lexoffice Community: User im Interview (25) Daniela Schuh von der Werbeagentur Splendid Marketing

lexoffice Community: User im Interview (25) Daniela Schuh

Daniela Schuh arbeitete lange Zeit als Marketing- und Key Account Managerin bei einem großen Messeveranstalter in Frankfurt, bevor sie 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und in Darmstadt die Werbeagentur Splendid Marketing gründete. Von lexoffice ist sie begeistert. Wir freuen uns also, dass Daniela sich die Zeit für unser lexoffice Community Interview genommen hat 🙂

Das 25. lexoffice Community Interview

lexoffice: Bitte stell Dich kurz vor: Wer bist Du und was bietest Du mit Splendid Marketing an?

Daniela: Ich bin Daniela Schuh aus Darmstadt und das Jahr 2014 hat bei mir so ziemlich alles verändert und auf den Kopf gestellt, als ich aus einer Anstellung bei einem großen Messeveranstalter den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

Damals gründete ich gemeinsam mit meinem Mann Tom die Werbeagentur Splendid Marketing (www.splendid-marketing.de) . Wir konzipieren, entwerfen, texten und designen für kleine und mittelständische Unternehmen und gestalten ihnen einen professionellen Unternehmensauftritt. Ob Webseite, Broschüren, Visitenkarten, Logos oder das komplette Corporate Design …

Viele unserer Kunden bieten Produkte oder Dienstleistungen aus den Bereichen Lifestyle an, wie bspw. Food, Beauty, Geschenke & Schmuck, Sport & Gesundheit und legen dabei großen Wert auf eine aussagekräftige und optisch ansprechende Außendarstellung.

lexoffice: Das heißt, Ihr bietet die gesamte Betreuung an?

Daniela: Im Prinzip sehen wir uns als Stil- und Design-Berater für Unternehmen und rücken Vision, Marke, Produkt und Leistungen ins rechte Licht und machen sie mit den richtigen Stimmitteln im Detail spürbar. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Farben und Schriften sowie ein durchdachtes Logo für den unverwechselbaren Auftritt. Kunden nicht nur zu erreichen – sondern sie zu berühren. Darin verstehen wir die Kunst und das Ziel von gutem Design.

Wir beobachten immer häufiger, dass Menschen im persönlichen Bereich gerne den Rat von Mode- und Farbberatern in Anspruch nehmen, um attraktiv und selbstbewusst zu wirken. Das Kompliment „Wow – you look splendid“ sollte unserer Meinung nach aber nicht nur Personen vorbehalten sein, sondern auch Unternehmen. Denn der erste Eindruck zählt für beide gleichermaßen.

Denn mal ehrlich: mit einem professionellen Auftritt gewinnt man nicht nur die Herzen von Singles …. sondern durchaus auch die von potentiellen Kunden.

Aus der Facebook-Expertengruppe “Digital Media Women” kam der Tipp mit lexoffice

lexoffice: Als Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Webdesign sind digitale Inhalte für Euch natürlich sehr wichtig. Wie nutzt Du das Internet?

Daniela: Dreh und Angelpunkt ist unsere eigene Webseite bzw. das Blog, in dem wir nicht nur über unsere neuen Projekte berichten. Wir geben auch Tipps zum Thema SEO, zum Onlinetexten, liefern Farbinspiration oder zeigen Design-Trends auf.

Facebook, Instagram, XING und Linkedin gehören selbstverständlich dazu.

Ich schätze aber auch sehr den Austausch in Online-Netzwerken. Die Facebook Gruppe Digital Media Woman ist nur eine davon. Hier erhalte ich von Gleichgesinnten häufig tolle Anregungen, erfahre wie andere mit ähnlichen Problemen oder Herausforderungen umgehen. So kann man auch immer mal über den eignen „Tellerrand“ schauen.

Zuletzt bekam ich in dieser Gruppe eben den „heißen Ratschlag“: lexoffice auszuprobieren …

lexoffice: Ein Rat, der sich prompt bewährt hat 🙂 seit wann nutzt Du lexoffice?

