Im Interview: Der Pendelordner

lexoffice Community Interview: Der Pendelordner

Wir freuen uns, dass der Pendelordner heute die Zeit gefunden hat, uns ein Interview fürs lexoffice Blog zu geben. Keine Selbstverständlichkeit, denn wie die meisten Rentner ist auch der Pendelordner voll im Freizeitstress.

Seit lexoffice sich um die Belege kümmert, muss der Pendelordner nämlich nicht mehr ständig zwischen Mandant und Steuerberater hin- und hergeschickt werden. Vorher wurden die enthaltenen Belege beim Mandanten sortiert und kopiert, nur um beim Steuerberater erneut sortiert und erfasst zu werden. Dank digitaler Online-Buchhaltungslösung wird dieser aufwändige Vorgang stark vereinfacht beziehungsweise sogar abgeschafft und der Pendelordner hat nun endgültig frei.

Interview mit dem Pendelordner

lexoffice: Hallo Pendelordner, Du siehst ja enorm erholt aus. Wie ist es denn so im Ruhestand?

Pendelordner: Großartig. Endlich muss ich nicht mehr ständig zwischen Büros hin und her pendeln.

Besser noch, mein Nachfolger hat alles im Griff. Anders als viele Kollegen musste ich mir ja keine Sorgen wegen der Übergabe machen. Eigentlich läuft es ohne mich viel besser. Das ist zwar ein komisches Gefühl, wenn man nicht wirklich vermisst wird. Aber ich bin froh, dass die Mandanten und Steuerberater bei meinem Nachfolger in besten Händen sind. Schließlich kennen wir uns ja seit Jahrzenten. Und ich muss eingestehen: Es wurde ja auch Zeit, dass beide nun digital zusammenarbeiten.

lexoffice: Was machst Du denn mit der ganzen neugewonnen Freizeit?

Pendelordner: Was ich will. (lacht). Anfangs bin ich natürlich auch mal ein bisschen über die Stränge geschlagen, habe es am Strand krachen lassen, habe ein paar Städtetouren gemacht und bin im Gebirge gewesen.

Der Pendelordner macht Strandurlaub, mal anders

Der Pendelordner macht Strandurlaub, mal anders

Pendelordner in der Metropole Frankfurt

Pendelordner in der Metropole Frankfurt

Pendelordner weit oben

Pendelordner weit oben

Es macht viel Spaß, sich die Welt anzuschauen und auch ein paar kleinere Abenteuer zu erleben. Schließlich ist die Phase vorbei, in der ich Fristen einhalten und zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein musste. Ich werde also noch viel unterwegs sein.

lexoffice: Das klingt ja richtig toll. Wie kommt es denn, dass sich ein einfacher schwarzer Pendelordner so viele Reisen leisten kann?

Pendelordner: Teilweise haben die Leute mich mitgenommen, um sich am Gewinnspiel zu beteiligen. Das kann man übrigens bis zum 30.09.2016 immer noch machen.

Aber natürlich bekomme ich auch eine Rente, von der ich nun auf Reisen gehen kann. Pendelordner haben ja nicht so viele Nebenkosten, ein trockener Raum mit gemäßigten Temperaturen reicht. Das kann ich übrigens auch allen anderen nur empfehlen, die zwischen verschiedenen Kunden pendeln: Altersvorsorge ist wichtig!

lexoffice: Ja, das stimmt. Deswegen haben wir im lexoffice Blog auch schon über freiwillige gesetzliche Rentenversicherung für Freelancer, die verschiedenen Versorgungswerke für Freiberufler und die Künstlersozialkasse für alle Kreativschaffenden geschrieben. Auf welche Art von Altersvorsorge hast Du denn gesetzt?

Pendelordner: Immobilien. Ein gesichertes Regal an einem halbwegs interessanten Platz ist das Beste, was einem Ordner passieren kann. Da ich von herausragender Materialqualität bin, werde ich wohl ein neues Etikett bekommen und mich künftig um die wichtigsten Dokumente an meinem Wohnsitz kümmern. Aber erst, wenn ich mir den Rest der Welt noch angeschaut habe.

lexoffice: Du hast vorhin gesagt, dass Du es gut findest, wenn Deine Mandanten Dich nicht vermissen werden. Weißt Du denn, wie Dein Nachfolger aussieht?

Pendelordner: Dieses lexoffice? Klar. Das habe ich mir sofort angeschaut, als das Thema zum ersten Mal auf meinen Ruhestand kam. Das kennt ja nun jeder, der die 30 überschritten hat: Plötzlich rückt eine jüngere Generation nach und man muss sich neu sortieren: Passt das noch, was ich kann – oder kann ich dem jungen Gemüse noch was beibringen?

Oft passt es, aber man muss auch wissen, wann man durch eine viel bessere Lösung ersetzt werden kann. Ich bin ja nicht Don Quichote, sondern der Pendelordner. Lieber verreise ich gemütlich, als gegen die Digitalisierung wie gegen Windmühlen zu kämpfen. Wenn Ihr versteht, was ich meine.

lexoffice: Das tun wir. Digitalisierung ist tatsächlich nicht mehr aufzuhalten. Wie findest Du das?

Pendelordner: Gut natürlich. Wenn man sich einmal damit abgefunden hat, selbst keinen solchen Job mehr machen zu können, kann man von Digitalisierung nur profitieren. Und ich war ja nun wahrhaftig lange genug im Einsatz, mich wird keiner vermissen, der seine Belege mit lexoffice erfassen kann.

Diese App schau ich mir aber noch mal genauer an. Vielleicht gucke ich beim STB-Tag in Dresden mal auf dem lexoffice Stand vorbei. Da kann ich nicht nur alte Freunde unter den Steuerberatern auf einen Kaffee wiedersehen, sondern mir online genau zeigen lassen, wie ich plötzlich so vollständig ersetzt werden konnte. Ein bisschen verblüfft war ich ja doch.

lexoffice: Sehr gerne. Du kannst Dir lexoffice auch sofort online anschauen, die Testversion ist ziemlich selbsterklärend. Aber natürlich freuen wir uns auch, Dich auf dem Steuerberatertag an unserem Stand zu sehen.

Vielen Dank für das Interview!

15.08.2016