Die richtigen Mitgründer finden

Tipps fürs Team: Die richtigen Mitgründer finden

Manche Unternehmer sind die geborenen Solopreneure und glänzen durch den gekonnten Einzelkampf. Andere sind leidenschaftliche Team-Player. Und dann gibt es noch die Geschäftsideen, die sich ohne Mitgründer gar nicht vernünftig realisieren lassen.

Doch wo findest Du die richtigen Mitgründer? Ganz egal, ob Du nur in der Konzeptphase Unterstützung brauchst oder die Umsetzung mit einem Team bessere Erfolgsaussichten hat: Gemeinsam gründen hat Vor- und Nachteile. Doch wenn Du für Dein Business Mitstreiter brauchst, solltest Du sorgfältig wählen.

Die richtigen Mitgründer finden durch intensives Networking

Wo treffen sich die Start-ups Deiner Umgebung, wo tauschen sie Visitenkarten, wo finden Workshops statt? Wenn Du Menschen bei Barcamps, auf Start-up Brunches oder Messen näher kennen gelernt hast, weißt Du meistens schon recht gut, mit wem die Chemie stimmt.

Hör Dich in Deinem Netzwerk um. Wenn sich jemand im geschäftlichen Bereich als unzuverlässig erwiesen hat oder eine Insolvenz droht, erfährst Du das in jeder gut geführten Gerüchteküche. Ebenso hörst Du aber auch, mit wem man prima arbeiten kann. Wer vor Nachtschichten keine Angst hat und auf wen man in kritischen Prozessen zählen kann.

Wenn das Gute liegt ganz nah: Deine Familie

Der Vorteil und auch der Nachteil bei einer Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern bestehen darin, dass Du schon vorher genau weißt, was auf Dich zukommt. Du weißt, auf wen Du zählen kannst und welche Schmerzpunkte im Gespräch es zu vermeiden gilt.

Wer die Empfindlichkeiten des Gegenübers ebenso gut kennt wie die Stärken, muss aber auch bereit sein, sich auf viel Nähe einzulassen. Nur wenn die notwendige Qualifikation gegeben ist, haben Start-up Familien eine Chance.

Mitgründer finden durch Schwerpunkt auf Kompetenz und direkte Ansprache

Wenn Du schon weißt, wer perfekt in Dein Team passen würde, dann frag ihn oder sie. Auch wenn Du dafür jemanden abwerben oder frisch motivieren musst, für Dich zu arbeiten. Die richtigen Kenntnisse und eine passende Einstellung zum Teamwork sind Voraussetzung. Vor allem aber bringt eine nachweislich kompetente Person ihre eigene Berufserfahrung und Projektroutine mit – im Idealfall in Deiner Branche.

Auch Start-ups mit innovativen Ideen profitieren schließlich rundum, wenn jemand sich grundsätzlich mit einem Thema schon auskennt.

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Worauf alle Parteien achten sollten, wenn man mit und für Freunden arbeitet, das haben wir bereits in einem früheren Blogbeitrag ausführlich behandelt. Die gleichen Prinzipien gelten auch, wenn Du nicht für, sondern mit Deinem Freundeskreis in die Umsetzung einer Geschäftsidee einsteigst.

Freunde mit verwandten Interessen und ergänzenden Kenntnissen sind eine ebenso gute Wahl wie qualifizierte Familienmitglieder, bringen aber auch ähnliche Herausforderungen mit. Vor allem Haftungsfragen und alle finanziellen Dinge sollten mit Hilfe eines Notars ordentlich geregelt werden. Dann klappt die Zusammenarbeit – und natürlich könnt Ihr gemeinsam mit Deinem lexoffice arbeiten und habt so immer den Überblick.

Hier geht es zum lexoffice Förderprogramm für Existenzgründer und Start-ups: www.lexoffice.de/startups