Einkommenssteuerrechner bei unserem Partner Kontist

Der Kontist Einkommensteuerrechner für Selbstständige

Tolle Nachrichten: Kontist, unser Partner für dein nachhaltiges Geschäftskonto, hat ein Tool zur Ermittlung deiner Einkommensteuer für dich.

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Wie viel Steuern werde ich zahlen müssen? Noch eine dieser Überlegungen, mit denen sich alle selbstständig tätigen Menschen regelmäßig herumplagen: Habe ich genug zurückgelegt? Werde ich Nachzahlungen leisten müssen? Diese innere Unruhe hat nun ein Ende, denn wir zeigen dir Schritt für Schritt, was du wissen musst. Gewappnet mit diesem Hintergrundwissen zeigt dir dann der Einkommensteuerrechner unseres Partners Kontist die zu erwartende Höhe deiner Einkommensteuerzahlungen an.

Vielleicht hast du ja schon einmal versucht, einen Rechner für die zu erwartende Steuerhöhe im Internt zu finden – und hast dann ratlos auf das Ergebnis geschaut, ohne ein Gefühl dafür zu haben, ob du diesen Zahlen auch wirklich vertrauen kannst. Diesmal wird es anders ablaufen, denn zuerst liefern wir dir die Informationsgrundlage für ein brauchbares Ergebnis. Wir gehen schrittweise alle relevanten Punkte durch und zum Schluss bekommst du den Einkommenssteuerrechner von Kontist als wertvolles Tool zur Einschätzung der zu erwartenden Steuerhöhe.

Einkommensteuer und Einkommensteuererklärung

Wer Einnahmen erzielt, muss Einkommensteuer zahlen. Für diese gesetzliche Regelung gibt es keine Ausnahmen und es ist auch nicht wichtig, aus welcher Art von Tätigkeit diese Einnahmen stammen: Selbstständige Arbeit wird ebenso wie nichtselbstständige Arbeit, Einnahmen aus der Landwirtschaft und so weiter besteuert. Auch geldwerte Leistungen oder Renten gehören zu den „Einnahmen“.

Selbstständige Unternehmer*innen wissen: Einkommensteuer wird nach dem Nettoprinzip erhoben. Die Steuern fallen auf deinen Gewinn an, auf all deine Einnahmen abzüglich der absetzungsfähigen Ausgaben. Siehe hierzu auch unseren Artikel „Was kann ich von der Steuer absetzen“. Wenn du alle absetzungsfähigen Ausgaben abgezogen hast, kennst du deine Netto-Einnahmen und damit dein Einkommen.

Einkommensteuer wiederum steigt prozentual an, je mehr du verdienst, desto höher ist dein Steuersatz – desto weniger Einkommen du hast, desto weniger Einkommensteuer zahlst du. Liegt dein Einkommen aber bei dem Grundfreibetrag von 9.168 Euro oder weniger (Stand 2019), zahlst du überhaupt keine Einkommensteuer.

Wenn Du als Selbsständige*r berechnen willst, wie hoch deine Einkommensteuer ausfallen wird, solltest du so genau wie möglich rechnen. Damit weißt du einerseits, was auf dich zukommt, lernst aber andererseits auch genau, wie du deine Steuerlast gesetzeskonform absenken kannst.

Welche Faktoren in die Einkommensteuererklärung einfließen:

1. Deine Einnahmen

Kannst du absehen, wie viel du im laufenden Jahr verdienen willst? Je präziser du diese Angabe schätzen kannst, je realistischer deine Schätzung ist, desto passgenauer sind deine Steuervorauszahlungen und desto weniger musst du später nachzahlen. Umsatzsteuer fließt in diese Überlegungen übrigens nicht ein, denn die wird ja sowieso nur ans Finanzamt durchgereicht.

2. Betriebsausgaben (monatlich)

Betriebsausgaben heißen Werbungskosten und bezeichnen all jene Ausgaben, die der Ausübung deiner Tätigkeit dienen. Wenn deine Ausgaben den Pauschalbetrag von 1.000 Euro im Jahr übersteigen, lohnt sich die detaillierte Auflistung aller anfallenden Kosten, um jeden Betrag geltend zu machen:

