Besser erreichbar sein: Mehr Aufträge erhalten dadurch

Besser erreichbar: Mehr Aufträge

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Zum Telefon greifen ist und bleibt die schnellste und einfachste Kontaktmöglichkeit. Wer als Unternehmer für diese effiziente und mühelose Kommunikation zur Verfügung steht, wird in der Regel mehr Aufträge erhalten als Selbstständige, die lieber mailen. Denn das Telefon ist immer noch der wichtigste Kommunikationskanal. Der Deutsche Direktmarketing Verband e.V. (DDV) hat erst 2015 in einer Studie in einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit gut 1.000 Interviewten die Meinungen der Bundesbürger zu telefonischen Kontakten ermitteln lassen.

Wenig erstaunlich ist das zentrale Ergebnis der vom Institut forsa durchgeführten Befragung: Fast alle Verbraucher, satte 97 Prozent nämlich, erwarten ein Unternehmen telefonisch erreichen zu können. Wenn Deine Kunden eine Frage haben, greifen sie nämlich am liebsten zum Telefon. Auch wenn sie noch gar nicht Deine Kunden sind, aber gerne offene Punkte klären würden, rufen sie wahrscheinlich an. Wer als Freelancer, Kleinunternehmer oder freiberuflich Selbstständiger nicht telefonisch erreichbar ist, verschenkt also konsequent die Chance auf mehr Aufträge.

Mehr Aufträge durch telefonische Erreichbarkeit, die Zuverlässigkeit und Service signalisiert

Sollte jemand lieber persönlich über offene Punkte sprechen als per Mail, hilft übrigens auch ein Anrufbeantworter nicht weiter. Im Gegenteil. Es führt höchstens zu Frust, wenn Deine Kunden zum Hörer greifen, um schnell eine Frage zu stellen, dann aber mit einer Bandansage konfrontiert werden. Wer spricht schon gerne auf Band? Du selbst ja wahrscheinlich auch nicht. Wenn Dein Konkurrent mühelos direkt telefonisch erreichbar ist, rufen potenzielle Kunden also lieber dort an.

Telefonisch gut erreichbar sein signalisiert Deinem bestehenden oder potenziellen Kunden Wertschätzung, eine gute Service-Mentalität und Zuverlässigkeit. Ein paar grundsätzliche Überlegungen helfen Dir dabei, Kunden das gute Gefühl bieten zu können, mit einem innovativen Partner zu arbeiten.

Klar kommunizieren, wann Du erreichbar bist: Weniger Frust, mehr Aufträge.

Manchmal ist ein externer Telefondienstleister die Lösung, der für Dich als Sekretariat auftreten kann. Oder Du musst jemanden einstellen bzw. intern beauftragen, der diese Aufgaben mit übernimmt. Manchmal hilft nur bessere Selbstorganisation und Du legst externe Termine so, dass sie sich nicht mit den typischen Anrufzeiten überschneiden. Hast Du bereits ein Gefühl dafür entwickeln können, wann verstärkt angerufen wird? Dann weißt Du auch, wann Du keine Zeit zum Telefonieren hast und Dir etwas anderes überlegen musst.

Schreib Deine telefonischen Erreichbarkeitszeiten auf Deine Website, Social Media Profile und Deinen Flyer. Gegebenenfalls notierst Du sie sogar auf Deinen Visitenkarten. Solltest Du dann trotzdem nicht „am Platz“ sein, ist die Umleitung Deiner Festnetznummer aufs Smartphone wichtig. Wieder musst Du Dir schon vorher überlegen, wie Du damit umgehst, wenn jemand anruft und Du keine oder nur wenig Zeit hast. Abwimmeln wird Dir ja nicht mehr Aufträge bringen. Aber Du könntest zum Beispiel versprechen, Dich mit weiterführenden Informationen zu einem bestimmten Termin zu melden. Oder Du bittest den Interessenten um alle Hintergrundinformationen und schlägst dann einen Telefontermin vor, wenn es besser passt.

Wichtig ist vor allem, dass Dein vielleicht zukünftiger Kunde nicht das Gefühl bekommt, Dich zu stören, nur weil Du eigentlich lieber mailen würdest. Der potenzielle Kunde will das eben nicht, sonst hätte er nicht angerufen.

Gute Info-Materialien auf der Website ergänzen mobiles Arbeiten

Manchmal gibt es gar nicht so viel zu klären, sondern ein Interessent möchte sich nur vergewissern, im Projektfall Dich als Ansprechpartner gut erreichen zu können. Oder er möchte ein Gefühl dafür bekommen, ob Ihr zusammen passt. Das sind dann diese Anrufe, die mit einem recht pauschalen „Machen Sie auch …?“ beginnen. Du antwortest dann freundlich mit Elevator Pitch oder Mission Statement und signalisierst, dass Du das Problem lösen kannst, um das es geht.

Wenn Du Deine Basisdaten für Angebote in lexoffice erfasst hast, kannst Du Deinem Interessenten übrigens auch von unterwegs sofort ein Angebot mailen. Grundsätzlich gilt: Je informativer und ausführlicher, je bebilderter und je besser dokumentiert alle Informationen auf Deiner Website sind, desto weniger Zeit verbringst Du am Telefon. Wenn Du noch nicht dazu gekommen bist, Deine Website um die häufig gestellten Fragen zu ergänzen, ist jetzt ein guter Moment, eine qualifizierte „FAQ“ aufzubauen.

Mehr Aufträge kommen zustande, wenn Dich mehr mögliche Kunden auf dem von ihnen bevorzugten Weg erreichen können. Es ist also nicht nervig, oft angerufen zu werden, sondern Du machst etwas richtig. Sonst würdest Du nicht bemerkt. Statt Anrufer abzuwimmeln, halte die richtigen Rückfragen bereit. Vielleicht hast Du dann schon bald so viel zu tun, dass Du jemanden einstellen kannst, der das „lästige Telefonieren“ für Dich übernimmt.

Über den Autor
Carola Heine
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