Personal Branding für Solopreneure

Markenaufbau: Personal Branding für Solopreneure

Schon wieder ein Modewort, wirst Du vielleicht denken: Warum muss ich als Einzelkämpfer mich jetzt mit Personal Branding auseinandersetzen? Tatsächlich aber ist der Aufbau einer Marke nicht für die „großen“ Unternehmen reserviert und sinnvoll.

Personal Branding bedeutet, dass Du bewusst und strategisch die Herausforderung annimmst, Dich in einem sich wandelnden Markt erfolgreich zu positionieren. Nicht nur irgendwie mitmischst, sondern Deine fachlichen Kompetenzen gut darstellst. Aber auch die Eigenheiten der eigenen Persönlichkeit spielen eine wichtige Rolle.

Personal Branding: “There is no one alive who is Youer than You.”

Der amerikanische Kinderbuchautor und Erfinder des Grinch, Dr. Theodor Seuss, sagt so treffend in einem seiner berühmtesten Zitate: “Today you are You, that is truer than true. There is no one alive who is Youer than You.”

Niemand kann mehr Du selbst sein als Du, und das ist auch die Grundlage des Personal Branding. Du baust Deine eigene Marke darauf auf, dass niemand die Dinge so kann, die Du kannst und dabei so ist wie Du.

So wirst Du zum anerkannten Experten, oder besonders gut online gefunden, oder beides: Wer als Eigenmarke sichtbar wird, profitiert in Form von Empfehlungen, Jobs und Aufträgen.

Ein kompetenter Auftritt hilft Dir beim Ergattern begehrter Aufträge und Empfehlungen. Wohldosierte Selbstdarstellung in den sozialen Netzen ist hier der entscheidende Erfolgsfaktor. Denn wo alle andere sich in den Wettbewerb der Eigenwerbung begeben, kannst Du nicht stumm vor dem Monitor sitzen und hoffen, trotzdem irgendwie wahrgenommen zu werden.

Warum Personal Branding so wichtig ist

Erfolgreiches Personal Branding heißt, dass Du zeigst, was Du kannst. Indem Du Dein berufliches Profil sichtbar schleifst, differenzierst Du Dich vom Wettbewerb und wirst unverwechselbar.

Du arbeitest daran, Dir auszusuchen, was man über Dich online lesen kann und setzt auf die Fähigkeiten, mit denen Du arbeiten willst. So findest Du Gleichgesinnte, baust Netzwerke auf, erarbeitest Dir einen Ruf als Experte.

Aber Du bekommst auch Inspiration, erwirbst noch mehr Wissen und im Idealfall sogar Einfluss in Deiner Branche oder Deinem Fachgebiet.

Unsere Empfehlungen für den Start ins Personal Branding

Der Dreh- und Angelpunkt Deiner Selbstdarstellung im Social Web ist die eigene Website mit Blog. So kannst Du sicher stellen, dass Deine Beiträge für Interessenten später noch einmal auffindbar sind, was auf Facebook und Twitter zum Beispiel nahezu unmöglich ist.

Lesenswerte Beiträge mit Unterhaltungs- und Informationsgehalt, in die Du auch das Feedback der Leser einfließen lässt, sorgen für wiederkehrende potenzielle Kunden auf Deinen Inhalten.

Damit diese Zielgruppe erreicht wird von Dir, musst Du sie gut kennen und genau die sozialen Netzwerke für die Verbreitung Deiner Inhalte nutzen, auf denen sie sich auch tummelt.

Neben Zielgruppenansprache ist der Aufbau eines Netzwerks auf Kontakten innerhalb Deines Themengebiets wichtig. Hervorragende offene und authentische Kommunikation sollte sich durch alle Aktivitäten ziehen – vor allem Feedback bedarf einer zeitnahen Reaktion.

Wenn Du diese Grundregeln beachtest und dabei noch Deinen eigenen Stil pflegst und fachlich etwas zu sagen hast, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Dein Personal Branding von Erfolg gekrönt wird.

Unser Linktipp:
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09.09.2016