinder for everything” Hype noch nicht gab.
Allerdings sind Personen genauso wie Essen ein emotionales Thema, welches durch Bilder deutlich besser transportiert werden kann als durch Filterfunktionen und Texte. Wir haben uns also auf die Fahne geschrieben eine möglichst einfache Nutzerführung zu schaffen, die witzig und zeitgenössisch ist. Da fahren wir mit dem Tinder Approach sehr gut.

Florian: Preisfrage – Wie organisiert ihr eure Buchhaltung?

Malte: Haha gute Frage! Nein. Mit lexoffice schreiben wir seit mehreren Jahren unsere Ausgangsrechnungen und haben das Tool bei immer weiter für den wachsenden Buchhaltungsprozess eingebunden.

Heute tracken wir darüber jede Rechnung, Kontoeingänge, Auslagen der Mitarbeiter und erstellen die G+V und Bilanz.

Florian: Was erwartet ihr euch von der Royal Jungle Startup Yacht?

Malte: Ein tolles Event auf dem berühmten Piratenschiff vom Star Regisseur Roman Polanski mit vielen spannenden Kontakten und hoffentlich dem ein oder anderen Investor.

07.11.2016