  • Büromiete, Coworking-Kosten oder anteilige Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer, das die nötige Auflagen erfüllt
  • Lohnkosten, Honorarkosten, Kosten für externe Dienstleister
  • Reisekosten im Rahmen einer für die Ausübung der selbstständigen Tätigkeit erforderlichen Reise
  • Leasing-Kosten, Hosting-, Telefon- und Internetverträge, die rein beruflich genutzt werden mit einem maximalen Anteil von 20 Prozent und 20 Euro monatlich
  • Versicherungen wie zusätzliche Krankenversicherungen, Berufshaftpflicht, Rentenversicherung und so weiter
  • Bürobedarf, Büroausstattung, Verbrauchsmaterialien
  • Werbekosten für Werbegeschenke bis maximal 35 Euro pro Jahr pro Person
  • größere geldwerte Güter wie Anschaffungen: Computer, ein neues Handy (für die Arbeit), Büromöbel, Maschinen, etc. Hier ist zu beachten, dass für die verschiedenen Anschaffungen jeweils nur ein Teil des Betrages geltend gemacht werden kann und die Kosten pro Jahr abgeschrieben werden, siehe die Abschreibungstabelle für die Nutzungsdauer bei Anlagegütern
  • außergewöhnliche Belastungen wie beispielsweise Bestattungs- und Behandlungskosten, hohe außerplanmäßige Ausgaben.

Was sehr praktisch ist: Durch die zeitnahe Erfassung aller Belege und Buchungen in der lexoffice App hast du immer einen Echtzeit-Überblick über die anfallenden Ausgaben. In Kombination mit dem Geschäftskonto von Kontist, das mitdenkt und dir zum durchgehenden Überblick verhilft, weißt du immer genau, woran du gerade bist.

Einkommensteuer immer im Überblick

Willst du ab jetzt immer up-to-date sein, was deine Einkommensteuer (und auch die Umsatzsteuer) betrifft? Dann empfehlen wir das Kontist Geschäftskonto. Es bietet nicht nur klassische Kontofunktionen, sondern berechnet auch mit jeder Transaktion deine voraussichtliche Steuerlast neu und zeigt klar an, was wirklich deins ist.

Erfahre mehr auf Kontist.com

So nutzt du den Kontist Einkommensteuerrechner

Je vertrauter du mit deinen Zahlen für Einnahmen und Betriebsausgaben bist, desto einfacher wird es für dich sein, die Einkommensteuererklärung als selbständige*r Unternehmer*in realistisch einzuschätzen. Verschaff‘ dir einen Überblick: Regelmäßig wiederkehrende Ausgaben machen es dir leichter, eine Summe für monatliche Ausgaben anzunehmen.

Die monatlichen Betriebskosten braucht der Kontist Einkommensrechner, um für dich herauszufinden, wie viel von deinem Einkommen überhaupt versteuert wird. Bei der Einkommensteuererklärung zählen dann alle deine Einkünfte – auch einmalige wie ein Lotteriegewinn oder ein Verkauf, nicht nur die bei deiner Berufsausübung erzielten.

Relevant ist auch dein Familienstand: Für Verheiratete gelten andere Steuerfreibeträge und andere Höchstgrenzen. Wenn die Einkommen der Ehepartner sehr unterschiedlich hoch sind, lohnt sich die Zusammenveranlagung. Ansonsten kann es in einigen Fällen auch sinnvoll sein, die Steuererklärung nach wie vor getrennt vorzunehmen. Bei der gemeinsamen Steuererklärung spielt dann natürlich das gemeinsame Einkommen eine Rolle.

Ebenfalls von Interesse: Kirchensteuer – wenn du sie nicht zahlen willst, musst du aus der Kirche austreten. Die Kirchensteuer beträgt acht oder neun Prozent von Einkommensteuer. Entsprechend erhöht sich deine Gesamtsteuerlast, wenn du in der Kirche bist.

Auch noch eintragen wirst du in den Einkommensteuerrechner dann, ob du verheiratet bist und ob Freibeträge für Kinder geltend gemacht werden. Die Steuerbelastung bei einem verheiratetem Paar ist umso niedriger, desto unterschiedlicher die Einkommen sind und je mehr Kinder zur Familie gehören.

Wenn die einzusparenden Steuern durch Nutzung des Freibetrages höher sind als das erhaltene Kindergeld, werden für Kinder Freibeträge angerechnet. Das prüft jeweils das Finanzamt.

Bei Verheirateten wird auch noch der Anteil der absetzbaren Summe von der Altersvorsorge gemeinsam veranschlagt – hier gelten bestimmte Höchstgrenzen bzgl. der Absetzbarkeit und Summe, die du bei deiner Versicherung in Erfahrung bringen kannst und es ist unerheblich, wer welchen Anteil zahlt.

Auch Unverheiratete haben absetzungsfähige Ausgaben für Altersvorsorge, der Einkommensteuerrechner setzt hier die jeweils geltenden Höchstgrenzen ein.

Das war’s … mit diesen Angaben kannst du bereits losrechnen

Um mit diesen Angaben in wenigen Klicks herauszufinden, welche Steuerbelastung auf dich zukommt, kannst du einfach hier klicken und den praktischen Einkommensteuerrechner von Kontist ausprobieren.

Zum Kontist Einkommensteuerrechner

  • Foto: © funkyfrogstock – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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