Lohnverbuchung jetzt auch mit lexoffice

Lohnverbuchung jetzt auch mit lexoffice

Schon wieder haben wir das Vergnügen, Euch gleich mehrere spannende Neuerungen in lexoffice vorzustellen.

Gleich vorab eine nützliche Information für alle, die in der Version ‚Buchhaltung & Berichte‘ eine Einnahmenüberschussrechnung für 2015 übermitteln wollen: Das Formular steht nun zur Verfügung.

Sobald die Finanzämter den Startschuss zur Übermittlung Anfang 2016 geben, geben wir Euch Bescheid.

Lohnverbuchung

Wenn Du eine Lohn-/Gehalts-Software nutzt oder Dein Steuerberater für Dich die Lohnabrechnungen macht, kannst Du sie jetzt einfach in der Buchungsliste erfassen. Zu finden ist das Formular in der Buchungsübersicht unter Buchung –> Lohn/Gehalt

Wie unkompliziert das ist, erfährst Du im Video:

Es gibt generell zwei unterschiedliche Arten, die für die Beschäftigung von Arbeitnehmern anfallenden Kosten zu verbuchen.

Bei der Verbuchung von Personalkosten unterscheidet man zwischen der Nettomethode und der Bruttomethode

Ein Richtwert, welche Methode Du verwenden solltest, ist die Anzahl Deiner Arbeitnehmer. In diesem Video „Lohn buchen“ erläutert Tatjana aus dem lexoffice Team alle wichtigen Details.

Was ist die Nettomethode?

Wenn Du nur wenige Arbeitnehmer hast und daher keine Lohn-Gehalts-Software einsetzt, ist es am einfachsten, die ausgehenden Zahlungen als Aufwände in die Kategorie Personal zu verbuchen.

Wir empfehlen die Methode der Nettolohnverbuchung bei bis zu fünf Arbeitnehmern.

Dabei erfasst Du Personalkosten wie die Auszahlung oder Nettolöhne, die Lohnsteuer und auch die Krankenkassenbeiträge (sowohl den Arbeitnehmer– aus auch Arbeitgeberanteil) direkt als Ausgabe.

Nun kannst Du in lexoffice im Online-Banking einfach die entsprechende Kontobewegung ohne Belegbild der entsprechenden Unterkategorie von Personal zuweisen.

Beispiel Nettolohnverbuchung:

Beispiel Beispiel Netto-Lohnverbuchung mit lexoffice

Beispiel Beispiel Netto-Lohnverbuchung mit lexoffice

* Für die Lohnsteuerzahlung ist in den Standardkontenrahmen kein Konto und somit in lexoffice auch keine Kategorie vorgesehen

Was ist die Bruttomethode?

Wenn Du mehr als fünf Arbeitnehmer beschäftigst, macht es Sinn, eine Bruttolohnverbuchung zu verwenden.

In einer Lohn-Gehalts-Software oder durch Deinen Steuerberater werden die Ausgaben und Zahlungen dann in ein Lohnverrechnungskonto (SKR 03/SKR 04:1755/3790) übergeben.
Dabei entsteht eine Lohn-Buchungsliste.

Aus dieser kannst Du direkt die Beträge in die lexoffice Lohnverbuchung übernehmen.

Schauen wir uns erst einmal die anfallenden Personalkosten genauer an: Die Soll-Werte aus der Buchungsliste überträgst Du in den oberen Teil der Eingabemaske in lexoffice.
Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile, also die Haben-Werte, gibst Du in den unteren Teil ein. Kommt am Ende eine Differenz von 0,00€ heraus, hast Du alles richtig gemacht! 🙂

Danach sortierst Du nur noch im Online-Banking die ausgehenden Zahlungen den jeweiligen Kategorien zu und bezahlst. Damit ist das Verrechnungskonto dann ausgeglichen.

Hier ein Beispielausdruck aus “Lexware lohn und gehalt”, übertragen auf die lexoffice Buchhaltungslösung:

Beispielausdruck aus "Lexware lohn und gehalt", übertragen auf die lexoffice Buchhaltungslösung

Beispielausdruck aus “Lexware lohn und gehalt”, übertragen auf die lexoffice Buchhaltungslösung

Wir bedanken uns bei Euch für das zahlreiche wertvolle Feedback und freuen uns sehr darüber, dass mit Eurer Hilfe lexoffice das nützlichste Werkzeug für Einzel- und Kleinunternehmer, Gründer und Startups bleibt!