Mit digitalem Schwung durch die Krise in Richtung Zukunftskanzlei

Geheimwaffe der Zukunftskanzlei: Personal Branding

In der Corona-Krise jagt eine Veränderung die nächste. Nutzen Sie doch mal diese stressigen Herausforderungen für Ihr Marketing.

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Wie wir selbst uns sehen, beeinflusst auch unsere Außenwirkung. Das ist ein Effekt, der sich herausragend für das Kanzleimarketing einsetzen lässt, wenn Sie sich entsprechend danach ausrichten: Personal Branding für Steuerberater hilft Ihnen auf dem Weg zu Ihrer eigenen #zukunftskanzlei.

Krise als Sprung in die Zukunft: beratende Berater

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Eine Krise und eine Steuer-Challenge nach der anderen machen aus biederen Beratern in Kanzleien unauffällige Alltagshelden wider Willen. Denn selten wurde vor allem betriebswirtschaftliche Unterstützung von kleinen Unternehmer*innen und mittelgroßen Firmen so dringend benötigt wie gerade:

Nothilfe und deren Verrechnung oder Rückzahlung, Steuerstundungen, Kurzzeitarbeit und Vermeidung von Insolvenzen und jetzt auch noch die zu allem Überfluss vorübergehende Mehrwertsteueranpassung:

Steuerberatende sind gefragt wie nie.

Was sich nach einem irren Ausflug ins Hamsterrad anhört und auch so anfühlt, ist aber nicht nur Stress. Es ist auch Ihre Chance darauf, Ihre eigene Beraterpersönlichkeit zu entwickeln und erfolgreich fürs Kanzleimarketing zu nutzen.

Beraterpersönlichkeit, Personal Branding – was soll das sein?

Wer heute einen neuen Steuerberater sucht, orientiert sich unweigerlich in Richtung Zukunft. Doch wie modern und digital eine Kanzlei aufgestellt ist, das alleine entscheidet nicht über eine Zusammenarbeit – die Mandanten müssen sich auch gut aufgehoben fühlen.

Gefühle entscheiden am Ende darüber, wer Ihr Mandant werden will und wer nicht

Sobald es ums Fühlen geht, spielen Fakten nur noch eine Nebenrolle. Emotionen sind entscheidend darüber, ob jemand mit Ihnen arbeiten will. Welche Emotionen Sie wiederum auslösen, das können Sie steuern. Nicht, indem Sie sich verstellen. Authenthisch sollten Sie in jedem Fall bleiben.

Aber indem Sie sichtbar machen, wie Sie mit der Krise umgehen, zeichnen Sie ein Bild Ihrer Persönlichkeit und das wiederum spricht dann die richtigen Personen an. Sind Sie der akribische Planer, der empathische Steuerfragenseelsorger oder der Digitalmensch, der zu jeder Problemstellung eine hilfreiche App kennt?

Es ist im Grunde gar nicht wichtig, ob Sie Wert auf Krawatte und Anzug legen oder Ihre Sneakers-Sammlung auftragen. Wichtig ist nur, dass Sie einen persönlichen und ehrlichen Eindruck hinterlassen: Auf Ihrer Website, in Kennenlerngesprächen und überhaupt. Das macht Sie unverwechselbar und einzigartig und damit für eine Zusammenarbeit interessant.

Krise als Sprung in die Zukunft: Beratende Berater und Personal Branding

Seit es höchstens noch am Rande interessiert, ob und welche Tätigkeitsgebiete auf Ihrer Website aufgelistet werden, weil Beratung wichtiger ist, gewinnt Personal Branding immer mehr an Bedeutung.

Sie haben viel geleistet in der Krise, um Ihren Mandanten zu helfen. Dieses Gefühl können Sie sich nun über die Schultern legen wie ein unsichtbares Superhelden-Cape:

Wo wären manche der Mandanten ohne Sie geblieben? Horchen Sie dieser Emotion einmal hinterher und notieren Sie sich, was trotz Stress besonders gut geklappt und ein Gefühl der Befriedigung erzeugt hat.

Da können Sie ansetzen, um auf der Website und im Blog, auf Youtube und in Podcasts und jederzeit beim Networking zu zeigen, wie Sie »ticken« und wie angenehm deshalb eine Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrer Kanzlei ist.

Ein Blick auf die Superstars und Suppenkasper der Branche

Wie erfolgreich umgesetztes Personal Branding aussieht, ist Ihnen bereits geläufig, auch wenn Sie es bisher vielleicht nicht so genannt haben. Der Kollege, bei dessen Namen alle an einen roten Sportwagen denken und die Kollegin, die mit dem Longboard über die Messe flitzt, sie haben es erreicht, dass man bestimmte Dinge mit Ihrem Namen verbindet.

Wenn Sie hier nun den Schwenker auf die in der Krise frisch erworbenen Heldenfähigkeiten mit einarbeiten, sind Sie anderen durch den beruflichen Themenschwerpunkt einen großen Schritt voraus. Geben Sie Interviews, schreiben Sie ein E-Book oder bieten Sie Ihrem Berufsverband einen Artikel an.

Denn eins ist klar: Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten Wochen sind aus unterschiedlichen Gründen für alle Teilnehmer in der Steuerbranche spannend.

Um ein paar praktische Beispiele zu nennen:

Haben Sie einen guten und empathischen Weg gefunden, mit panischen Mandanten in der Corona-Krise umzugehen? Dann ist Ihre Personal Branding Eigenmarke vielleicht „der Mandantenflüsterer“ und Sie können wertvolle Tipps weitergeben.

Haben Sie wertvolles Wissen einmal aufbereitet und dann für viele Mandanten in ein- und derselben Nische eingesetzt und wiederverwendet? Dann zeigen Sie auf, wie Sie einerseits Ihre Prozesse optimieren, Spezialwissen aufbauen und trotzdem auf den Einzefall eingehen (manche Dinge verlangen danach, ausgesprochen zu werden, damit solche Vorteile jeder sieht).

Haben Sie die Krise genutzt, um erste und weitere Prozesse und Arbeitsweisen zu digitalisieren? Dann sind Sie der der Experte, der Beratung und Komfort verbindet und Mandanten neue Möglichkeiten beibringt und können sowohl Bestandsmandanten als auch neue in digitalen Buchhaltungslösungen schulen und bei allen Abläufen unterstützen.

Was immer Sie auszeichnet, Sie wissen es bereits.

Jetzt müssen Sie nur noch dafür sorgen, dass auch die anderen davon erfahren. Das mit der Akquise klappt dann fast von selbst. Viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

Auch das ist schon die #zukunftskanzlei: Steuerberater nutzen lexoffice für die Zusammenarbeit mit Mandanten

Statt Pendelordner hin- und herzuschicken und Belege einzutippen importieren Sie einfach alles per Mausklick in Ihre Kanzleisoftware. Ihre Prozesse werden so deutlich effizienter und Sie haben mehr Zeit für das Wesentliche: die persönliche Beratung. Doch das ist noch längst nicht alles. Nutzen Sie die lexoffice Steuerberatersuche und erfahren Sie mehr über die Ergebnisse unserer Studie zur Zukunft der Steuerkanzlei.

Gerne unterstützen wir Sie außerdem bei der Einarbeitung Ihrer Kanzlei und Ihrer Mandnaten in lexoffice.

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  • Foto: Adobe Stock Elnur
Über den Autor
Carola Heine
Up to date: Trends, Insider-Wissen und Online Navigation

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