lexoffice Manuel Lemke

lexoffice Community: User-Interview (2) – Manuel Lemke

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Heute beantwortet Manuel Lemke von schalldose.de unsere Fragen. Er ist selbstständiger Sprecher für Produkt- und Imagefilme, Hörbücher und Werbung.

Manuel Lemke hat durch ein Volontariat beim Radio vor über zehn Jahren seine Leidenschaft für „moderne Medien“ entdeckt und dann zunächst einige Jahre als Moderator und Nachrichtensprecher gearbeitet. Später studierte er Tontechnik am SAE-Institute und arbeitet inzwischen erfolgreich auf beiden Seiten des Mikrofons: Als Produzent bei „DIE NEUE 107.7“ auf der einen, als Sprecher auf der anderen Seite.

Wir fragten Manuel nach seiner beruflichen und privaten Internetnutzung und natürlich auch nach seinen Buchhaltungsgewohnheiten.

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Manuel: »Das Internet ist für mich eine einzige große Kommunikationsplattform. Egal welches soziale Netzwerk aus dem Boden schießt – ich bin dabei! Netzwerken über Facebook und Google+, kommunizieren über twitter und Skype.

Meine Referenzen verwalte ich bei Youtube und Soundcloud. Meine eigene Website www.schalldose.de führt all diese Kanäle zusammen – und dass ich jetzt auch meine Buchhaltung online machen kann, finde ich natürlich große Klasse!

Online bin ich mit dem Rechner in meinem Büro/Studio, unterwegs mit dem iPad und natürlich mit dem Smartphone. Beruflich wie privat. Ständig.«

lexoffice: »Seit wann bist du lexoffice-Anwender? Und wie gefällt dir unsere Buchhaltungssoftware

Manuel: » lexoffice nutze ich jetzt seit knapp einem halben Jahr. Was ich daran am meisten schätze: Ich kann es überall nutzen.

Ich bin ein ziemlich strukturierter Mensch, aber Dinge, die ich mir nicht sofort aufschreibe, vergesse ich eben auch gelegentlich. Meine Branche ist sehr schnelllebig und ich muss oft schnell reagieren, um einem Kunden ein Angebot zu machen.

Da hilft es schon sehr, wenn man in lexoffice schnell einen Blick auf alte Rechnungen werfen kann, um sich bei der Angebotserstellung an einem ähnlichen Projekt zu orientieren.

Mit Offline-Lösungen war das ja nicht so ohne weiteres möglich – bei lexoffice aber reicht ein Blick in den Rechnungsverlauf. Außerdem kann ich neue Rechnungen jederzeit anlegen und laufe deswegen keine Gefahr, etwas zu vergessen.

Außerdem hilft mir der Abgleich mit dem Geschäftskonto die Übersicht zu behalten: Welche Rechnung ist schon bezahlt, bei welchem Kunden sollte ich jetzt doch mal nachhaken?«

lexoffice: »Es freut uns sehr, dass du so zufrieden bist. Hast du auch Verbesserungsvorschläge?«

Manuel: »Was ich noch praktisch finden würde, wäre ein Mahnsystem – bzw. eine einfache Möglichkeit eine Zahlungserinnerung zu versenden – um dann, wenn es sein muss, die entsprechende Rechnung auch gleich um eine Mahngebühr zu ergänzen.

Außerdem fehlt mir noch eine Option, um mehrere Bankvorgänge gleichzeitig zu bearbeiten. Gerade wenn man sich mit lexoffice einrichtet, gibt es viele hundert Zahlungseingänge und Ausgänge, die kategorisiert werden wollen. Viele davon sind sich wiederholende Posten. Ich fände es schon sehr praktisch, die alle gemeinsam bearbeiten zu können.«

lexoffice: »Spielen Communities, Soziale Netze und Business Networking eine Rolle für dich und wie sieht erfolgreiche Online-Akquise deiner Meinung nach aus?«

Manuel: »Soziale Netze sind für Medienschaffende nicht nur nützlich, sondern absolut wichtig. Selbst über ein vornehmlich privates Netzwerk wie Facebook bekomme ich mittlerweile Anfragen. Denn jeder, der etwas sucht, bemüht mittlerweile das Internet. Das bedeutet auch: je mehr Netzwerke es gibt, auf denen ich gefunden werden kann, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass sich jemand bei mir meldet.

