Wer spart, der hat – clever gründen mit kleinem Budget

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Nicht jede Gründungsidee basiert auf der Voraussetzung, Fördergelder zu bekommen oder Investoren zu finden. Denn es muss ja nicht unbedingt ein eigenes Start-up sein, wenn Du gründest: Unzählige Menschen machen sich nebenberuflich oder ganz selbstständig, um Familie und Beruf besser vereinen zu können. Gründen mit kleinem Budget ist sehr gut möglich – und wir haben ein paar handfeste Praxistipps, damit Du gut über die Runden kommst.

Gezielt sparen, gut planen und gründen mit kleinem Budget

Viele Verträge hast Du vor Jahren abgeschlossen und aus Bequemlichkeit einfach weiterlaufen lassen: Strom, Versicherungen und Zusatzversicherungen, Fernsehen und Internet, Konto und Handy. Andere Dinge laufen als Abo weiter, obwohl Deine anfängliche Begeisterung längst nachgelassen hat.

Setz Dich also hin und kündige als erstes jene Abonnements, die Du nicht nutzt oder auf die Du eigentlich verzichten kannst. Verdächtige Kandidaten sind Zeitschriftenabos, Online-Dienste und Sportstudios. Aber auch Netflix und Amazon Prime brauchst Du vielleicht nicht dringend, wenn Du mit Existenzgründung beschäftigt bist.

Der Vorteil, wenn Du aufräumst und kündigst: Du kannst wahrscheinlich später zu besseren Konditionen zurückkehren. Das gilt für fast alle Service-Verträge: Häufig bekommen Neukunden inzwischen wesentlich bessere Bedingungen angeboten. Prüfe also unbedingt, ob Du durch eine Kündigung sparen oder Verträge nachverhandeln kannst.

25 Euro Ersparnis im Monat sind tatsächlich 300 Euro im Jahr, die sich für professionelles Webhosting, eine gute Domain und ein paar Anzeigen in eigener Sache einsetzen lassen.

Preisbewusst einkaufen für Haushalt und Büro

Oft sind Angebote für Gewerbetreibende günstig oder Du kannst Bonuspunkte sammeln, wenn Du bei einem Händler einkaufst, der nur im B2B (Business to Business) Bereich verkauft. Leg Dir eine gesonderte Mail-Adresse zu, mit der Du die News von großen und kleinen Online-Shops abonnierst, die für Sonderaktionen, Spezialpreise und spezielle Verkaufstage bekannt sind. Mit einer getrennten Adresse verstopfen sie nicht Deinen Posteingang, aber Du verpasst trotzdem nichts. Von kostenlosen Bonusprodukten bis hin zu tollen Paketpreisen lässt sich vieles günstig erwerben – und Du sparst.

Andere Dinge lassen sich wunderbar gebraucht kaufen. „Second Hand“ ist nicht nur ein nützlicher Ansatz, wenn es um teure Kleidung für besondere geschäftliche Anlässe geht. Möbel und Hardware lassen sich ebenso wie jede andere Geschäftsausstattung bei Ebay und über Kleinanzeigenmärkte für deutlich weniger Geld erwerben, als Du für Neuware bezahlen würdest. Etwas Geduld (und geschickt komponierte Suchaufträge) solltest Du haben, aber früher oder später lässt sich fast alles zu guten Preisen von anderen erwerben. Für so genannte Flohmarktkäufe gibst Du in lexoffice dann einfach eine Quittung samt erläuterndem Eigenbeleg ein.

Außerdem lohnt es sich, die Preise von Markenprodukten mit denen alternativer Hersteller zu vergleichen. Oft zahlst Du bei vergleichbarer Qualität wesentlich mehr für einen Namen. Fang beispielsweise damit an, die Eigenmarken großer Supermarktketten mit Deinen bevorzugten Marken zu vergleichen. Wahrscheinlich wirst Du schnell bemerken, an welchen Stellen sich ohne Verzicht sparen lässt.

Auch die frische Zubereitung von Speisen, statt auszugehen, Bringdienste zu rufen oder Fertiggerichte zu kaufen, ist ein erstaunlich großer Sparfaktor. Partys müssen kein Vermögen kosten, wenn die Gäste statt Geschenke ein kulinarisches Mitbringsel planen. Wenn Dir das nicht gefällt, oder Du beim Gründen mit kleinem Budget ein Business-Event planst, lade zu Kaffee und Kuchen ein oder veranstalte einen Brunch anstelle eines Abendessens. Schicke Bagels und Croissants mit Belag jeder Art bewegen sich preislich in einer viel günstigeren Liga als ein warmes Abendessen mit Dessert für viele Personen.

Viele kleine Maßnahmen und die richtige Einstellung summieren sich im Laufe eines Jahres zu einer netten Summe für Deine Rücklagen oder den nächsten Urlaub.

Optimale Finanzverwaltung und Buchhaltung

Wichtig ist für Dich auch der tagesaktuelle Überblick über Deine Finanzen, damit Du rechtzeitig nachhaken kannst, wenn Kunden Dir noch Beträge schulden. Du sparst die Überziehungszinsen, wenn Du Deine Kunden rechtzeitig mahnst. Mit lexoffice gelingt das Mahnwesen einfach und mit System.

Wir empfehlen Dir außerdem, nie danach zu schauen, was andere sich leisten, sondern Dich genügsam am eigenen Bedarf zu orientieren. Das kann eine Menge sparen beim Gründen mit kleinem Budget. Denn irgendwer hat immer den schnelleren Rechner, die schickeren Räume und die Tickets zu den cooleren Events. Es hat keinen Zweck, mit allen mithalten zu wollen. Selbst wenn Du es kannst, macht es nicht zufrieden oder nicht zufrieden genug.

Schau Dir lieber an, welches Plus Deine Spar-Tricks Dir einbringen und freu Dich daran. Wenn es doch mal darum geht, die anderen Gründer im Gespräch zu übertrumpfen, kannst Du damit punkten, eine mobile innovative Buchhaltungslösung zu haben und jederzeit mit dem Smartphone Belege buchen zu können – zu einem guten, günstigen Preis.

  • Foto: © deagreez – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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