lexoffice Roadshow Westfalen – das lexoffice Steuerberater-Team unterwegs

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Die digitale Zusammenarbeit von Steuerberater und Mandant war das Thema der lexoffice Roadshow Westfalen, die das lexoffice Team von Münster über Bielefeld nach Dortmund führte. Für Experten der Steuerberaterbranche ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, denn buchstäblich alle Bereiche einer Kanzlei sind von der anstehenden Digitalisierung betroffen: Vom Mitarbeiter-Recruiting über die Außendarstellung bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Mandanten.

Diesen Aufgaben widmete sich die Roadshow und präsentierte die lexoffice Funktionen und den Steuerberater-Zugang. Denn bei den gewaltigen Veränderungsprozessen besteht für Digitalisierungs-Newcomer eine der größten Herausforderungen darin, für die eigene Kanzlei herauszufinden, wie sich der Wandel konkret angehen lässt. Bei der Antwort auf diese Fragen war die lexoffice Roadshow Westfalen behilflich, die Interessierten später auch als Webinar zur Verfügung stehen wird – einfach unter www.lexoffice.de/roadshow-westfalen anfordern.

Wichtiger Austausch: lexoffice Roadshow Westfalen

Auf der Roadshow zeigte das lexoffice Steuerberater-Team, bestehend aus Markus Griesbaum, Patrick Nassall und Moderator Frank Scheele, den gebannt lauschenden Experten aus der Steuerberaterbranche praxisorientiert die Möglichkeiten und den Einstieg in die digitale Zusammenarbeit mit Mandanten. Zahlreiche Fragen und angeregte Diskussionen mit den anwesenden Steuerexperten verwandelten schon den ersten Ortstermin in Münster in den Räumlichkeiten des Steuerberaterverbands Westfalen-Lippe e.V. in einen spannenden Austausch.

Impressionen von der Roadshow auf Facebook: Zu den Fotos.

Die circa dreißig Anwesenden diskutierten mit dem lexoffice Team, lieferten wichtige Anregungen und ließen sich am Beispiel von lexoffice zeigen, wie die erfolgreiche digitale Zukunft angegangen werden kann. Durch den Abend führte Frank Scheele, Steuerberater und Unternehmercoach. Der Moderator der lexoffice Roadshow Westfalen hat Einzelhandelskaufmann gelernt, dann Wirtschaftsingenieur studiert in der Fachrichtung Elektrotechnik und wurde dann Steuerberater – er kennt die Ansätze, mit denen die Chancen der Digitalisierung duch Steuerberaterinnen und Steuerberater genutzt werden können.

Interview Frank Scheele, Digitalisierungsexperte, vor dem Start der Roadshow in Münster

lexoffice: Was bedeutet Digitalisierung für Dich als Steuerberater, aber auch als Unternehmenscoach – und wie erlebst Du diesen Wandel selbst?

Frank Scheele: Digitalisierung erlaubt es mir, mich auf meine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Ich habe zum Beispiel schon immer auf meiner Festplatte eine bessere Ordnung gehabt als auf meinem Schreibtisch. 2007 habe ich dann in der Kanzlei, in der ich damals gearbeitet habe, ein Dokumenten-Management-System eingeführt – aber schnell gemerkt: Alles, was mit EDV zu tun hat, das können andere im Zweifelsfall besser. Ich würde mir ja nie eine Datensicherung in ein Bankschließfach legen, wenn diese Backups durch eine Fachabteilung viel professioneller durchgeführt werden können.

Das ist für mich Digitalisierung: Sobald ich es geschafft habe, in meine Aufgaben Strukturen zu bringen und mich mit Hilfe der richtigen Werkzeuge auf meine Kernkompetenzen zu konzentrieren, ist sie eine beträchtliche Arbeitserleichterung. Digitalisierung hält mir den Rücken frei, vorausgesetzt, dass ich mich sauber organisiere und nicht in der Vielfalt der verfügbaren Informationen und Kanäle verzettele.

lexoffice: Sind das auch die Schwerpunkte, die Du bei Deinem Vortrag gleich vermitteln wirst?

