Konzentriert auf Wesentliches: Sinnvoll delegieren

Konzentriert auf Wesentliches: Sinnvoll delegieren an den Steuerberater

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Als Freiberufler oder selbstständiger Unternehmer stehst Du früher oder später vor der Frage: Brauchst Du einen Steuerberater – ja oder nein? Um konzentriert auf Wesentliches arbeiten zu können, macht das Delegieren von Aufgaben Sinn. Doch nicht jeder braucht diese Unterstützung in steuerlichen Dingen. Wie also entscheidest Du Dich für oder gegen professionelle Steuerberatung, die ja immer auch ein Kostenfaktor ist?

Entscheidend ist, wie komplex Deine Abläufe sind. Ob Du strategische Überlegungen schon lange Zeit im Voraus treffen solltest, beispielsweise über Anschaffungen und Rücklagen. Wie unterschiedlich sich die Einkünfte zusammensetzen und was Du beachten musst – wenn Du beispielsweise der Gewerbesteuerpflicht unterliegst oder mit dem Ausland arbeitest.

Oder welche Betriebsausgaben Du hast, wie sich diese zusammensetzen und wie hoch sie sind. Denn wer viele Ausgaben hat, muss auf steuerliches Expertenwissen zurückgreifen, um diese stets korrekt geltend zu machen.

Konzentriert auf Wesentliches: Die Steuern dem Fachmann überlassen

Einerseits brauchst Du einen Steuerberater also dringender, wenn Du ein erfolgreiches Business hast. Andererseits hilft er Dir auch in der Gründungsphase oder in mauen Zeiten, dass Du Dich auf Dein Kerngeschäft konzentrieren kannst und trotzdem jede steuerliche Möglichkeit ausschöpfst. Gute Steuerberater übernehmen auch Finanzcoaching und beraten Dich ganzheitlich, auch was Fördermittel und Unternehmenskredite angeht oder Dein Vorsorgekonzept.

Den richtigen Steuerberater zu finden, ist für die erfolgreiche Zusammenarbeit entscheidend. Es sollte jemand sein, der mit den Anforderungen Deiner Branche vertraut ist, dir symphatisch ist und im Idealfall noch empfohlen wird. Hör Dich also nach Erfahrungen in Deinem Netzwerk um und mach Dir unbedingt die Mühe, die Person persönlich zu treffen für einen echten Eindruck.

Zuverlässig und kompetent, aber auch ein guter Gesprächspartner

Was Du nämlich weder als Gründer noch generell als Unternehmer brauchen kannst, ist jemand, der nicht auf Deiner Wellenlänge tickt. Belehrende und herablassende Verhaltensweisen in Bezug auf Ängste oder drohende Betriebsprüfungen sind unter Steuerberatern leider überhaupt keine Ausnahme. Sie gehen in der Regel davon aus, dass Du selbstverständlich immer entsprechende Rücklagen schaffen kannst, um jeder Krise und Steuervorauszahlung gelassen entgegen zu gehen. Nur sieht die unternehmerische Realität gerade bei Kleinunternehmern und Einzelkämpfern oft ganz anders aus.

Gerade deswegen solltest Du einem solchen überheblichen „Berater“ ausweichen und lieber auf einen Profi setzen, der Dich und Deine Anliegen ernst nimmt und versteht. Auch in stürmischen Phasen oder wenn Deine Rücklagen mal nicht die ersehnte Höhe haben. Wer Unverständnis für Deine Situation äußert, wird nämlich auch bei der Kommunikation mit dem Finanzamt keine zielführende Einstellung in Deinem Sinne haben.

Ob ein Steuerberater zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt, stellst Du bereits im Verlauf des Kennenlerngesprächs fest. Frag einfach, wie seine Betreuung bei einer Betriebsprüfung aussieht, welche Kontakte er zum Finanzamt hat und ob er schon für andere Klienten missliebige Probleme lösen musste. So merkst Du schnell, ob Du ein Klient auf Augenhöhe sein wirst, auch wenn Du mal in finanziell unruhige Gewässer gerätst. Denn jeder Unternehmer hat gute und schlechte Jahre, sie lassen sich nicht vermeiden. Überhebliche Berater aber schon.

Steuerberatungskosten steuerlich geltend machen

Wenn Du einen Steuerberater gefunden hast, der sich mit Deinen Themen auskennt und mit dem Du gut sprechen kannst, ist er eine große Entlastung. Du kannst konzentriert auf Wesentliches arbeiten und Deine Kosten für Steuerberatung bei der Einkommenssteuer geltend machen. Das Finanzamt erkennt eine Steuerberatung als Betriebsausgabe an. Was viele Existenzgründer und andere Steuerberaterklienten nicht wissen: Die Höhe der Steuerberatungskosten lässt sich bis zu einer gewissen Grenze verhandeln.

lexoffice bietet Dir die Möglichkeit ein, zeitsparend und bequem mit Deinem Steuerberater zusammenzuarbeiten. Über den Steuerberaterzugang hat er Zugriff auf Deine Daten und kann Aufgaben übernehmen oder sich um alles Anliegende kümmern – und Du arbeitest in der Zwischenzeit ganz entspannt konzentriert auf Wesentliches, nämlich Deinen Job.

Über den Autor
Carola Heine
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