lexoffice Community: User-Interview (24) Lisa Hafeneger, Fotografin

Lexoffice Community: User-Interview (24) Lisa Hafenegger, Fotografin Münster

Lisa Hafeneger ist Schulsozialarbeiterin an einer Schule in Münster, aber auch selbstständige Fotografin bei Einblick Fotografie und findet, dass sich bei dieser ungewöhnlichen Kombination beide Berufe ganz hervorragend ergänzen. Für lexoffice hat sich Lisa bereiterklärt, das näher zu erläutern – und uns noch ein paar weitere Fragen zu beantworten.

lexoffice: Hallo Lisa. Wieso ergänzt sich denn Deiner Meinung nach eine halbe Stelle als Schulsozialarbeiterin mit einer selbstständigen Tätigkeit als Fotografin?

Lisa: In beiden Berufen habe ich mit Menschen zu tun und das liebe ich. Ich gebe auch viele Workshops, da kann ich von meiner Erfahrung, beruflich vor Menschen zu sprechen und sie zu unterrichten, sehr gut profitieren. Die Fotografie ist dann die Seite, mit der ich meine Kreativität ausleben kann.

lexoffice: Wie bist Du Fotografin geworden?

Lisa: Nach dem Abitur habe ich in einer Werbeagentur gearbeitet. Zur ihr gekommen bin ich, nach dem Abitur, als ich in einer Werbeagentur begonnen habe zu arbeiten. Dort habe ich die ersten Schritte mit Photoshop gemacht und war von da an angefixt. Um Material zum Bearbeiten zu finden, zog ich los und fotografierte zunächst alles, was mir vor die Linse kam.

Später nahm meine Freundin, die selbst Fotografin ist, mich an die Hand und brachte mir die wichtigsten Grundlagen bei. Nach längerem Probieren und Experimentieren wurde ich dann für die ersten Kundenshootings gebucht und traute mich auch erstmalig an Hochzeiten heran – meiner Meinung nach eine der Königsdisziplinen im Fotografiegeschäft. Heute, fünf Jahre danach, ist meine kleine Firma Einblick gut gebucht und ich arbeite mit vielen Kooperationspartnern zusammen. Wir sind eine kleine, kreative Familie, meine Arbeit erfüllt mich und macht mich glücklich.

lexoffice: Wie nutzt Du beruflich und privat das Internet?

Lisa: Das Internet und ich sind dicke Freunde. Während ich in der Schule oft mit den Gefahren in Sozialen Netzwerken und durch Apps konfrontiert werde, Mobbing beispielsweise, so bin ich privat trotzdem eine sehr regelmäßige Nutzerin. Man findet mich vor allem bei Facebook und Instagram.

Apps wie Snapchat und Twitter finde ich toll, habe mich aber zu meiner eigenen Sicherheit nicht so darauf versteift, da ich die Gefahr sehe, mich dann nur noch damit zu beschäftigen. Facebook und Instagram dienen mir naturgemäß in erster Linie als Werbeplattform für meine Arbeit.

lexoffice: Und die lexoffice App?

Lisa: lexoffice nutze ich täglich, die App ist ein fester Bestandteil meines Workflows und ich besuche mein Konto mehrmals täglich. Dann kontrolliere ich meine Bankvorgänge, sortiere direkt Buchungen oder Quittungen ein und das Beste für mich ist: Ich kann ja wirklich von überall darauf zugreifen.

Meistens gehe ich mit meinem Laptop online, den habe ich auch überall dabei, direkt gefolgt von meinem Smartphone. Ich besitze zwar ein Tablet, aber nutze das kaum, Telefon und Laptop reichen mir völlig aus. lexoffice nutze ich dann sowohl zu Hause, als auch unterwegs.

Habe ich beispielsweise ein Kunden-Shooting auswärts und muss noch eine Rechnung schreiben, so kann ich das dann auf direktem Wege tun: Einfach einloggen, Rechnung schreiben, auf Senden drücken und schon kann es losgehen. Darüber hinaus nutze ich mit Lexoffice auch mein Handy häufig: Damit fotografiere ich meine Quittungen und lade sie direkt hoch, damit ich sie dann im Programm verarbeiten und als Ausgabe unmittelbar verbuchen kann.

lexoffice: Seit wann nutzt du lexoffice und wie gefällt es dir?