Frank Scheele: Heute werde ich mit einer Erläuterung beginnen, warum jetzt der Zeitpunkt für digitale Transformation gekommen ist. Warum er heute ist und nicht vor zwei Jahren oder in fünf Jahren, denn aktuell stehen uns die Werkzeuge zur Verfügung, die es vorher nicht gab – und sie sind bezahlbar für alle. Es ist auch wichtig, nicht mehr länger zu warten.

Wer mit einer Kanzlei in ein paar Jahren noch mitmischen will, muss sich jetzt digitalisieren.

lexoffice: Du arbeitest bereits flexibel, mobil und dank Internetzugang auch so digital wie möglich. Läuft das immer problemlos?

Frank Scheele: Es gab Startschwierigkeiten. In meiner alten Kanzlei gab es auf meinem Blickwinkel eine Menge Ressentiments und Anforderungen an mich, die ich nicht erfüllen wollte. Die Wörter „Müssen“ und „wir brauchen“ habe ich für meinen Geschmack auch zu oft gehört. Aber die technischen Probleme sind nicht größer, als sie es vorher bereits waren. Es ist sehr angenehm, dort zu arbeiten wo ich mich wohlfühle, aber das hat auch seinen Preis. Würde ich zuhause bleiben, hätte ich viel weniger unproduktive Fahrzeiten 🙂
Es ist eben insgesamt eine neue Balance, die sich findet.

Das "Outdoor Office" von Frank Scheele

Das „Outdoor Office“ von Frank Scheele

Das "Outdoor Office" von Frank Scheele 2

Das „Outdoor Office“ von Frank Scheele 2

lexoffice: Aber Digitalisierung kann doch nicht darin bestehen, Mitarbeiter mit Vorbehalten abzuschaffen. Was sind denn die Voraussetzungen, damit es erfolgreich läuft?

Frank Scheele: Erfolgreicher Wandel ist vorprogrammiert, wenn man eine gemeinsame Richtung findet. Es müssen alle an der erfolgreichen Umsetzung interessiert sein, gemeinsam. Wenn sich die Beteiligten einig sind und aufgeschlossen sind, etwas lernen wollen und die Richtung zusammen finden, dann ist das überhaupt kein Problem und man kann auch in der digitalen Zukunft erfolgreich sein. Viel erfolgreicher, als wenn man diese umwälzende Entwicklung verpasst.

Je besser die Leute sich auskennen und je mehr sie über den Komfort durch aktuelle Tools und Werkzeuge wissen, desto wahrscheinlicher ist es, dass alle frühzeitig erkennen, wie sehr sie profitieren. Dann klappt das auch.

lexoffice: Ist es denn eine große Investition, wenn Steuerexperten sagen “Ab jetzt möchte ich mit der gesamten Kanzlei digital arbeiten”?

Frank Scheele: Das ist eine immense Investition, und zwar in den eigenen Kopf. Da liegen auch die meisten Hemmnisse. Mal ganz ehrlich, was da schon an Elektronik und PCs und an Tools rumsteht in der Steuerberatungskanzlei, das ist unglaublich und das ist doch alles bereits bezahlt. Daran hängt es also nicht. Es geht einfach darum, ob man zum Umdenken bereit ist. Das ist das eigentliche Thema.

Mandanten sagen es zwar nicht so deutlich, aber sie erwarten heute eine „digitale“ Kanzlei. Wer nicht abgehängt werden will, denkt mit und um.

lexoffice: Wie man an den zahlreichen Teilnehmern heute Abend sehen kann, haben das tatsächlich auch schon viele Steuerberater gemerkt und informieren sich.
Viel Erfolg und vielen Dank.

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Keine Zeit gehabt für die Roadshow? Kein Problem: Wir bieten die Veranstaltungsinhalte im Nachgang auch als Webinar an. Einfach Kontaktdaten hinterlassen unter
www.lexoffice.de/roadshow-westfalen.

Über den Autor
Carola Heine
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