Mailmarketing: Endlich deine eigene Mailingliste!

Mailmarketing: So startest du deine eigene Mailingliste

Wird 2020 das Jahr, in dem du endlich einen Newsletter für dein Business herausgibst – ganz so, wie Expert*innen es dringend fürs erfolgreiche Marketing empfehlen?

Lesezeichen setzen

Mails sind deutlich wirksamer als Anzeigen und außerdem der Info-Kanal, den überdurchschnittlich viele Menschen bevorzugen. Deine eigene Mailingliste aufzubauen ist also eine großartige Idee – je früher du damit anfängst, wenn du es vorhast, desto besser.

Der zeitliche Aufwand lohnt und zahlreiche professionelle Tools helfen frischgebackenen Mailinglistenbetreiber*innen beim Einstieg. Doch zunächst solltest du wissen, was genau du da versenden möchtest: Ein Info-Abo, einen regelmäßigen Newsletter oder eine Mailingliste nach Bedarf? Danach richtet sich auch aus, wie du Werbung dafür machst.

E-Mail ist deshalb der wichtigste Marketingkanal, weil die Ansprache direkt und ohne Umweg bei der Zielgruppe landet.

Damit deine Mailingliste erfolgreich ist, muss sie der Zielgruppe konkreten Nutzen bringen. Niemand klickt begeistert auf »Abonnieren«, wenn bereits klar ersichtlich ist, dass damit nur Werbemails angefordert werden. Sonderangebote, Brancheninfos, Unterhaltsames und/oder Nutzwert sind verlockendere Inhalte.

5 Erfolgstipps für deine Mailingliste

  • Mach‘ dort Werbung für die Mailingliste, wo die Zielgruppe ist
  • Nutze immer die Möglichkeit, einen Call-to-Action einzubauen
  • Setz die Newsletter auf der Website ins Archiv, um Content aufzubauen
  • Branding: Die Mailingliste braucht einen anderen Namen als „Newsletter“
  • Unbedingt auf Automatisierung durch professionelle Tools setzen.

Community-Aufbau durch die Hintertüre

Es ist viel wahrscheinlicher, dass Menschen dein Angebot empfehlen oder eine Bewertung schreiben, deine Social Media Posts teilen oder Feedback geben wie gewünscht, wenn sie sich in deinen Inhalten zuhause fühlen. Auf Mailinglisten übertragen heißt dies, dass du auf jeden Fall einen Call-to-Action in jede Nachricht integrieren solltest, zum Beispiel die Bitte, wichtige Infos weiterzusagen oder eine Reaktion abzugeben.

Weil das Kennenlernen (durch das Abonnieren deiner Mailingliste) bereits stattgefunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass darauf positiv und interaktiv reagiert wird.

Die Zielgruppe in- und auswendig kennenlernen

Damit du die Themen deiner Mailings mit dem nötigen Nutzwert versehen kannst, musst du deine Zielgruppe so gut kennenlernen wie machbar. Welche Probleme, Lösungen, wichtigen Infos und Interessen kannst du adressieren?

Recherchieren kannst du das über Fachmagazine und Bücher sowie deren Leserbewertungen und entsprechenden Diskussionen, in relevanten Gruppen auf Facebook, LinkedIn und Xing, in anderen Online-Foren und Communities oder durch die Auswerung von Hashtags und Interaktionen auf Twitter und Instagram sowie von Keywords und populären Pin-Boards auf Pinterest. Denn letztere geben ein fantastisches Bild von dem wieder, was Menschen und somit Zielgruppen aktuell beschäftigt.

Der wichtigste Schritt: Einfach loslegen

Wir Menschen neigen dazu, erst immer perfekt sein zu wollen, bis wir mit einem Projekt starten. Bei Mailinglisten gilt aber das Learning by Doing stärker als sowieso. Fang einfach an. Die ersten Mails sind sowieso zwangsläufig nur ein Testlauf, wenn du noch keine Erfahrungen hast.

Du wirst sehr viel lernen und anschließend anpassen, das bleibt nicht aus. Am besten sammelst du das unmittelbare Feedback deiner ersten Empfänger*innen ein, die immerhin eine elitäre kleine Truppe sein werden, wenn du ganz neu anfängst.

Du würdest gerne – aber du weißt nicht, wo anfangen?

In nur drei Schritten kannst du loslegen.

1. Such‘ dir ein Tool aus, das sich mit deiner Blogsoftware integrieren lässt, damit du nicht auch noch mit spezieller Technik kämpfst oder nimm einen Anbieter wie Mailchimp, der populär ist und für den es deswegen viele Hilfestellungen gibt.

2. Dann gestalte eine Landingpage, die du dafür nutzt, zu deiner Mailingliste einzuladen. Vergiss nicht, die relevanten Datenschutzinfos deines Tools zu ergänzen und den zukünftigen Lesenden zu erläutern, was sie erwartet.

3. Wenn du jetzt noch ein Startdatum festlegst und ordentlich Werbung in deiner Mail-Signatur, deinen Online-Communities, deinem Netzwerk und auf deinen Social Media Kanälen machst, musst du nur noch losschreiben 🙂 viel Erfolg!

  • Foto: Adobe.com Vasyl
Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

Beitrag kommentieren