Kampagnen optimieren &
8211; Leads generieren

Online-Marketing: Kampagnen optimieren - Leads generieren

Wenn das eigene SEO noch nicht anschlägt, die gewünschten Themen zu heiß umkämpft sind oder kurzfristig Leads generiert werden sollen, lohnt die Investition in AdWords.

„Paid Search“ oder bezahlte Werbung in Suchmaschinen wie Google, wie eben zum Beispiel mit Hilfe von AdWords-Anzeigen, ist eine gute Möglichkeit, auch ohne optimale Rankings von potenziellen Kunden gefunden zu werden:

Google ist die derzeit wichtigste Quelle zur Informationsbeschaffung für die meisten Zielgruppen. Direkt über oder neben den Suchergebnissen mit den eigenen Anzeigen eingeblendet zu werden, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor – wenn die Kampagne in sich stimmig ist.

Sinnvolle Ziele festlegen: Was willst Du erreichen?

Die Definition eines sinnvollen Ziels ist der Start jeder erfolgreichen Kampagne. Auch wenn man jederzeit mit wenigen Klicks irgendeine Anzeige starten und probeweise loslegen kann, so bringt es nichts, in den SERPs mit nicht weiter als der eigenen Website-Adresse eingeblendet zu werden:

Je nachdem, welches Ziel Du erreichen möchtest, sieht Deine Kampagne unterschiedlich aus – und auch das Tracking der Ergebnisse solltest Du nicht vergessen. Vermarktung, Lead-Generierung, Markenaufbau bzw. Branding oder die Verbreitung frischer Angebote sind mögliche Ziele, für die Du Deine Kampagnen sorgfältig konzipieren solltest.

Zur Bekanntmachung neuer Produkte eignen sich Display-Kampagnen, für den strategischen Vertrieb stehen eher Search-Kampagnen im Fokus.

Wenn Du nutzbringende Informationen wie Whitepaper, E-Books, gute Downloads wie Checklisten oder Infografiken bereitstellst, ist nicht nur das Zusammenstellen der Anzeige einfacher, Deine Erfolgsaussichten steigen auch signifikant.

Optimale Zielseiten festlegen: Wo landen die Besucher?

Es nützt Dir leider gar nichts, wenn Besucher auf Deine Anzeige zwar klicken, dann aber sofort wieder weg sind – zum Beispiel, weil sie nicht auf der gewünschten Information gelandet sind oder die Zielseite bzw. Landingpage nicht sinnvoll und verlockend aufgebaut ist.

Bringt die Landingpage also einen Mehrwert? Ist dort wirklich das zu finden, was der Nutzer sucht, der auf Deine Anzeige geklickt hat? Wenn Deine Besucher schnell wieder abspringen, muss das Design der Zielseite optimiert werden: Gute Usability ist entscheidend, Informationsgehalt und Nutzen aber auch.

Geeignete Keywords identifizieren

Oft klafft weit auseinander, womit Du „gefühlt“ gefunden werden willst und wonach die Nutzer dann aber wirklich suchen. Das liegt daran, dass die für die Suche genutzten Keywords nicht immer wirklich gut erraten werden können: Du musst tatsächlich recherchieren, ob interessante Begriffe überhaupt ein relevantes Suchvolumen haben, bevor Du dann darauf bietest.

Tools wie der Google Keyword Planner helfen Dir bei Deinen Überlegungen, trotzdem solltest Du immer mehrere Varianten durchprobieren und auch ab und zu aktualisieren und frisch prüfen, auf welche Schlüsselbegriffe Du Deine Anzeigen ausrichtest.

Übrigens kannst Du auch Keywords für Deine Anzeigen ausschließen, damit Du nicht bei irrelevanten Suchen mit eingeblendet wirst. Deine Klickrate wird höher, wenn Du die negativen Keyword-Kombinationen ebenfalls definierst – dazu prüfst Du, wonach im Zusammenhang mit Deinen eigenen Keywords oft gesucht wird und ob dies für Dich wirklich Sinn macht oder lieber vermieden werden sollte.

Feinheiten der Kampagnenstruktur beachten

Von der regionalen Zuordnung über die Sprache, zeitliche Auslieferung, Gebotsstrategien, Geräte oder auch Anzeigenrotation gibt es viele Möglichkeiten, die Einzelheiten der Kampagne bis ins Detail festzulegen.

Die wichtigste Zuordnung: Wenn Deine Zielseite nicht für Mobilgeräte optimiert ist, solltest Du Deine Kampagne auch nicht auf Mobilgeräten ausliefern lassen, denn die Chance ist verschwindend gering, dass die Inhalte dann gelesen werden.

Um welche Uhrzeiten Deine Zielgruppe am besten reagiert, lässt sich wieder nur durch Tests ermitteln: Starte damit, dass die Anzeige rund um die Uhr eingeblendet wird und beobachte die Response Rates, um dann zeitnah die Einstellungen anzupassen.

AdWords-Optionen werden ständig weiter verbessert

AdWords kann man lernen – ähnlich wie das Online-Marketing selbst entwickeln sich auch die Möglichkeiten professioneller Kampagnengestaltung ständig weiter.

Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, solltest Du Newsletter und Blogs von Google zum Thema abonnieren und ggf. an informativen Hangouts teilnehmen, um keine wichtigen Trends zu verpassen. Ob neue Features Dir konkret nutzen, findest Du nur durch Testläufe heraus, doch lassen sich viele Fehler vermeiden, wenn Du Dir vorher Meinungen von Experten zu Tools und Trends durchliest.
*

Das Denken und Konzipieren kann Dir natürlich kein Tool abnehmen. Die Anzeigen selbst müssen die Zielgruppe konkret ansprechen und optimal gestaltet werden – inklusive der richtigen Keywords und trotzdem kurz, knackig und auf den Punkt.

Die Klickrate und die Conversions müssen stimmig sein. Sind die schlecht, kannst Du manuell prüfen und nachbessern, ob die Qualität stimmt, die Position optimal ist und wie Nutzer sich verhalten.

Im Gegensatz zum Direktmarketing mit Print hast Du bei Online-Anzeigen die Möglichkeit, mit Tracking zu arbeiten und die Ergebnisse ganz konkret auszuwerten. Auch hier spielt wieder das Ziel die entscheidende Rolle:

Erfolgreiche Suchmaschinenwerbung

Mit Suchmaschinen-Werbung kannst Du auf schnellem und einfachem Weg mehr Sichtbarkeit erzielen. Mit sorgfältiger Vorbereitung und Keyword-Recherche baust Du dann Anzeigen, die auf geeignete Landingpages führen und generierst Kunden, Verkäufe oder Leads.

Am besten testest und probierst Du AdWords aus, bevor Du es kurzfristig benötigst – dann bist Du mit den wesentlichen Faktoren schon vertraut, wenn es zeitnah dringlich wird.

18.03.2016