Instagram für Deine Marke

Instagram für Deine Marke

Jeder Freelancer und jeder Kleinunternehmer, die sich mit Social Media Marketing beschäftigen, sind bei Facebook mit einer Fanpage vertreten und vermutlich auch noch bei Twitter und XING sowie Linkedin oder Google+ präsent.

Bei Instagram sieht das trotz der zunehmenden Beliebtheit der App unter Smartphone-Nutzern und der Verknüpfung mit Facebook noch anders aus.

Wie also schafft man es auf Instagram, interessierte, engagierte und treue Follower für sich zu gewinnen?

Instagram ist eine der beliebtesten Smartphone-Apps

Momentaufnahmen, Bildgeschichten und kleine Kunstwerke publizieren macht Freude und ist das, wofür Instagrammer ihr Netzwerk nutzen.

Was nicht funktioniert: Produktwerbung posten und Instagram wie einen Flyer nutzen.

Du wirst keinen Erfolg damit haben, einfach ein Angebot abzubilden und zu hoffen, damit Käufer zu finden, denn so funktioniert Instagram nicht.

Im Gegenteil baust Du mit einem erfolgreichen Instagram-Account vor allem ein Gerüst um Deine Marke, das so genannte “Branding” Deines Unternehmens oder Deiner Person.

Du sammelst so mit Instagram Dein Publikum, das Dich in Deinen Bilder erkennt und damit dann auch aufgeschlossener Deinem Angebot gegenüber wird.

Aber eben nicht wie bei einer Werbeanzeige, sondern durch strategischen Aufbau einer Beziehung zu Deiner Marke.

Content Marketing geht nicht auf Knopfdruck oder Fingerwischen.

Im Gegenteil musst Du erst wissen, was genau Du mit Deinem Account erreichen willst und für Dich eine eigene, möglichst einzigartige Bildsprache erarbeiten.

Eigene Bildsprache erarbeiten und konsequent durchhalten

Viele Artikel und Facebook-Posts lassen sich durch inhaltlich passende Stockfotos aufwerten, aber bei Instagram passt diese Methode nicht.

Um qualifizierte Follower zu gewinnen, musst Du etwas bieten, das sich nicht jeder für ein paar Cent beim nächsten Bilderdienst kaufen kann.

Wenn Deine Bilder Inhalte oder eine Atmosphäre haben, bei denen Deine Fans sofort an Dich denken, schon ohne den Account-Namen gelesen zu haben, hast Du es geschafft.

Damit Du überhaupt Follower findest, müssen Deine Instagram-Bilder einen Mehrwert bieten. In diesem Fall heißt das: Unterhalten, erstaunen oder informieren.

Ein oft gewähltes „Best Practice“-Beispiel ist der Instagram Account von Adidas Originals, dessen Fotos einen Wiedererkennungswert besitzen und sich mit ungezählten attraktiven Darstellungen von Sneakers beschäftigen.

Ergänzt werden die Bilder durch thematisch passende #Hashtags, aber Vorsicht: Viele Nutzer verwenden pauschale Ausdrücke zum Taggen.

Das ist aber wenig hilfreich, denn wer klickt schon auf einen ganz allgemeinen Begriff wie #Branchenbezeichnung oder #Regionalzuordnung?

Gute Hashtags wollen recherchiert werden, indem Du ein Gefühl dafür entwickelst, welche in der Szene rund um Dein Thema überhaupt benutzt werden – und dann eigene mit einem besonderen Twist entwickelt.

Schau Dir zum Beispiel die Social Media Superstars des Keksherstellers Oreo an, die täglich vor der Herausforderung stehen, sich etwas Neues zu einem Produkt einfallen zu lassen, das sich seit Ewigkeiten nicht geändert hat.

Unter instagram.com/oreo/ kann man sich nicht nur Videos anschauen und sehen, dass auf Rezepte locker 40.000 Likes oder mehr zusammenkönnen kommen.

Hier kannst Du auch lernen, dass keine Hashtags immer besser sind als viel zu allgemeine, aber wiederum Tags für eine Produkteinführung wie #oreothins erfolgreich genutzt werden können.

Ebenso wie neue Wordkreationen, die selbsterklärend zum Produkt passen, beispielsweise #cremethis oder #cookiethis.

Über Hashtags finden die Follower immer neue Bilder zum gleichen Thema – wir empfehlen eine Hashtag-Liste, die gut zu Deinem Angebot passt und auf die Du immer wieder zurückgreifen kannst, wenn Du eine Instagram-Kampagne aufbaust.

Deinen eigenen Tag, der Dein Angebot beschreibt, kannst Du gleich mit in Dein Instagram-Profil schreiben, zu den Impressumsangaben.

Interaktion zur Steigerung der Auffindbarkeit

Über wichtige Hashtags gefunden zu werden ist nur ein Anfang für Dein Instagram-Marketing.

Viel wichtiger ist Interaktion: Gute Bilder posten, dann aber auch die Fragen der Fans beantworten – und selbst Bilder recherchieren und liken und „reposten“.

Denn wenn ein Bild von Dir persönliche Zuwendung bekommt, erhält der Publisher dieses Fotos eine Benachrichtigung und wird so auf Deinen Account aufmerksam.

Um gute Follower zu bekommen, musst Du also selbst einer sein. Aufmerksam und mit passenden Likes auf den richtigen Accounts – strategisch und oft, aber ohne zu übertreiben.

Wer nämlich übertreibt und wahllos herumklickt, kann durchaus für einen Spammer oder ein Spam-Tool gehalten und gesperrt werden.

Instagram lebt vom regen Austausch der Teilnehmer.

Erfolg wirst Du also immer dann haben, wenn Du positive Beziehungen zu rege genutzten Accounts aufbaust und nicht, wenn Du nur irgendwo klickst und dann wieder weg bist.

Unter iconosquare.com kannst Du recherchieren, was Dein Wettbewerb so treibt und wie man dort erfolgreich vorgeht.

Instagram erfolgreich für Deine Marke aufzubauen, ist zeitaufwändig wie bei allen erfolgreich betriebenen Social-Media-Präsenzen.

Doch eine gute Follower-Community zu haben wirkt sich natürlich auch hier auf Umsatz und Marken-Image auf.

Wenn Du in der Lage bist, eine eigene Bildsprache zu entwickeln und genug Leidenschaft für Deine Themen plus Durchhaltevermögen mitbringst, lohnt der Aufwand sich in jedem Fall.

04.12.2015