Online-Marketing: Dein eigener Newsletter

Online-Marketing für Einsteiger: Dein eigener Newsletter

Ein Newsletter klingt spontan wie die beste und unkomplizierteste Möglichkeit, potenzielle und Bestandskunden und Interessenten mit aktuellen Informationen zu versorgen.

Dann planst Du genauer und stellst fest: Dein Newsletter sollte nicht nur ansprechend und fehlerfrei geschrieben sein, Calls-to-Action statt plumper Werbung enthalten und gesetzliche Anforderungen erfüllen.

Er muss auch noch auf den unterschiedlichsten Endgeräten sauber dargestellt werden, sollte nicht im Spam landen und trotzdem klickbare Elemente und Bilder enthalten, denn auch aufs Design kommt es ebenso wie auf den Inhalt an.

Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche gute Newsletter-Tools und –anbieter, WordPress-Plugins und mobil-taugliche Newsletter-Templates, die Dich bei der Erstellung unterstützen.

Trotzdem wird wieder einmal das wichtigste Tool von allen zum Einsatz kommen müssen, damit Dein Newsletter erfolgreich ist: Ohne Deine Ideen wird das nämlich nichts.

Das Ziel ist das Ziel

Newsletter sind schick und machen Spaß. Doch was willst Du erreichen? Wie sieht Deine Strategie aus?

Schickst Du die Leser auf Deine Website? In Dein Blog? Auf Landingpages mit Aktionen? Zu News? Suchst Du mehr Kunden, mehr Abonnenten, mehr Abrufe?

Bedenke dabei, dass nicht einmal alle Newsletter überhaupt geöffnet werden und jeder Klick eine kleine Errungenschaft ist, aber erst die Ergebnisse zeigen, ob das Mailing erfolgreich ist.

Was immer Du planst, es sollte sich an Deinem konkreten Ziel ausrichten.

Kein Bild sagt mehr als tausend Worte

Du hast Dein Ziel identifiziert, jetzt brauchst Du die passenden Inhalte. Leg Dir ein Dokument oder eine Tabelle an, in der Du jeden Input sammelst, der Dir bei der Suche nach Ideen begegnet.

Beim Erstellen Deines Newsletters kannst Du dann aus dem Vollen schöpfen. Auch Bilder im Design sind wichtig. Aber nicht so wichtig wie der Text (denn es gibt auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Grafiken nicht in allen Mailprogrammen geladen werden).

Außerdem darfst Du also die Alt-Texte für Bilder nicht vergessen, die immer dann gezeigt werden, wenn die Grafik fehlt.

Hast Du das Template schön?

Auch mit scheinbar wenig Gestaltung sollte das Design Deines Newsletters farblich und gestalterisch zu dem passen, was Du online sonst noch treibst.

Einfach zu lesen, übersichtlich und für die Darstellung auf mobilen Endgeräten sollte Dein Newsletter-Template sein, denn wahrscheinlich werden sehr viele Menschen den Newsletter auf dem Smartphone öffnen und durchscrollen.

Guck mal, wer da mailt

Achte nicht nur auf einen ansprechenden und verlockenden Betreff, sondern schau Dir genau an, unter welchem Absender Dein Newsletter verschickt wird.

Je nach Thema kann ein echter Absender – eine namentlich genannte Person – die “Click Through”-Rate sehr verbessern.

Auf alle Fälle aber sollte Deine Absenderangabe verraten, worum es geht bzw. woher die Mail kommt, um die Empfänger nicht zu verwirren.

Testen, nochmals testen und dann testen

Mit Tools wie Litmus kannst Du testen, wie Dein Newsletter aussehen wird.

Oder Du legst Dir Test-Accounts bei verschiedenen Mail-Providern und mit unterschiedlichen Programmen an und schaust Dir auf Tablet, Smartphone und Desktop-PC Deine verschickten Nachrichten an.

Was in Gmail toll aussieht, ist bei GMX vielleicht ganz schlimm. Du wirst also an einem Look arbeiten (müssen), der auf den populärsten Browsern in den beliebtesten Tools lesbar bis schön aussieht – immer in der Gewissheit, dass du das Ergebnis nur bis zu einem bestimmten Grad kontrollieren kannst.

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Ebenfalls ganz wichtig ist die Rechtslage. Informiere Dich, ob Dein Newsletter ggf. ein Abmahnrisiko darstellt und wie Du dies vermeiden kannst.

Besonders wichtig ist es, dass jeder Abonnent sich jederzeit mit einem Klick wieder austragen kann, wenn er kein Interesse an Deinen Nachrichten (mehr) hat.

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Einmal erlernt und eingerichtet, lässt sich die Technik für Dein Newsletter-Konzept dann beliebig oft nutzen.

Die Mühe der Vorbereitung lohnt, denn: Einen einmal verschickten Newsletter holst Du nicht mehr zurück. Weg ist weg, mit und ohne Fehler.

Ein guter Grund, eigene Newsletter besonders sorgfältig zu planen, sich selbst vorher einmal zur Probe zu senden und auch noch weitere Personen Korrektur lesen zu lassen.

Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns über Erfahrungsberichte mit bewährten Diensten und Plugins.

10.08.2015