Kundenstories Sebastian Niemann, niemann+niemann Bochum

lexoffice Community: User-Interview (5) – Sebastian Niemann

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Sebastian Niemann aus Bochum wollte eigentlich mal Lehrer werden, doch der gelernte Mediengestalter merkte schon während des Gestaltungs- und Medientechnik-Studiums, dass seine Liebe zur Werbung stärker war.

Heute betreibt er mit seiner Frau und seinem Bruder die Bochumer Werbeagentur niemann+niemann, deren Angebot sich von jungen Künstlern bis hin zum Mittelstand richtet – aber auch an Zahnärzte und Dentallabore, die vom Corporate Design bis hin zur Innenausstattung betreut werden.

lexoffice als Buchhaltungssoftware möchte er nicht mehr missen. Wir fragten Sebastian, wie er privat und beruflich das Internet, die Cloud und soziale Netzwerke nutzt.

Sebastian: Das Internet ist quasi mein Zuhause. Das erste Mal bin ich Mitte der 90 mit einem 9600kb Modem online gegangen, da gab es noch keinen Browser und das Netz hieß Mausnet, es war ein Mailsystem. Das ist alles lange her.

Mittlerweile ist für mich das Internet auch mein Büro, hier mache ich Webseitenerstellung, E-Mail und viel Social Media Marketing für Kunden – und online machen wir auch unsere Buchführung.

Privat bin ich nicht mehr so oft online. Meine Frau sagt gerne ‚Du kannst das Internet herstellen, magst es aber nicht bedienen‘ und hat damit auch Recht: Die meisten Webseiten sind für mich unerträglich unübersichtlich gestaltet.

Bei meinen eigenen Projekten teste ich daher jede Navigation ausgiebig auf verschiedenen Plattformen, Browsern und mit unterschiedlichsten Zielgruppen. Schließlich soll sich der IT-versierte Nutzer genauso zurechtfinden wie ein 70jähriger Einsteiger.

Ich nutze daher das Web auch mit allem, was geht: Smartphone, Windows 8, Android und iOS Tablets, Seit Windows 8 am liebsten Tablets mit dem MS System, so bin ich auch zu lexoffice gekommen:

Ich habe im Frühjahr 2013 den Windows 8 Store auf der Suche nach einem Rechnungsprogramm durchsucht und bin dabei auf lexoffice gestoßen. Nach einer kurzen Rücksprache und Testphase mit meinem Vater, der selbstständiger Steuerberater ist, wurde lexoffice zu meinem täglichen Arbeitsmittel.

Mein Vater, der Steuerberater ist, war dann auch der Grund, warum ich den Vorschlag einer DATEV-Schnittstelle für lexoffice eingereicht habe.

lexoffice: Seit wann nutzt du lexoffice und wie gefällt es dir?

Sebastian: lexoffice nutze ich seit Februar 2013 und ich will es nicht mehr missen. Vorher habe ich alle Rechnungen und Angebote im Indesign erstellt. Es war viel Arbeit und hat viel Zeit in Anspruch genommen.

Ich habe zwar immer wieder andere Programme ausprobiert, doch mit keinem bin ich zurechtgekommen. Sie waren alle zu sehr auf buchführungserfahrene Personen ausgelegt. lexoffice nimmt einen Anfänger an die Hand und lässt keine Fragen im Raum stehen. Dabei ist es aber trotzdem so groß und mächtig, dass sogar BWL-Profis alles finden, was sie brauchen.

Was ich mir noch wünschen würde: Die Möglichkeit, eine zweite Seite anzulegen, denn im Moment muss ich Rechnungen und Angebote mit zweiter Seite immer von Hand bearbeiten, da mein Briefkopf (den ich als PDF hinterlegt habe) im Weg ist.

Außerdem wären gestaffelte Angebote toll. Man müsste das Addieren der einzelnen Positionen einfach abschalten können. Es kommt häufiger vor, dass ein Kunde wissen will, was 100, 500 und 5000 Flyer kosten.

lexoffice: Danke für die Anregungen. Welche Rolle spielen Community, Soziale Netze und Business Networking für dich?

Sebastian: Diese Netzwerke sind für mich mein tägliches Geschäft, da ich für meine Kunden Facebook, Google und Xing Auftritte pflege, genauso wie ihre Webseiten.

Für den Einzelhandel sind diese Kanäle mittlerweile wichtiger als Zeitungsanzeigen oder Einträge in den Gelben Seiten (leider gibt es die Gelben Seiten immer noch).

Für mich sind jedoch trotzdem die stärksten Akquise-Mittel meine Füße und der persönliche Kontakt. Ich habe festgestallt, dass in der digitalen Welt gerade der direkte Kontakt mit einem zukünftigen Kunden überzeugen kann.

Viele haben keine Lust mehr auf Callcenter oder unpersönliche Nummern, die sie bekommen. Meine Kunden sind froh, dass sie, wenn sie mich anrufen, auch wirklich mich oder meine Frau erreichen.

lexoffice: Was würdest du KollegInnen empfehlen, die in der Existenzgründungsphase sind?

Sebastian: Nehmt euch viel Zeit für die Planung, analysiert genau euer Können, eure Idee und eure Zielgruppe, sichert euch die Unterstützung von Freunden, Familie und Bekannten, hört auf die Meinung und Kritiken anderer. Man ist oft betriebsblind und verliert schnell den Blick fürs Wesentliche.

Und dann das Allerwichtigste, wenn ihr von eurer Idee überzeugt seid, dann gebt nicht auf. Es ist steinig und schwer und die meisten werden gerade in den ersten Jahren weniger verdienen als die mit einem sicheren Job.

Gewöhnt euch schnell daran, dass das Geld nicht am 1. auf dem Konto ist. Euer wichtigster Tag ist nicht mehr der mit der Lohnabrechnung, sondern der 10. eines jeden Monats.

Und vor allem sucht euch für den Start professionelle Hilfe durch einen echten Steuerberater. Am besten keine große internationale Beratungsfirma. Keine Vereine oder Freunde, die mal so was gelernt haben, sondern einen, der sich mit euch zusammen hinsetzt und mit euch einen Businessplan erstellt.

lexoffice: Was machst du denn nach diesem Interview als Nächstes?

Sebastian: Ich werde den Rest des Tages ca. 20 – 40 Blatt Papier, ca. 2 Tuschestifte eine halbe Rolle Tesafilm und eine Wacom Spitze verbrauchen und Illustrationen für ein Kinderbuch zeichnen.

lexoffice: Vielen Dank!

Sebastian Niemann
Unternehmenskommunikation & Werbung
niemann-niemann.de

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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