Online-Marketing: Stern für Stern zum Google-Erfolg

Online-Marketing: Stern für Stern zum Google-Erfolg

Weißt Du, wie viel Sternlein stehen? In den SERPs, den Google-Suchergebnissen eigene Sternchen aufweisen zu können, das ist und bleibt ein SEO-Erfolgsfaktor. Denn besternte Einträge fallen schneller ins Auge und werden daher auch eher geklickt.

Solche ‘herausragenden’ Einträge steigern den Traffic und damit hoffentlich auch die Conversionsrate, schon deswegen lohnt es sich, diese Option genauer in Augenschein zu nehmen. Doch wie kommt man an Sterne?

Eyecatcher in den Suchergebnissen: Stern für Stern

Wer als Anwender mit Google sucht, bekommt zwei Arten von hervorgehobenen Seiten angezeigt, die beide mit Sternen verziert sein können: Bezahlte und nicht bezahlte Ergebnisse.

Die Sternchen der nicht bezahlten Ergebnisse, also innerhalb der “organischen” Auffindbarkeit, sind so genannte Rich Snippets, mit denen Besucher schon vor dem Klicken erkennen können sollen, ob die angezeigten Inhalte relevant sind.

Das können Auszüge aus der verlinkten Website sein, Fotos in der Vorschau, aber eben auch die Sterne, deren Anzahl eine Aussage über die getroffenen Bewertungen durch Anwender oder Kunden trifft.

Rich Snippets werden als strukturiert aufbereitete Daten im Quellcode der jeweils einzelnen Seite (der Produktseite oder des Artikels, nicht der Startseite der Domain) bereitgestellt. Wie Rich Snippets aussehen müssen, damit das funktioniert, ist auf schema.org nachlesbar: An diesen Vorgaben orientieren sich fast alle aktuellen Suchmaschinen.

Aus dem Inhalt der Seite sollte natürlich bereits in der Meta-Description hervorgehen, was genau bewertet wird: Einzelne Produkte oder ein Gesamtangebot. Um eine Sternchenbewertung dann in den SERPs ausgeben zu können, wählst Du “reviewRating” und gibst die Skala von 1 bis 5 an, wobei die höchste Zahl die beste Bewertung darstellt.

Rich Snippets sind weltweit verfügbar, es gibt aber auch lokale Ergebnisse in der organischen Suche, die über Google Maps ausgegeben werden und mit angezeigt werden, wenn Google dies anhand der Sucheingaben für relevant hält.

“Bezahlte” Sterne in den Suchergebnissen

Die andere Sorte Sternchen als Auszeichnung für erhaltene Bewertungen wird mit Hilfe von Google Adwords eingeblendet: Die Sterne sind Teil der Anzeigen.

Ähnlich wie Rich Snippets auf einer Website kannst Du bei Deinen Adwords-Anzeigen die Anzeigenerweiterungen nutzen, um Standort, Kontaktdaten oder eben Sterne hinzuzufügen.

Bewertungssterne werden mit der Erweiterung “Verkäuferbewertung” hinzugefügt, doch automatische Anzeigenerweiterungen lassen sich im Gegenzug zu manuellen Erweiterungen nicht direkt im AdWords Konto selbst einstellen. Hier funktioniert die Verknüpfung über die Domain: Die gesammelten Bewertungen einer Domain werden dann an Google übergeben.

Wenn die angegebene Domain also einer Adwords-Anzeige mit Bewertungen entspricht, können die Sterne angezeigt werden, wenn noch einige Voraussetzungen erfüllt werden wie eine Mindestanzahl von 30 Bewertungen verschiedener Nutzer innerhalb der letzten 12 Monate vorliegen und eine Gesamtbewertung von mindestens 3,5 Bewertungspunkten durchschnittlich.

Der Wechselwirkungskreis der Sternchen

Ob Adwords-Anzeige oder normale organische Suchmaschinenergebnisse, durch Sternchen fällt ein Link viel mehr auf und wird häufiger geklickt, woraufhin Google ihn für ein relevantes Ergebnis hält und dies als positiven Faktor einfließen lässt.

Auch Adwords-Anzeigen haben ein Ranking, Deine Anzeigen stehen weiter oben, wenn sie oft geklickt werden.

Wie bei vielen anderen sozialen Interaktionen online heißt dies also: Was beliebt ist, ist beliebt und wird daher “gefördert”. Sternchen sind ein positiver Ranking-Einflussfaktor, sie sorgen sowohl bei Anzeigen als auch in der organischen Suche ganz konkret dafür, dass Deine Seiten weiter oben und prominenter angezeigt werden.

04.03.2016