Lisa: Ich nutze Lexoffice seit einem guten dreiviertel Jahr. Mein Geschäft wird immer größer und ich bin ehrlich: Wir Kreativen haben es nicht unbedingt so mit dem Thema Buchhaltung. Sie ist aber zwingend notwendig.
Ich hatte mich zuvor mit vielen Programmen herumgeschlagen, musste am Ende des Jahres aber verstellen, dass irgendwas nicht rund gelaufen ist. Somit verbrachte ich dann einmal im Jahr mindestens zwei Wochen in meinem stillen Kämmerlein, um meine Buchhaltung einfach noch mal von vorn zu machen. Ich hatte schon oft von Lexware gehört, allerdings kann man das nicht auf einem Mac installieren, also habe ich mich für Lexoffice entschieden. Darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh, denn die Online Nutzung ist genau auf mich zugeschnitten.

Ich kleiner Chaot kann sämtliche Buchungen direkt und von überall in mein System speisen, oder zuordnen. Es geht nichts verloren! Ich muss meine Belege einfach nur noch ausdrucken, das Sortieren übernimmt das Programm von alleine. Die Verzahnung mit meinem Geschäfts und Paypal Konto ist super hilfreich, denn so gehen wirklich auch keine Buchungen verloren. Man muss diese im System zuordnen, hat man das nicht getan, so wird der Zahlungseingang/ Zahlungsausgang rot markiert. Gerade jemanden der neu in diesem Bereich ist, ist das großartig, so kann man wirklich nichts verpassen, dass einen irgendwann teuer zu stehen kommt.

Darüber hinaus kann ich auch meine Bons direkt mit dem Handy fotografieren und ins System hochladen. Dort warten sie dann auf mich, um – wann immer ich Zeit hab – eingespeist zu werden. Die Tendenz, die eigenen Ausgaben nicht ordentlich anzurechnen, weil man Quittungen verlegt, etc. ist echt groß – aber mit lexoffice passiert das einfach nicht.

Vor allem die Anbindung an Paypal ist eine sehr schöne Sache. Ich verkaufe Gutscheine und mein Ebook online.

So etwas läuft heutzutage alles über Paypal. Die manuelle Zuordnung der Geldgeschäfte ist schwierig, man muss Zinsen verbuchen, jeden Beleg ausdrucken und wieder hochladen. Auch das muss ich heute nicht mehr machen, denn jede Bewegung auf meinem Paypal Konto kann ich im Lexoffice direkt bearbeiten. Es funktioniert im Prinzip wie beim Bankkonto und Zinsen werden direkt zu den Ausgaben gerechnet. Das Programm ist damit top aktuell und gerade für jemanden wie mich, der beide Zahlungsmöglichkeiten hat, hervorragend zu nutzen.

Also ich kann lexoffice wirklich und von Herzen empfehlen und das tue ich auch! Es ist leicht zu verstehen, übersichtlich gestaltet und es erleichtert den Arbeitsalltag enorm. Ich habe in Bezug auf meine Buchhaltung eine enorme Zeitersparnis und dabei doch ein geordnetes Ergebnis!

lexoffice: Was würdest du KollegInnen empfehlen, die gerade erst in der Existenzgründungsphase sind?

Lisa: Eine gute Homepage gestalten, denn das ist Deine Visitenkarte! Es wäre wünschenswert, dass diese professionell und ansprechend aussieht.

Die zweite wichtige Sache ist, tatsächlich alles Bürokratische zu klären. Dazu gehört es eben auch, eine geeignete Buchhaltungssoftware zu besorgen, um sich dann in dieses Thema einzuarbeiten. Gerade als Fotograf, oder sonst im kreativen Bereich, liegt der Fokus ja auf der Fotografie. Man ist so damit beschäftigt ein Portfolio aufzustellen, dass man das häufig vergisst. Schaut das Finanzamt aber dann mal genauer nach, dann kommt man schon in die Bredouille.

Und dann heißt es nur Mut und sich durchbeißen! Denn eines kann ich versprechen! Es lohnt sich. Irgendwann kommt der Punkt, dann ist nicht alles mehr nur neu und man fühlt sich in seinem Bereich nicht mehr unsicher, sondern einfach nur wohl.

lexoffice: Was machst du jetzt/nach diesem Interview als Nächstes? 🙂

Lisa: Ich gehe jetzt einen Milchkaffee trinken und spiele Phase 10 mit meinem Sohn! 🙂

Vielen Dank!

Lisa Hafeneger
Fotografin aus Münster
www.einblickfotografie.de

16.03.2016