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Akquise To-do-Liste : 5 Tipps für mehr neue Kunden

Das eine Problem, das alle Gründer*innen eint: Trotz wechselnden digitalen Bedingungen mehr Kundschaft finden, dabei noch Zeit für laufende Projekte und administrative Aufgaben haben.

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Die häufigsten Auslöser für eine Existenzgründung sind der Wunsch nach mehr Geld, freier Zeiteinteilung und einem Leben ohne Chef. Ständige Projektakquise und der Drang, immer wieder mehr neue Kunden finden zu müssen, stehen eher nicht auf der Wunschliste, gehören aber dazu.

Marketing ist nicht mehr, was es mal war: Die Welt ist schneller, bunter und gefüllt mit bewegten Bildern. Mehr neue Kunden finden, das scheint stets komplexer zu werden.

Deshalb heißt es für alle, die auf Online-Marketing angewiesen sind: Am Ball bleiben! Wir haben eine pragmatische To-Do-Liste mit gut umsetzbaren Aktionen für dich, um deine Suche nach frischer Kundschaft auf den neuesten Stand zu bringen.

Akquise: 5 Tipps für mehr neue Kunden

1. Google Business

Ein Google Business Eintrag für deine Geschäftsstelle ist kostenlos und hat deutlich mehr zu bieten als der einfache Branchenbucheintrag, mit dem er oft verwechselt wird. Du kannst diesen Eintrag in wenigen Minuten aktivieren, eine eigene Adresse auswählen und dort sogar Einträge „bloggen“, die nach einiger Zeit wieder verschwinden. Damit du den Überblick behältst, informiert Google dich per Mail, wenn ein Posting verschwindet und es Zeit für ein frisches ist.

Die Präsenz in dieser großen Suchmaschine bringt deine Themen direkt an die Zielgruppe.

2. Mentoring

Mentor werden und jemandem bei seinen oder ihren Herausforderungen helfen oder Mentoring in Anspruch nehmen und die eigene Entwicklung durch Austausch mit Exper*innen vorantreiben: Es ist bereichernd und öffnet neue Perspektiven, sich die eigene Branche und die üblichen Problemstellungen aus einer anderen Sicht zu betrachten. Als Mentor zeigst du außerdem, dass du auf deinem Gebiet Expertise hast und Vertrauen genießt.

Wenn diese Außenwirkung und ein*e zufriedene*r Mentee keine neuen Kunden anzieht, was dann?

3. Kaltakquise

Jede*r hat im Kopf ein paar Unternehmen, die interessante Kundschaft wären, aber es scheint keinen Weg zu geben, an Aufträge zu kommen. Oder vielleicht doch? Statt dich selbst mit Hemmungen herumzuquälen, solltest du eine oder einen Virtual Assistant damit beauftragen, deine Kaltakquise-Telefonate für dich durchzuführen. Mit einer vernünftigen Info und einer Adressliste bewaffnet, kostet es VA weniger Nerven und du kannst in der Zwischenzeit weiterarbeiten.

Was dich an der Kaltakquise hindert, kannst du zu einem brauchbaren Preis auslagern und trotzdem davon profitieren.

4. Gastauftritte

Du suchst mehr neue Kunden. Alle anderen auch. Viele versuchen diese Herausforderung über Content Marketing zu lösen. Sie brauchen also Inhalte für ihre Blogs, Websites und Podcasts. Such dir die besten Branchenblogs und überleg dir, mit welchem Thema du frischen Wind und echten Nutzen bringen kannst. Wenn du dir sicher bist, dass du etwas mit Mehrwert beitragen kannst, ist es Zeit für eine Anfrage. Auch wieder etwas, das VA für dich übernehmen können, ist das Abklappern von Blogs mit einem Vorschlag.

Guter Content mit Mehrwert etabliert dich als Experte, Gastbeiträge erweitern deine Reichweite.

5. Offline-Werbung

Klingt wie ein Rückschritt, ist aber keiner: Fachmagazine, Branchenblätter, IHK-Zeitungen und regionale Zeitschriften, buchstäblich alles vom Gemeindeblatt bis zur Pinwand im gut besuchten Coworking-Space sind Werbeflächen, die du nutzen kannst – wenn du eine clevere Idee hast, die dein Angebot aus dem Werbebrei heraushebt. Kleine Anzeigen kosten nicht viel, können dir mit dem richtigen Wording und einem klugen Ansatz aber viele Anfragen bringen.

Wo liest deine Zielgruppe noch auf Papier? Dort erreichst auch du sie komfortabel.

Fazit

Für welche Aktivitäten du dich auch entscheidest: Sobald Grafik, Text oder Technik ins Spiel kommen und du kein Profi bist, lohnt es sich, die Aufgabe an Gestaltungssprofis auszulagern. Schließlich kannst du das Ergebnis verwenden, um auf deiner Website, deinen Social Media Kanälen und im Blog darüber zu berichten und der Aufwand lohnt daher doppelt.

Akquise ist nie »fertig« und viele Ansätze funktionieren erst, wenn du sie wiederholst und über einen längeren Zeitraum damit als Anbieter*in wahrgenommen wirst. Am Ball zu bleiben lohnt sich aber. Es gibt Routine-Übungen in erhöhter Sichtbarkeit, die langfristig auf deine Positionierung einzahlen, wenn du sie wiederholst. Trag sie in deinen Terminkalender ein als feste Aufgaben, denn nicht alle Marketingmöglichkeiten erinnern so nett ans nächste fällige Posting wie Google Business.

  • Foto: © Jacob Lund – stock.adobe.com
Über den Autor
Carola Heine
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