Daniela Ich nutze lexoffice seit Oktober 2016. In erster Linie suchte ich eine Software, mit der ich schnell und einfach Angebote erstellen kann und diese dann unkompliziert in Rechnungen übertragen kann. Außerdem musste sie Apple kompatibel sein. Unglaublich. Da scheitern ja schon so einige … 🙁

Am meisten schätze ich an lexoffice die einfache Handhabung und übersichtliche Oberfläche. Klasse – kein langes Einlesen oder Einarbeiten. Einfach loslegen und anwenden. Wenn ich zunächst Stunden benötige, um die Anleitung durchzulesen, bin ich schon „leicht“ genervt. Ich will gleich loslegen können.

Als Webdesigner haben wir immer den Anspruch, dass Software intuitiv zu bedienen ist. Sie muss benutzerfreundlich konzipiert sein – sozusagen selbsterklärend sein. Das hat lexoffice sehr gut umgesetzt. Ich finde mich sehr gut zurecht. Plug und Play 😉 so muss es sein.

lexoffice: Was für Änderungen würdest Du Dir noch wünschen?`

Daniela: Zugegebenermaßen hätten wir als Designer gerne noch mehr Einfluss auf die Gestaltung unserer Angebote und Rechnungen. Beispielsweise bei der Nutzung von Schriften.

Für Existenzgründer der Tipp vom Werbeprofi Daniela: Phasenweise vor- und auch mal rausgehen

lexoffice: Was würdest du KollegInnen empfehlen, die gerade erst in der Existenzgründungsphase sind?

Daniela: „Ganz schön mutig…“, höre ich häufig von Freunden oder ehemaligen Kollegen, wenn sie von meinem Sprung in die Selbständigkeit erfahren. Ich sehe aber auch die Bewunderung in ihren Augen. Dem eigenen Traum nachzugehen und sich auf das zu konzentrieren, was man am besten kann und zudem liebt – das traut sich nicht jeder. Deshalb zunächst einmal „Gratulation!“ allen Neugründern, Startups diesen Schritt aus der „vermeintlichen Komfortzone“ überhaupt gewagt zu haben.

Bei Splendid Marketing beraten wir oft Existenzgründer. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass gerade in der Anfangsphase sehr viel Euphorie vorhanden ist. Es fallen immer wieder neue Dinge, Produkte, Services ein, die man auch noch umsetzen möchte. Dann hat man beim Mitwettbewerber gesehen, dass der ja auch schon international tätig ist. Da muss man unbedingt mithalten… außerdem reicht ein Blog nicht, sondern man möchte gleich die gesamte Klaviatur der Onlinemedien bespielen…

Diese Anfangs-Euphorie ist unbedingt erforderlich, denn sie setzt viel Kreativität frei – sie birgt aber auch die Gefahr, dass der ursprüngliche Grundgedanke und Fokus verloren gehen.

Ich höre mich häufig sagen: „Lass’ uns doch zunächst auf Dein Hauptgeschäft konzentrieren“; „Was war denn ursprünglich Dein Fokus?“ „Was ist Dein primäres Ziel…?“

Ich empfehle in kleinen Schritten zu arbeiten und die Ideen entsprechend in Phasen umzusetzen. Das ist überschaubarer, die Ergebnisse lassen sich leichter messen. Und man überfordert und verausgabt sich nicht gleich zu Beginn. Eine Businessidee ist ohnehin ein laufender Prozess, der ständig evaluiert, angepasst und erweitert werden kann und sollte.

Und wenn diese Euphorie zwischendrin mal am Boden angekommen ist. Durch die „ganz normalen Zweifel“, die einen immer mal wieder heimsuchen … dann hilft RAUSGEHEN. Über das eigene Business mit anderen reden, Anregungen einholen, Fragen stellen und Hilfe annehmen. Dann stellt sich auch das gute Gefühl wieder ein. 🙂

lexoffice: Was machst Du jetzt/nach diesem Interview als Nächstes? 🙂

Daniela: Ich gehe mit meiner Hündin Giga-Herz spazieren…sie legt gerade vehement ihre Pfote auf meinen Arm, um mir zu sagen: „Hey! Mach mal ne Pause! Ich bin auch noch da…!“

Vielen Dank!

Daniela Schuh,
Inhaberin Werbeagentur “Spendid Marketing”, Darmstadt
www.splendid-marketing.de

19.12.2016