lexoffice Community: User-Interview (9) - Alexander Sibert, Magento Developer Berlin

lexoffice Community: User-Interview (9) – Alexander Sibert

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Alexander Sibert als Betreiber der Firma neofelis ist selbstständiger Webentwickler mit dem Schwerpunkt E-Commerce, bietet aber auch Internet-Marketing in Form von Suchmaschinenoptimierung an und an seinem Wohnort Berlin auch PC-Service. Er entwickelt Magento-Shops und erstellt Webseiten mit Drupal, zwischendurch setzt er auch kleinere Systeme wie WordPress oder Contao ein. Seine Zielgruppe sind kleine bis mittelständische Unternehmen aus allen Branchen.

Von lexoffice ist Alexander begeistert, weil die Usability gut ist und er die unkomplizierte Schnittstelle im Online-Banking zu schätzen weiß.

Wir fragten Alexander nach seiner privaten und beruflichen Internetnutzung.

Alexander: „Computer faszinieren mich, seit ich 12 Jahre alt bin. So sehr, dass ich mich aus Interesse noch mit MS-DOS beschäftigt habe, obwohl es Windows 95 schon gab. Später kam natürlich das Internet dazu und aus einem Hobby wurde mein Beruf.

Heute mache ich fast alles über das Internet, denn so habe ich alle meine Kontakte, Buchhaltung und Nachrichten immer direkt abrufbar bereit.

Produkte und Dienstleistungen, mit Ausnahme von Kleidung, bestellte ich nur noch über das Internet. Social Media nutze ich primär mit Twitter und dann noch Google+ sowohl beruflich als auch privat. Facebook ist nicht so mein Fall und ich setze es daher nur im Business-Sektor für Kunden ein.

Das Internet nutze ich ebenso häufig mit dem Notebook wie mit dem Smartphone. Das Smartphone setze ich oft unterwegs ein, wenn ich mal im Café bin, um E-Mail-Nachrichten, News via Google und die letzten Tweets auf Twitter zu lesen. Abends lese ich gerne mal ein digitales Buch auf meinem Tablet – ich habe eine Vorliebe für E-Books entwickelt, weil man mit ihnen Platz spart und sie komfortabel mitnehmen kann. Kundentermine nehme ich aber nur mit dem Notebook wahr, das Tablet kann es nicht ersetzen.

lexoffice: Seit wann nutzt du lexoffice und wie gefällt es dir?

Alexander: Also, ich nutze lexoffice seit einigen Monaten und bin davon begeistert. Ich habe vorher schon verschiedene Buchhaltungssoftware ausprobiert, doch oft war das Design unübersichtlich und die Usability ein Albtraum.

lexoffice setzt hier besonders auf ein übersichtliches und schlichtes Design mit ausgeklügelter Usability. Ein weiteres starkes Plus gegenüber anderen Online-Buchhaltungen ist die unkomplizierte Schnittstelle zur Bank mit Erfassung von Zahlungseingängen. Gerade hier muss eine hohe Sicherheit seitens lexoffice geleistet werden, weil es sich hier um Bankdaten samt Zugangsdaten handelt.

Das Dashboard mit interaktiven Statistiken in Form von Liniendiagrammen ist sehr schick gemacht. Auch die editierbaren Vorlagen für Rechnungen, Angebote, Lieferscheine und Mahnungen sind gut. Insgesamt wirkt lexoffice sehr gut durchdacht entwickelt. Ein Vorteil von lexoffice ist die mobile Buchhaltung, die man immer dabeihaben kann.

Für die Zukunft wünsche ich mir noch mehr Branding-Möglichkeiten. Momentan ist es noch so, dass ich mich entweder über die lexoffice Homepage anmelde oder über den direkten Link. Wenn man gerade bei Kunden ist, macht es natürlich Eindruck, wenn man das eigene Logo beim Anmelden sieht – dass funktioniert aber nur, wenn man seine eigene Domain oder Subdomain wie bei Google Apps auf lexoffice verweisen kann.

Auch eine einfache API Schnittstelle für Kontakte von anderen Systemen wäre fabelhaft. So könnte man beispielsweise automatisch Kundenkontakte aus anderen Systemen nach lexoffice übertragen lassen. Eine iPhone-App wäre auch toll.

Ansonsten bietet mir lexoffice alles, was ich für den beruflichen Alltag benötige.

lexoffice: Welche Rolle spielen Community, Soziale Netze und Business Networking für dich?

