lexoffice Community Interview: Lucas Bauknecht von Opa Alfi's, dem Eistee aus Köln

lexoffice Community Interview: Lucas Bauknecht von „Opa Alfi’s“ Eistee

Unter dem Motto #EisteeWieErSeinSoll vermarkten Lucas und Jonas aus Köln Opa Alfi`s Eistee in Bioqualität.

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Als seinem Start-up auf dem Pirate Summit 2018 der Stand neben lexoffice angeboten wurde, sagte Lucas Bauknecht von „Opa Alfi’s“ Eistee sofort und gerne zu – schließlich nutzen die regionalen Bio-Provider unsere Buchhaltungslösung bereits seit 2016. Wir freuen uns, dass Lucas im Trubel spontan Zeit für ein Interview gefunden hat.

Unter dem Motto #EisteeWieErSeinSoll vermarkten die Start-up Gründer aus Köln Opa Alfi`s Eistee in Bioqualität. Mit den „Big Playern“ könne man das Produkt aber nicht vergleichen, sagte Lucas … und handelte sich damit sofort ein Interview fürs lexoffice Blog ein. Denn nicht alle Firmen müssen „Big Player“ sein oder werden. Nicht alle Kund*innen wollen die meist durchgezuckerte Massenware – viele Eistee-Liebhaber*innen werden sich also freuen, gute Alternativen zu finden.

Mit regionalen Bioprodukten kleinerer Start-ups wird ein wichtiger Beitrag zur Vielfalt auf unseren Märkten geleistet – und mit etwas Glück und Crowdfunding werden wir zukünftig noch sehr viele neue kleine, mittelgroße bis große „Player“ erleben, die auch langfristig auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall.

Lucas Bauknecht von Opa Alfi's aus Köln

Lucas Bauknecht

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer "Opa Alfi's"

Lucas Bauknecht studiert Sportwissenschaft. Außerdem finanzierten er und sein Bruder Jonas per Crowdfunding das Start-up „Opa Alfi’s Eistee“ in Köln: Leckere konservierungsmittelfreie BIO-Eisteesorten für den Handel.

lexoffice Hallo Lucas, vielen Dank für Deine Bereitschaft, Dich zwischen drängelnden Besuchern und den herumfahrenden Steampunk-Attraktionen des Pirate Summit auf ein Interview mit uns einzulassen.

Lucas: Alles gut – das läuft ja prima. Als ich die Veranstalter des Pirate Summit angeschrieben habe, ob wir mitmachen können, hieß es nämlich: „Neben Euch ist lexoffice“. Da habe ich sofort gesagt „Okay, das nutze ich selbst – passt.“

lexoffice Ja, das passt wirklich gut. Das haben wir hier gemeinsam: Die Möglichkeit, auf der Start-up Konferenz Kontakte zu knüpfen und die Leute mal probieren zu lassen 🙂 wobei Buchhaltung leider nicht immer ganz so schmackhaft ist wie der Eistee, den ich gerade probiere. Was ist das denn?

Lucas: Du hast gerade Birne-Ingwer im Becher. Dann gibt es noch Johannisbeere-Vanille. Das hattest Du davor. Und dann noch Zitrone-Minze. (Lucas reicht ein weiteres Becherchen.)

lexoffice Sehr lecker, vor allem bei dem warmen Wetter. Auch nicht zu süß, sondern genau richtig: Daran könnte man sich schnell gewöhnen. Wie seid Ihr denn auf diese Idee mit Eurem regionalen Eistee-Start-up gekommen?

Lucas: Wir hatten selbst Lust auf Eistee und stellten dann fest: Gar nicht so einfach, bei den fertigen Produkten etwas anderes als das übliche „Zuckerwasser“ zu finden. Also habe ich damals mit meinem Mitbewohner zuerst einen Glühweinkocher gekauft und angefangen zu experimentieren. Dabei sind zunächst zwei Rezepte entstanden, Zitrone-Minze und Johannisbeere-Vanille, die haben wir dann immer wieder nachgekocht und zunächst selbst in kleine Fläschchen abgefüllt, damals noch per Hand.

lexoffice Bis dahin ist es aber noch eine Geschichte, wie viele Foodblogger sie auch erzählen könnten. Doch Eure Story fängt da erst an. Wie und wann wurde ein echtes Regio-Start-up daraus, was ist Eure Vision?

