Mehr Insolvenzen und weniger Zahlungsmoral

Insolvenzen und Zahlungsmoral

Im Dezember 2014 veröffentlichte das Kreditversicherungsunternehmen Euler Hermes eine aktuelle Studie zum Thema Insolvenzen:

Nach einem Rückgang der Insolvenzen um 6% im Jahr 2014 (das waren 24.490 Fälle) nehmen diese im kommenden Jahr nach Ansicht der Euler Hermes Ökonomen wieder um +2% zu und belaufen sich dann auf voraussichtlich fast 25.000 Fälle bundesweit.

„Deutschland war in den vergangenen Jahren immer der Klassenprimus im europäischen Raum und verzeichnete in den letzten Jahren einen stetigen Rückgang bei den Insolvenzzahlen. Im kommenden Jahr dreht sich dies jedoch“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe in der Pressemitteilung zur Studie.

Zahlungsmoral muss kein Thema sein mit Vorkasse und Mobile Payment

Für freiberufliche und andere selbstständige Dienstleister ist das eine ernüchternde Bilanz.

Sie müssen noch mehr als sowieso schon in 2015 jederzeit damit rechnen, dass insolvenzgefährdete Kunden plötzlich nicht zahlen können, obwohl Auftragserteilung und -abwicklung scheinbar normal abliefen.

Verzögerte Zahlungen oder solche, die trotz mehrfacher Mahnung ganz ausfallen, gehören für immer mehr kleine Firmen und Einzelkämpfer zum Alltag – und können dazu führen, dass man als Dienstleister selbst Insolvenz anmelden muss, wenn solche Ausfälle sich nicht mehr auffangen lassen.

Zumindest wer direkt vor Ort abrechnen kann, muss sich aber dank moderner mobiler Lösungen wenig Sorgen um die Zahlungsmoral der Geschäftspartner machen.

Mit Mobile Payment Lösungen wie Lexware pay wird jeder Dienstleister sofort bezahlt und muss nicht mehr bis zum Zahlungseinfang bangen.

Mit dem Swiper von Lexware pay wandelt man ein Smartphone zum mobilen EC-Kartenlesegerät um: Eine kostengünstige und praxistaugliche Lösung mit geringen Transaktionskosten ohne monatliche Grundgebühr.

Ebenso preiswert und praktisch ist das Lexware pay Chip & Pin Kartenlesegerät für EC- und Kreditkarten. Durch PIN-Eingabe, sofortige Abfrage des Verfügungsrahmens und umgehende Reservierung des Rechnungsbeitrags gewährleistet es eine hohe Zahlungssicherheit. Die Rechnungsstellung kann unabhängig davon im Nachgang erfolgen.

Wer vor Ort abrechnen kann, muss nicht mehr aufs Geld warten.

Allen anderen kann man nur eine Mischung aus Vorkasse/Anzahlungen und der Auslastung durch möglichst viele unterschiedliche Kunden empfehlen.

Wer die Möglichkeit hat, über eine Schufa-Abfrage die Zahlungsfähigkeit zukünftiger Kunden zu prüfen, sollte diese wahrnehmen.

Es ist in Zeiten steigender Insolvenzzahlen noch riskanter als sowieso schon, alles auf eine Karte zu setzen und sämtliche Kapazitäten auf wenige Kunden zu konzentrieren.

Forderungsausfälle vermeiden: So geht’s

Viele Details können dazu beitragen, dass sich Forderungen schnell und unkompliziert eintreiben lassen. Das beginnt schon bei der richtigen und vollständigen Erfassung aller Daten des Kunden, inklusive Rechtsform und Inhaber/Geschäftsführer.

Rechnungen sollten sofort nach Leistungserbringung erstellt werden, inklusive festgelegtem Zahlungsziel. Je nach Branche kann ein Skonto zur schnellen Zahlung motivieren.

Mit Hilfe von lexoffice lässt sich der Finanzstatus jederzeit im Überblick behalten. Sobald ein Zahlungseingang ausbleibt, kann die Mahnung sofort versendet werden.

Auftragsbestätigungen, AGB, vertraglich eindeutige Regelungen sind ebenso nützlich für die reibungslose Abwicklung wie eine Anzahlung des Gesamtbetrags oder – im Endverbraucherbereich – grundsätzlich Sofortzahlung per Mobile Payment.

In die AGB gehört ein so genannter verlängerter Eigentumsvorbehalt: Geht der Kunde pleite, gehen gelieferte und weiterverarbeitete Waren nicht in die Konkursmasse ein, sondern gehören erst nach Bezahlung dem Kunden.

Hilft gar nichts anderes mehr, kümmert sich auch ein professionelles Inkassounternehmen um die Außenstände.

23.01.2015