Hilfe, mein SEO versagt! Checklist mit Praxistipps, Teil 2

Woran liegt es, dass Deine SEO Rankings und damit auch Conversions über Auffindbarkeit so schlecht sind? Wir haben die richtigen Tipps.

In der letzten Woche haben wir mit unserer Checklist „Was tun, wenn das SEO versagt?“ begonnen, Euch die klassischen Optimierungslücken aufzuzeigen.

Mit diesen ersten praxistauglichen Tipps für die Suchmaschinenoptimierung könnt Ihr typischen Fehlern auf die Spur kommen und konsequent an der Auffindbarkeit Eurer Seiten und Themen arbeiten.

Da SEO aber ein rundum komplexes Thema ist und man unglaublich viele verschiedene Details beachten kann, wenn man die eigenen Rankings strategisch steigern will, haben wir heute noch eine Verlängerung unserer Checklist für Euch.

Checklist: Was tun, wenn das SEO versagt? Teil 2

Wenn die Tipps aus unserer Serie zum Thema Online-Marketing noch nicht zum Ziel geführt haben und die erste Seite in den SERPs immer noch auf sich warten lässt, empfehlen wir Euch im nächsten Schritt folgende Maßnahmen:

Der Meta-Description-Check

Unsichtbar für das Auge des Website-Besuchers und beim Ausfüllen in einem separaten Feld weit ab vom eigentlichen Artikel versteckt werden Meta-Descriptions viel zu oft stiefmütterlich behandelt.

Dabei sind es diese bis zu 140 beschreibenden Zeichen, die in den Google-Ergebnislisten ansprechend genug sein müssen, damit sie überhaupt angeklickt werden.

Meta-Descriptions sollten also nicht nur irgendwie ausgefüllt werden. Sie müssen einzigartig sein, großartig formuliert werden und machen tatsächlich oft einen gewaltigen Unterschied – wenn sie vernünftig verfasst werden.

Schau Dir an, wie die Konkurrenz es macht, lass Dich inspirieren … und dann beiß in den sauren Apfel und räum Deine Meta-Descriptions auf, bis sie funkeln und zum Klicken verlocken.

Der Duplicate-Content-Check

Inhalte, die online doppelt vorhanden sind, müssen nicht unbedingt unerlaubte Kopien auf fremden Webseiten sein.

Es kann jederzeit auch Dir passieren, dass Du unabsichtlich „Duplicate Content“ erzeugst – ein wichtiger Faktor, den es zu prüfen gilt und den Du im Zweifelsfall per Anweisungen in der robots.txt und mit einem so genannten Canonical-Tag im Quelltext beheben kannst.

Der Ladezeiten-Check

Tolle Bilder, lange Texte und die schicke Slideshow können auch zu viel des Guten sein: Immer dann nämlich, wenn die Grafiken nicht ausreichend komprimiert wurden oder Scripte und Dateigrößen es verhindern, dass die Seite zügig lädt.

Selbst wenn Deine Besucher geduldig vor dem Schirm auf den vollendeten Seitenaufbau warten sollten (und diese Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß!), Google reagiert sehr ungnädig auf übergroße Ladezeiten und straft eine Site dann auch entsprechend ab.

Mit verschiedenen Ladezeiten-Tools kannst Du konkret am Hüftspeck Deiner Website arbeiten und Dir mit Tipps und Werkzeugen helfen lassen, bis die Seiten schnell und gut lesbar im Browser auftauchen.

Der Backlink- und Verlinkungs-Check

Links sind, das hast Du bestimmt schon oft gelesen, die Währung des Internets. Ohne Verlinkung kein Web, ohne Verweise auf Deine Seiten keine guten Google-Ergebnisse – und das ist noch nicht alles:

Die Links, die auf Dich zeigen und die Seiten, auf die Du selbst verlinkst, sollten ebenfalls eine möglichst gute „Reputation“ bei Google und Bing haben.

Weder sollte man zu wenig Links setzen noch zu viele und die verwendeten Links sollten nach Möglichkeit das „nofollow“-Attribut verwenden.

Als wäre das noch nicht genug, helfen dir interne Verlinkungen auf Deinen eigenen Seiten ebenfalls weiter, wenn sie logisch und nützlich sind, während manche Links von außerhalb Dir sogar schaden können.

Links und Backlinks sind also ein komplexes Thema, mit dem zu beschäftigen sich jedoch für SEO sehr lohnt. Wir empfehlen für den Einstieg den „ultimativen Backlink-Ratgeber“ von nouskrat.

Der Social-Media-Check

Verlinkt werden, Interaktionen erzeugen, bekannter werden, den mühsam sorgfältig erstellten Content zielgruppengerecht bewerben: Wenn Du wirklich noch gar nicht im Bereich Social Media aktiv bist, wird es Zeit.

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SEO hört nie auf und ist nie fertig. Von kurzen und trotzdem sprechenden URLs bis hin zur harmonisch optimierten Einheit von Texten und Bildern über die Bewältigung von technischen Hürden:

Suchmaschinenoptimierung gehört in den Zeitplan wie jede andere regelmäßig wiederkehrende organisatorische Aufgabe auch.

09.10.2015