Lucas: Wir wollten nicht in den Hobby-Bereich, sondern ein Kumpel hat uns dann auf die Idee eines Crowdfundings gebracht. Denn damit muss man selbst nicht die riesige Kohle haben, um eine Idee an den Start zu bringen.

Die ersten 15.000 Flaschen waren ein Testlauf. Hätte es zwei Jahre oder länger gedauert, sie loszuwerden, dann wäre klar gewesen: Das war zwar ganz nett, aber ansonsten können wir es sein lassen. Doch unser Eistee hat sich tatsächlich besser und schneller verkauft als erhofft und so wurde eine „richtige“ Geschäftsidee daraus. Wir haben dann Anfang 2016 gegründet, Marktstart war im August mit den ersten beiden Sorten.

lexoffice Ein durchgeplanter erfolgreicher Start also und sogar dank Crowdfunding – sehr cool. Wie verkauft Ihr denn Euren Eistee? Habt Ihr einen Shop, vertreibt Ihr die Getränke online?

Lucas: Grundsätzlich passiert gar nicht so viel online. Wir haben eine Website. Da kann man Opa Alfi’s Eistee in Form von Probierpaketen bestellen. Das meiste passiert aber über Cafés, Kioske, kleine Restaurants und andere lokale Gastronomie. Bei wem man als Konsument unseren Tee bisher bestellen kann, das steht auch auf unserer Internetseite.

lexoffice Opa Alfi’s Eistee schmeckt sehr gut, und für leckere Bio-Qualität zahlen die meisten gerne etwas mehr. Kann ich den Tee denn bei Euch bestellen?

Lucas: Klar 🙂 auch Privatpersonen können bei uns einkaufen, nur eben nicht online per One-Click in größeren Mengen. Schreib‘ uns einfach eine Mail.

Wir verkaufen Opa Alfi’s Eistee in Kisten an Gastronomen oder Getränkehändler, in zwei Flaschengrößen: Einmal 0,5 Liter und einmal 0,3 Liter. Die Gastronomie ist dann auch der Weg, über den wir das meiste bzw. das beste Kundenfeedback erhalten: Durch Nachbestellungen. Wir freuen uns natürlich auch über Kommentare auf den Social Media Kanälen oder bei direkten Begegnungen auf Events.

lexoffice Die Pirate Summit Besucher*innen sind jedenfalls äußerst angetan und probieren auch gerne alle Sorten durch. Schmeckt ja auch wirklich toll, da hat das lexoffice Team Glück, direkt neben Euch zu stehen. Funktioniert das Networking denn auch andersherum?

Lucas: Na klar. Ich habe vorhin schon die Gelegenheit genutzt, mit Dominik vom lexoffice Team über ein paar Features zu quatschen, die ich mir noch vorstellen könnte, die ganz nützlich wären. Wenn die App beispielsweise regelmäßig wiederkehrende Buchungen zu wiederkehrenden Daten wie Miete und Co am Monatsanfang automatisch erkennen würde, statt dass ich sie immer wieder zuordnen müsste, fänd’ ich das gut.

Ansonsten finde ich an lexoffice ziemlich stark, wie gut ich die Scan-App nutzen kann – schnell mal überall und jederzeit einen Beleg einscannen, fertig. Das passt gut zu meinem Bedarf.

Wir nutzen lexoffice übrigens von Anfang an, denn wir haben uns gesagt: Als Laien sollten wir uns die Buchhaltungslösung so schick und einfach wie möglich machen.

lexoffice: Hach. Das klingt doch nach einem ganz tollen Abschluss für dieses Interview.

Lucas: Stop, Moment noch – welche Sorte Opa Alfi’s Eistee hat Dir denn am besten geschmeckt?

lexoffice: Birne-Ingwer, total frisch und lecker.

Vielen Dank für die tolle Bewirtung und das Interview – Euch weiter ganz viel Erfolg!

*

Mehr über Opa Alfi’s Eistee, die Entstehung der Idee und den Werdegang des regionalen Kölner Start-ups (und neue Sorten, sobald es sie gibt) findet Ihr online unter www.opaalfiseistee.de/presse.

Opa Alfi's Eistee-Kühlschrank auf dem Pirate Summit leerte sich schnell

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Über den Autor
Carola Heine
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