Alexander: Social Media spielt eine große Rolle für mich als Freiberufler, denn so kommt man an neue wertvolle Kontakte aus vielen Bereichen. Meine Kunden empfehlen mich bei Zufriedenheit weiter und daraus entwickelt sich dann Mund-zu-Mund Propaganda.

Natürlich bin ich auch auf den beruflichen Netzwerken XING und LinkedIn vertreten, aber die meiste Resonanz brachte mir bisher Twitter bei der Kunden- und Partnergewinnung. Die beruflichen Netzwerke wie XING oder LinkedIn nutze ich zur Kontaktpflege und XING ist für mich wie eine digitale Visitenkarte. Zur erfolgreichen Selbstvermarktung gehört einiges. Einerseits muss man Referenzen vorweisen und andererseits sich auch gut verkaufen können.

Wirkungsvolle Ansätze für ein erfolgreiches Selbstvermarkten sind aktives Bloggen sowie Teilnahme an Communities über Foren und Social Media Netzwerke. Aber auch die klassische Werbe-Post hat noch nicht ausgedient, viele Unternehmensinhaber in Deutschland sind mit dem Internet noch nicht so vertraut: Gezielte Werbe-Post, adressiert direkt an Geschäftsführer, kann also ebenfalls erfolgreich sein.

lexoffice: Was würdest du KollegInnen empfehlen, die gerade erst in der Existenzgründungsphase sind?

Alexander: Der Anfang ist immer schwer. Man sollte unbedingt aktives Networking betreiben und neue Gleichgesinnte kennenlernen und sich mit ihnen kollektiv weiterbilden. Es ist wichtig, ein Netzwerk aus Partnern zu haben, oft können diese dann auch wieder Kunden vermitteln. Ich selbst habe Partner und Kollegen aus vielen Bereichen wie Webdesign, Internet-Marketing, Vertrieb und Webentwicklung – und das nicht nur in Deutschland.

Partner stärken einem auch den Rücken, so dass man komplexe Kundenaufträge gemeinsam mit ihnen erfolgreich abwickeln kann. Ich habe anfangs Online-Shops inklusive Webdesign, Webentwicklung, Content und Schnittstellen komplett alleine entwickelt … das funktioniert zwar auch, aber es ist auf Dauer sehr stressig. Es ist besser, einige Aufgaben abzugeben und mit kompetenten Partnern zu arbeiten, davon profitieren alle.

Außerdem sollte man immer einen schriftlichen Vertrag mit dem Kunden schließen, denn hinterher wird sonst eventuell um Geld oder Leistungen gestritten. Es gibt auch Kunden, die eine Situation ohne Vertrag ausnutzen wollen und einfach nicht zahlen, bis man vor Gericht geht. Dann wäre es ungünstig, wenn es keinen Vertrag gibt.

lexoffice: Was macht dich mit deiner Firma erfolgreich?

Alexander: Meine Kunden bekommen von mir eine Rundum-Lösung. Das heißt, ich fokussiere mich nicht nur auf reine Webentwicklung, sondern meine Kunden erhalten jeweils auch eine Beratung, ob sich eine Investition lohnt oder nicht. Ich habe viele Agenturen gesehen, die Dienstleistungen an Kunden verkauft haben, bei der Return of Investment (ROI) ausblieb.

Als Schnittstelle zwischen Webdesign und Webentwicklung arbeite ich eng und erfolgreich mit ausgewählten Webdesignern zusammen, die ihr Handwerk verstehen. Hier ist unser Erfolgsgeheimnis, dass wir bei jedem Projektschritt eng in Kontakt stehen, ich selbst auch aktiv Ideen einbringe und wir dabei unbürokratisch zusammenarbeiten.

Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass ich extrem schnell sein kann. Beauftragt ein Kunde etwas, überlege ich, welche Möglichkeiten am schnellsten und am kostengünstigsten sind. Gerade beim Shopsystem Magento kann man entweder selbst aufwendig Extensions entwickeln oder sich einer Erweiterung von einem Drittanbieter bedienen, wenn man von deren Qualität überzeugt ist. Wir wählen dann gemeinsam die Lösung aus, die flexibel und kostengünstig ist – und die Ergebnisse überzeugen.

lexoffice: Was machst du jetzt/nach diesem Interview als Nächstes?

Alexander: Ich habe noch einige laufende Kundenprojekte, welche ich vollenden muss, damit werde ich mich heute beschäftigen. Ansonsten arbeite ich noch in meiner freien Zeit an dem Relaunch meiner Homepage.

Vielen Dank!

Alexander Sibert
Magento & Drupal Developer

Berlin
www.neofelis.de

Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends und Online Navigation

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