Dafür reicht es aber nicht, einfach nur auf einer Plattform angemeldet zu sein. Man muss auch agieren, sich an Diskussionen beteiligen, Fragen beantworten, Hilfestellungen geben, und viel kommunizieren.

Natürlich gehört es auch immer dazu, dass man seine Arbeit zur Schau stellt, aber man darf meiner Meinung nach nicht den Fehler machen, soziale Netze als reine Werbeplattformen zu benutzen.

Die menschliche Komponente mach das ganze am Ende erst zum sozialen Netz und auch nur dann gibt es positives Feedback. Sei es durch Zuspruch oder im besten Fall durch neue Aufträge.

Für mich ist es toll, dass vor allem mittelständische Unternehmen zunehmend den Wert von Internetvideos erkennen. Sei es, um das eigene Unternehmen bzw. einzelne Produkte vorzustellen oder die Mitarbeiter intern zu schulen. Sie finden mich online und gerade auf diesem Gebiet habe ich also enorm viel zu tun – das ist genial!

Zum einen macht das enorm viel Spaß und nebenbei lernt man so einiges. Zum Beispiel, wie eine Fräsmaschine funktioniert.«

lexoffice: »Was würdest du KollegInnen empfehlen, die jetzt in der Existenzgründungsphase sind?«

Manuel: »Das Wichtigste ist, an sich selbst zu glauben. Auch, wenn es manchmal sehr hart sein kann, wenn weniger oder gar keine Aufträge reinkommen – aber man darf sich hier nicht selbst verrückt machen. Diese „freie Zeit“ lässt sich ja auch sinnvoll nutzen! Man kann zum Beispiel überprüfen, was man an seiner Arbeit bzw. Arbeitsweise verbessern kann; wie man nach außen wahrgenommen wird; was die Konkurrenz unter Umständen anders (erfolgreicher?) macht; und vor allem: Akquise betreiben! Bestimmt, selbstbewusst, aber dabei immer freundlich und nie aufdringlich. Denn wer nervt, wird ignoriert.

Ein weiterer Tipp: WENN man investiert, dann RICHTIG! Das bedeutet nicht, dass man sein Geld zum Fenster raus werfen soll – aber auf Qualität sollte man unbedingt achten. Das heißt plakativ: Nicht die eigenen Visitenkarten mit dem Tintenstrahldrucker auf dünnem Papier selbst ausdrucken.

Es heißt nicht umsonst: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Das gilt nun mal auch für Dienstleistungen… und gerade wenn es darum geht, als Unternehmer erfolgreich zu werden, ist ein professionelles Auftreten neben gutem Marketing nun mal sehr wichtig.

In meiner beruflichen Praxis erlebe ich es zum Beispiel immer wieder, dass Jungunternehmer den „Onkel mit der tiefen Stimme“ und den „Kumpel, der als DJ arbeitet“ zusammentrommeln, um mit diesen Beteiligten einen Werbespot zusammenzubasteln. Das geht in 90% der Fälle aber in die Hose.«

lexoffice: »Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Gedanken mit uns zu teilen. Was machst du jetzt/nach diesem Interview als Nächstes?«

Manuel: »Ich setze mich in die Bahn nach Hause, werde was Leckeres kochen und dann die Füße hoch legen :-)«

Vielen Dank, Manuel Lemke!
Produzent und Sprecher: www.schalldose.de
Herrenberg bei Stuttgart

Über den Autor
Carola Heine
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