Grenzen setzen als Gründer oder Gründerin - warum das so wichtig ist

Grenzen setzen als Gründer oder Gründerin – warum das wichtig ist

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Existenzgründung bedeutet, wenig freie Zeit und viele Termine zu haben und dabei ständig in Gedanken beim nächsten notwendigen Schritt zu sein. Grenzen setzen und auf sich selbst achten, das darf dabei nicht untergehen. Sonst kommst Du als Gründerin oder Gründer schnell in Gefahr, Dir einen Burnout zu erarbeiten – das kostet Dich wesentlich mehr Zeit, als von Anfang an auf Dich zu achten.

Grenzen setzen: So klappt es

Wer viel Stress hat, verliert schnell den Blick für das Wesentliche aus den Augen. Daher ist es besonders wichtig, dass Du Dich bewusst hinsetzt und überlegst, wie Du dafür sorgen kannst, Dich zu erholen. Unsere drei Tipps sollen Dir helfen, wieder zurück zum Wesentlichen zu kommen.

Auch eine Belohnung für gute Planung und viel geleistete Arbeit sollte gelegentlich dazugehören. Ob Wellness-Tag, eine neue Espressomaschine fürs Büro oder ein mobiler Masseur fürs Team – die größte Belohnung wird es sein, täglich frisch an die Arbeit gehen zu können, ohne gegen Überlastung zu kämpfen.

1. Pausen und Ruhephasen:

Unternehmer sind ihre eigenen Vorgesetzten. Als Selbstständige*r musst Du selbst darauf achten, dass Du eine Pause hast. Regelmäßig mittags, oder an den Wochenenden. Wenn es gar nicht anders geht, auch nur eine Viertelstunde für einen Spaziergang. Wichtig ist, dass Du Dein Hamsterrad verlässt. Betrachte es als Investition in Deine langfristige Leistungsfähigkeit, auf Dich zu achten.

Tipp: Schreib die Freizeit in den Kalender wie einen fixen Termin. So erhöhst Du die Chance, auch wirklich auszuspannen – trotz Gründungsphasenstress.
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2. Nein sagen lernen.

Der Nachbar braucht noch schnell eine Info, der Kollege einen Tipp. Zwei Lieblingskunden möchten kurz vor wahlweise einer Messe oder dem Jahresurlaub noch schnell, schnell eine Nachtschicht und Nein sagen fällt schwer. Selbst dann, wenn es mit den eigenen Terminen kollidiert, noch schnell jemandem auszuhelfen oder Bekannten einen geschäftlichen Gefallen zu tun. Doch Du kannst es sowieso nie allen Recht machen. Das ist ein guter Grund, mehr auf Dich selbst zu achten.

Tipp: Wenn Du merkst, dass Dir immer die gleichen Zusagen passieren, die Dich später ärgern, kannst Du Dir eine gut formulierte Absage für das entsprechende Telefonat überlegen und einfach mal vor dem Spiegel üben.
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3. Zeitpläne mit Rhythmus angewöhnen:

Je mehr Einzelaufgaben Deines Tagesablaufs Du in eine regelmäßige Struktur gießen kannst, desto besser kannst Du Dich organisieren und damit auch mehr Ruhephasen erzielen. Ein fester Rhythmus für wiederkehrende Tätigkeiten hilft. Ein Zeitplan für die Woche – wenigstens grob – unterstützt Dich besser als „nur“ ein Kalender. Puffer- und Vorbereitungszeiten nicht vergessen!

Tipp: Es empfiehlt sich, feste Wochentage für die Anwesenheit im Büro einzuplanen und den Freitag immer freizuhalten, um offene Fälle der restlichen Woche wieder einzufangen und einen Plan für die Folgewoche zu machen.

Zu Ende bringen, was Du angefangen hast

Viele Existenzgründer*innen haben sich für die Selbstständigkeit entschieden, um ihr eigener Herr oder ihre eigene Chefin zu sein. Nicht, um ständig unter Druck zu sein, das ist nur ein unerwünschter Nebeneffekt. Eine Möglichkeit, abends entspannter heimzugehen: Aufgaben beenden.

Dann kann der Kopf nämlich loslassen und Dein Unterbewusstsein muss sich nicht mehr merken, wo es hätte weitergehen sollen. Noch besser geht es Dir, wenn Du die Aufgaben für den Folgetag schon mal priorisierst. So kannst Du sofort mit der Arbeit beginnen, ohne gedanklich erst wieder einsteigen zu müssen, um zu sehen, was gerade dran ist.

Wenn Du dann noch die Belege des aktuellen Tages direkt in lexoffice einbuchst, hast Du gleich dreimal weniger Stress. Du kannst abschalten, am nächsten Tag zeitsparend beginnen und weißt immer, dass Du eine wichtige Aufgabe schon zeitsparend erledigt hast.

Wir wünschen viel Erfolg beim Grenzen setzen und würden gerne mehr über Eure besten Tipps erfahren. Wie schaltest Du ab? Welche Tricks helfen Dir, wie organisierst Du dich? Schreib es uns in die Comments!

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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  1. Mario | 23.10.2017 | 07:36

    Sport. Bewegung und vor allem Bewegung an der frischen Luft. Freizeit im Kalendar notieren werde ich mir merken.