Backlinks

Neue Website? So baust du die ersten Backlinks auf

Dank Digitalisierungs-Boost in der Krise stehen unzählige Selbständige jetzt vor der Herausforderung, frische Sites zu optimieren.

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Jedes Projekt im Web und damit jede einzelne Internetseite von Angebot bis Blogartikel sollte immer von dir für Suchmaschinen optimiert werden: Gute organische Auffindbarkeit garantiert dir nämlich auf lange Sicht kostenlosen Traffic. Wenn du solide Grundlagen schaffst und auch für Backlinks sorgst, musst du kein Geld für Anzeigen ausgeben und bist trotzdem in Suchmaschinen sichtbar.

Sichtbarkeit erreichen, gefunden werden – darum dreht sich schließlich alles.

Grundlagen für den Aufbau von Backlinks schaffen

Alle Strategien für den Aufbau von Backlinks für eine neue Website werden jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn deine Seite die folgenden drei Kriterien erfüllt:

1. Sie muss »responsive«, also vor allem auf Smartphones und anderen Mobilgeräten gut und schnell aufrufbar sein.

2. Sie muss auf die richtigen Keywords optimiert sein beziehungsweise schon im Vorfeld Onpage optimiert worden sein.

3. Es muss echten Content und ein Angebot oder einen Text mit Mehrwert für die Zielgruppe bieten, einen guten Anreiz.

Erst dann kannst du dich aufmachen, eine der anspruchvollsten Aufgaben im Bereich SEO in Angriff zu nehmen: Den strategischen Aufbau von Backlinks.

Backlinks sind so wichtig, weil sie ganz wesentlich zur Auffindbarkeit deiner Seite online beitragen. Du kannst es dir so vorstellen: Große Suchmaschinen wie Google und Bing analysieren, wie viele andere Quellen mit Verlinkungen auf deine Seite zeigen. Backlinks funktionieren wie Empfehlungen, nur technisch. Du brauchst genau wie bei anderen Empfehlungen auch nicht irgendwelche und nicht um jeden Preis ganz viele, sondern gut passende:

Backlinks, die von den richtigen Seiten und Themen (und Leuten) zurück zu deiner führen.

Dafür gibt es keine Software, die das mit einigen Klicks für dich erledigt. Auch alle Optionen, viele Backlinks am Stück zu kaufen, gelten als SPAM und das geht nach hinten los, du kannst dann sogar völlig aus Suchmaschinen verschwinden.

Was bleibt also? Strategischer Aufbau von Backlinks – so geht’s

Wenn ein Kriterium guten Einfluss auf deine Auffindbarkeit hat, nennt man es einen »Rankingfaktor«. Du solltest also immer an der Optimierung dieser Faktoren interessiert sein und Backlinks sind einer der wesentlichen Rankingfaktoren.

Backlinks aufbauen

1. Die Basics etablieren: Profile in den Sozialen Netzwerken

2. Content Marketing betreiben: Gute Inhalte erstellen oder erstellen lassen

3. Mit Bloggern und Influencern arbeiten: Gastartikel und Kampagnen

1. Die Basics etablieren: Profile in den Sozialen Netzwerken

Ein Grund, sich auf jedem der gängigen Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Co ein Firmenprofil passend zur neuen Domain anzulegen, ist das Sichern des passenden Namens: Da jeder Name auf jeder Plattform nur einmal existiert, kann ihn dann niemand absichtlich oder versehentlich nutzen.

Der zweite und für unsere Zwecke wichtigere: Jedes ordentlich ausgefüllte Profil mit einem Verweis auf deine Website bietet einen inhaltlich perfekt passenden Backlink. Du solltest also in allen Netzwerken dein Profil bestücken und die Kanäle dann aber auch nutzen: Für Content Marketing nämlich.

2. Content Marketing betreiben: Gute Inhalte erstellen oder erstellen lassen

Texte, Podcasts, Videos mit Mehrwert für deine Zielgruppe führen dazu, dass du mit deinem Angebot wahrgenommen wirst – im Idealfall, indem jemand Backlinks erzeugt und dich mit deinem Content verlinkt. Das lässt sich auch ein bisschen provozieren, indem du an Mitmachaktionen wie Blogparaden teilnimmst oder welche veranstaltest.

Du kannst auch Interviewpartner für dein Blog suchen und eine eigene Mailingliste aufbauen, die immer wieder Menschen auf dein Angebot holt.

3. Mit Bloggern und Influencern arbeiten: Gastartikel und Kampagnen

Von anderen in ihren Blogs erwähnt oder vorgestellt zu werden mit einem Produkt oder Angebot klingt super, ist aber nicht ganz so einfach. Es sei denn, du setzt bewusst auf eine Zusammenarbeit mit anderen, zum Beispiel Blogger.

Es gibt auf Facebook eigene Gruppen für Blogger, die zu Produkttests bereit sind. Auch Influencer müssen nicht unbedingt hohe Followerzahlen haben: Du bekommst Backlinks auch dann, wenn ein Nano oder Micro Influencer mit bis zu 1.000 oder bis zu 10.000 Followern über dich berichtet.

Du kannst nach »Blog Marketing« googeln, um Agenturen und Portale zu finden, die sich auf die Zusammenarbeit spezialisiert haben. Statt auf einen Schlag ganz viel zu buchen oder bloggen zu lassen, solltest du konsequent nach und nach deine Backlinks aufbauen.

Kein Kommentarspam bitte

Einfach in die Kommentarfelder anderer Websites zu gehen und den eigenen Link dort einzutragen erzeugt übrigens keine hochwertigen Backlinks, sondern schlimmstenfalls Abstrafungen wegen Spam und verärgerte Blogbetreiber*innen. Stell dir einfach vor, jemand würde versuchen, in deinem Vorgarten sein Werbeplakat aufzustellen.

Das würde dir nicht gefallen, und so geht es auch Bloggern, in deren Comments jemand Backlinks aufzubauen versucht. Die drei von uns genannten Methoden sind zielführender.

Backlinks aufbauen: Dranbleiben lohnt sich

Wie bei allen SEO-Aufgaben ist auch der Aufbau von Backlinks keine einmalige Angelegenheit, sondern eher mit dem Hegen und Pflegen eines Kräutergartens zu vergleichen. Belohnt wirst du durch steigende Rankings und immer bessere Auffindbarkeit.

Es lohnt sich also, am Ball zu bleiben!

  • Foto Adobe Stock Giorgio Fochesato/Westend61
Über den Autor
Carola Heine
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